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Geboren wurde Karajan nicht im Hause an der [[Josef-Friedrich-Hummel-Straße|Hummelstraße]] 1 in der Salzburg [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]], wie ein Schild dort verkündet, sondern in einem heute nicht mehr bestehenden Sanatorium an der [[Franz-Josef-Straße]]<ref>Quelle  Leserbrief in den [[Salzburger  Nachrichten|SN]] vom  1. Februar 2011 von  [[Horst Erwin Reischenböck]],  Stadtführer in  Salzburg</ref>. Im Alter von vier Jahren begann Karajan [[1912]] mit der pianistischen Ausbildung bei [[Franz Ledwinka]]. Zeitweise hatte er gemeinsam mit [[Adele Lenhoff]] Klavierunterricht. Von [[1916]] bis [[1926]] setzte Karajan als Schüler am [[Mozarteum]]-Konservatorium in Salzburg seine Studien bei Ledwinka, [[Franz Sauer]] (Harmonielehre) und [[Bernhard Paumgartner]] (Komposition, Kammermusik) fort.  
 
Geboren wurde Karajan nicht im Hause an der [[Josef-Friedrich-Hummel-Straße|Hummelstraße]] 1 in der Salzburg [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]], wie ein Schild dort verkündet, sondern in einem heute nicht mehr bestehenden Sanatorium an der [[Franz-Josef-Straße]]<ref>Quelle  Leserbrief in den [[Salzburger  Nachrichten|SN]] vom  1. Februar 2011 von  [[Horst Erwin Reischenböck]],  Stadtführer in  Salzburg</ref>. Im Alter von vier Jahren begann Karajan [[1912]] mit der pianistischen Ausbildung bei [[Franz Ledwinka]]. Zeitweise hatte er gemeinsam mit [[Adele Lenhoff]] Klavierunterricht. Von [[1916]] bis [[1926]] setzte Karajan als Schüler am [[Mozarteum]]-Konservatorium in Salzburg seine Studien bei Ledwinka, [[Franz Sauer]] (Harmonielehre) und [[Bernhard Paumgartner]] (Komposition, Kammermusik) fort.  
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[[1926]] absolvierte Karajan die Matura am humanistischen Gymnasium in Salzburg. Noch im selben Jahr begann Karajan mit dem Studium an der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst (Klavier bei Josef Hofmann, Dirigieren bei Alexander Wunderer). Am [[22. Jänner]] [[1929]] trat Karajan erstmals als Dirigent des [[Mozarteum Orchester]]s in Salzburg auf. Von [[1929]] bis [[1934]] wurde er daraufhin als Leiter der Dirigenten-Sommerkurse an der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] Salzburg engagiert. Am [[12. April]] [[1935]] erfolgte die Ernennung Karajans zum Generalmusikdirektor des Aachener Stadttheaters. Das Jahr gilt heute auch als gültiges Eintrittsdatum Karajans in die [[NSDAP]]. Am [[1. Juni]] [[1937]] dirigiert Karajan erstmals an der Wiener Staatsoper. [[1939]] wird Karajan als Staats-Kapellmeister an die Berliner Staatsoper berufen. [[1942]] laufen die Verträge mit der Stadt Aachen und der Berliner Staatsoper aus. Noch vor Kriegsende [[1945]] flüchtet Karajan nach Italien, wo er sich einige Zeit bei seinem Freund von Banfield (Träger des [[Maria-Theresien-Orden|Maria-Theresien-Ordens]]) in Triest versteckt hielt.
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[[1926]] absolvierte Karajan die Matura am humanistischen Gymnasium in Salzburg. Noch im selben Jahr begann Karajan mit dem Studium an der Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst (Klavier bei Josef Hofmann, Dirigieren bei Alexander Wunderer). Am [[22. Jänner]] [[1929]] trat Karajan erstmals als Dirigent des [[Mozarteum Orchester]]s in Salzburg auf. Von [[1929]] bis [[1934]] wurde er daraufhin als Leiter der Dirigenten-Sommerkurse an der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] Salzburg engagiert. Am [[12. April]] [[1935]] erfolgte die Ernennung Karajans zum Generalmusikdirektor des Aachener Stadttheaters. Das Jahr gilt heute auch als gültiges Eintrittsdatum Karajans in die [[NSDAP]]. Am [[1. Juni]] [[1937]] dirigiert Karajan erstmals an der Wiener Staatsoper. [[1939]] wird Karajan als Staats-Kapellmeister an die Berliner Staatsoper berufen. [[1942]] laufen die Verträge mit der Stadt Aachen und der Berliner Staatsoper aus. Noch vor Kriegsende [[1945]] flüchtet Karajan nach Italien, wo er sich einige Zeit bei seinem Freund von Banfield (Träger des [[Maria-Theresien-Orden|Maria-Theresien-Ordens]]) in [[Küstenland#Triest|Triest]] versteckt hielt.
    
[[1946]] gibt Karajan sein erstes Nachkriegskonzert mit den Wiener Philharmonikern im Wiener Musikverein. Bald darauf erhält er wegen seiner [[NSDAP]]-Mitgliedschaft Dirigierverbot durch die russische Besatzungsmacht. Karajan war auch mit dem Sohn von Banfield,  Raffaello de Banfield, sehr gut befreundet. Nach Aufhebung des Verbots [[1947]] wird Karajan von [[1948]] bis [[1953]] Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Es folgen zahlreiche Gastverpflichtungen in Deutschland, [[Italien]], Schweiz, England und [[Österreich]].
 
[[1946]] gibt Karajan sein erstes Nachkriegskonzert mit den Wiener Philharmonikern im Wiener Musikverein. Bald darauf erhält er wegen seiner [[NSDAP]]-Mitgliedschaft Dirigierverbot durch die russische Besatzungsmacht. Karajan war auch mit dem Sohn von Banfield,  Raffaello de Banfield, sehr gut befreundet. Nach Aufhebung des Verbots [[1947]] wird Karajan von [[1948]] bis [[1953]] Chefdirigent der Wiener Symphoniker. Es folgen zahlreiche Gastverpflichtungen in Deutschland, [[Italien]], Schweiz, England und [[Österreich]].

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