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| | === Ansitz Söllheim === | | === Ansitz Söllheim === |
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| − | [[1684]] kaufte Kaufmann den Ansitz [[Söllheim]] in [[Hallwang]]. Damals stand dort an der Stelle des heutigen Schlössl ein Wohnturm und unweit daneben der Meierhof, "welcher schon dem Krampen gehörte" (zur Zeit des Johann "Hans" Kaufmann). Hans Kaufmann baute den Wohnturm in seine heutige Form, also zum Barockschlössl um und errichtete die [[Antoniuskapelle zu Söllheim]] und den Söllheimerwirt (heute Gasthaus [[Pfefferschiff]]; ehemals Pfarrhaus) zu Söllheim. | + | [[1684]] kaufte Kaufmann den Ansitz [[Söllheim]] in [[Hallwang]]. Damals stand dort an der Stelle des heutigen Schlössl ein Wohnturm und unweit daneben der Meierhof, "welcher schon dem Krampen gehörte" (zur Zeit des Johann "Hans" Kaufmann). Hans Kaufmann baute den Wohnturm in seine heutige Form, also zum Barockschlössl um und errichtete die [[Wallfahrtskapelle hl. Antonius von Padua|Antoniuskapelle]] in [[Söllheim]] und den Söllheimerwirt (heute Gasthaus [[Pfefferschiff]]; ehemals Pfarrhaus) zu Söllheim. |
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| | Über den offenbar raschen Erwerb eines ansehnlichen Vermögens und die Verehrung Kaufmanns für den hl. Antonius ist folgende Legende überliefert: | | Über den offenbar raschen Erwerb eines ansehnlichen Vermögens und die Verehrung Kaufmanns für den hl. Antonius ist folgende Legende überliefert: |
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| | Nach seinem Tod ging der Ansitz Söllheim sowie das Nachlassvermögen von 140.700 [[Gulden]] an seine beiden Enkel ([[Johann Christof Pauernfeind|Johann Christof Cajetan]] und [[Johann Josef Chrysogon Pauernfeind|Johann Josef Chrysogon Pauernfeind von Eyß]]) über. Neben rund 300 Gemälden und einer großen Bibliothek hinterließ er auch zahlreiche Kunsgegenstände wie z. B. Elfenbeinschnitzereien, Wachsarbeiten, Majoliken oder Zinngeschirr. | | Nach seinem Tod ging der Ansitz Söllheim sowie das Nachlassvermögen von 140.700 [[Gulden]] an seine beiden Enkel ([[Johann Christof Pauernfeind|Johann Christof Cajetan]] und [[Johann Josef Chrysogon Pauernfeind|Johann Josef Chrysogon Pauernfeind von Eyß]]) über. Neben rund 300 Gemälden und einer großen Bibliothek hinterließ er auch zahlreiche Kunsgegenstände wie z. B. Elfenbeinschnitzereien, Wachsarbeiten, Majoliken oder Zinngeschirr. |
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| − | Kaufmann wurde in der Gruft der [[Antoniuskapelle zu Söllheim]] beigesetzt.Ein Epitaph mit Wappendarstellung der Kaufmann von Söllheim, angebracht an der Wand links des Altares, erinnert an ihn. | + | Kaufmann wurde in der Gruft der Antoniuskapelle in Söllheim beigesetzt. Ein Epitaph mit Wappendarstellung der Kaufmann von Söllheim, angebracht an der Wand links des Altares, erinnert an ihn. |
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| | == Literatur und Quellen == | | == Literatur und Quellen == |
| − | | + | * [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]], Vereinsjahr 1937, Selbstverlag; Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: 37. Kaufmann von Söllheim, Dr. Karl Ledóchowski |
| − | * Mitteilung der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Vereinsjahr 1937, Selbstverlag; Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: 37. Kaufmann von Söllheim, Dr. Karl Ledóchowski | + | * Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Vereinsjahr 1929, Selbstverlag; Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: 9. Pauernfeind von Eyß, Dr. Karl Ledóchowski |
| − | * Mitteilung der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde, Vereinsjahr 1929, Selbstverlag; Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte: 9. Pauernfeind von Eyß, Dr. Karl Ledóchowski | |
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| | [[Kategorie:Geschichte (Person)|Kaufmann, Johann Anton]] | | [[Kategorie:Geschichte (Person)|Kaufmann, Johann Anton]] |