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+ Intendanten [laut Wikipedia]
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Ein  kurzes "Gastspiel" des österreichischen Kaiserhauses in Salzburg brachte  [[1808]] dem Haus den Namen ''k. k. Nationaltheater''. Doch schon  [[1809]] kam Salzburg unter französische Verwaltung und [[1810]] wurde  es ein Teil des Königreichs [[Bayern]]. Die Theater von Salzburg und  Innsbruck wurden unter eine Direktion gestellt und mit 2000 [[Gulden]]  subventioniert. Das jetzt bayerische Salzburger "''Königliche  National-Theater''" musste jedoch zugunsten des abgewirtschafteten  Innsbrucker Hauses verzichten.  
 
Ein  kurzes "Gastspiel" des österreichischen Kaiserhauses in Salzburg brachte  [[1808]] dem Haus den Namen ''k. k. Nationaltheater''. Doch schon  [[1809]] kam Salzburg unter französische Verwaltung und [[1810]] wurde  es ein Teil des Königreichs [[Bayern]]. Die Theater von Salzburg und  Innsbruck wurden unter eine Direktion gestellt und mit 2000 [[Gulden]]  subventioniert. Das jetzt bayerische Salzburger "''Königliche  National-Theater''" musste jedoch zugunsten des abgewirtschafteten  Innsbrucker Hauses verzichten.  
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[[1816]] kam Salzburg endgültig zu Österreich und wurde eine vergessene Provinzstadt, Linz unterstellt. Sämtliche Subventionen für das Theater wurden eingestellt.  
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[[1816]] kam Salzburg endgültig zu Österreich und wurde eine vergessene Provinzstadt, [[Linz]] unterstellt. Sämtliche Subventionen für das Theater wurden eingestellt.  
    
In  der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s wirkten der  Volksschauspieler [[Alexander Girardi]], der in Salzburg  [[1870]]/[[1871|1871]] sein erstes Engagement fand, [[Katharina  Schratt]], die von [[1879]] bis [[1887]] in verschiedenen Rollen zu  sehen war, und der Komponist [[Hugo Wolf]] als Kapellmeister  [[1881]]/[[1882]].  
 
In  der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s wirkten der  Volksschauspieler [[Alexander Girardi]], der in Salzburg  [[1870]]/[[1871|1871]] sein erstes Engagement fand, [[Katharina  Schratt]], die von [[1879]] bis [[1887]] in verschiedenen Rollen zu  sehen war, und der Komponist [[Hugo Wolf]] als Kapellmeister  [[1881]]/[[1882]].  
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=== Das Stadt-Theater ===
 
=== Das Stadt-Theater ===
Die Stadt Salzburg lies an gleicher Stelle für 650.000 [[Krone]]n das Theater im [[Barock|neubarocken]] Stil nach Plänen des Architekten [[Ferdinand Fellner]] und unter Mitwirkung des Bildhauers [[Edmund Hellmer]] neu erbauen. Es wurde am [[1. Oktober]] [[1893]] als neues Stadttheater  von [[Kaiser Franz Joseph I.]] eröffnet. Die Eröffnungsvorstellung am  selben Tage: Die "Titus"-Ouverture von W. A. Mozart und "Der Talisman"  von Ludwig Fulda unter Mitwirkung von [[Max Reinhardt]], der seine  Karriere an diesem Haus [[1893]]/[[1894]] begann. Wie auch [[Robert  Stolz]] [[1902]]/[[1903]] und [[Nico Dostal]] [[1921]] bis  [[1924]].
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Die Stadt Salzburg ließ an gleicher Stelle für 650.000 [[Krone]]n das Theater im neu[[barock]]en Stil nach Plänen des Architekten [[Ferdinand Fellner]] und unter Mitwirkung des Bildhauers [[Edmund Hellmer]] neu erbauen. Es wurde am [[1. Oktober]] [[1893]] als neues Stadttheater  von [[Kaiser Franz Joseph I.]] eröffnet. Die Eröffnungsvorstellung am  selben Tage: Die "Titus"-Ouverture von W. A. Mozart und "Der Talisman"  von Ludwig Fulda unter Mitwirkung von [[Max Reinhardt]], der seine  Karriere an diesem Haus [[1893]]/[[1894]] begann. Wie auch [[Robert  Stolz]] [[1902]]/[[1903]] und [[Nico Dostal]] [[1921]] bis  [[1924]].
    
=== Künstler ===
 
=== Künstler ===
 
Nicht minder prominent  sind die Künstler, die ab [[1893]] und im [[20. Jahrhundert]] hier  wirkten und die anfangs durch einen so genannten "Korsarenbrief" zu  einem umfangreichen "eisernen Repertoire" und dem Aufkommen für ihre  Garderobe verpflichtet waren. Außer dem erwähnten Max Reinhardt waren es  unter vielen anderen
 
Nicht minder prominent  sind die Künstler, die ab [[1893]] und im [[20. Jahrhundert]] hier  wirkten und die anfangs durch einen so genannten "Korsarenbrief" zu  einem umfangreichen "eisernen Repertoire" und dem Aufkommen für ihre  Garderobe verpflichtet waren. Außer dem erwähnten Max Reinhardt waren es  unter vielen anderen
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:Albert Bassermann, [[Alexander Moissi]], [[Anna Bahr-Mildenburg]], Asta Nielsen, Alma Seidler, Hansi Niese, Richard Tauber, Rosa Albach-Retty, Adele Sandrock, Erich Ponto, Max Mell, Hans Moser, [[Carl Zuckmayer]], [[Karl Böhm]], [[Maria Cebotari]], [[Susi Nicoletti]], [[Josef Meinrad]], Helmuth Matiasek (der auch Intendant war und später die hier engagierte Cornelia Froboess heiratete), Kurt Weinzierl, [[Karl Merkatz]], Raoul Aslan, Hugo Lindinger, Werner Schneyder, Walter Giller, [[Franz Muxeneder]], Boris Rubaschkin, Heinz Rohn, [[Klaus Maria Brandauer]], [[Margot Werner]] als Balletteuse, Günther Schneider-Siemssen, Maria Tiboldi, Hermann Leopoldi, Tilla Durieux, Max Pallenberg, Fritz Muliar, Johannes Heesters, Heinz Hilpert, Karl Schönböck, Hugo Lindinger, Marika Rökk, Lola Müthel, Annie Rosar, Sieghardt Rupp, Helge Roswaenge, Otto Schenk, [[Magda Schneider]], Leo Slezak, Giuseppe Taddei, Bruno Walter, [[Hans Thimig]] oder aktuell [[Werner Friedl]].
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:Albert Bassermann, [[Alexander Moissi]], [[Anna Bahr-Mildenburg]], Asta Nielsen, Alma Seidler, Hansi Niese, Richard Tauber, Rosa Albach-Retty, Adele Sandrock, Erich Ponto, Max Mell, Hans Moser, [[Carl Zuckmayer]], [[Karl Böhm]], [[Maria Cebotari]], [[Susi Nicoletti]], [[Josef Meinrad]], Hellmuth Matiasek (der auch Intendant war und später die hier engagierte Cornelia Froboess heiratete), Kurt Weinzierl, [[Karl Merkatz]], Raoul Aslan, Hugo Lindinger, Werner Schneyder, Walter Giller, [[Franz Muxeneder]], Boris Rubaschkin, Heinz Rohn, [[Klaus Maria Brandauer]], [[Margot Werner]] als Balletteuse, Günther Schneider-Siemssen, Maria Tiboldi, Hermann Leopoldi, Tilla Durieux, Max Pallenberg, Fritz Muliar, Johannes Heesters, Heinz Hilpert, Karl Schönböck, Hugo Lindinger, Marika Rökk, Lola Müthel, Annie Rosar, Sieghardt Rupp, Helge Roswaenge, Otto Schenk, [[Magda Schneider]], Leo Slezak, Giuseppe Taddei, Bruno Walter, [[Hans Thimig]] oder aktuell [[Werner Friedl]].
    
=== Das Theater zur NS-Zeit ===
 
=== Das Theater zur NS-Zeit ===
[[1933]] kam es zu einem eklatanten Schwund der deutschen Besucher durch die Einführung der [[1000-Mark-Sperre]]. Eine große Renovierung wurde [[1939]] für eine Million Reichsmark vom Deutschen Reich sowie von Stadt und Land Salzburg durchgeführt. Dabei wurde viel Stukkatur und Gold entfernt und die Fassade neu gebaut. Die Wiedereröffnung fand mit Mozarts "Entführung" unter dem Dirigenten [[Karl Böhm]] und in Anwesenheit [[Adolf Hitler]]s statt. [[1940]] wurde das Haus in „Landestheater“ umbenannt, [[1944]] wegen des Krieges und der [[Bomben auf  Salzburg|Bombenangriffe]] geschlossen, dann abermals renoviert.
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[[1933]] kam es durch die Einführung der [[1000-Mark-Sperre]] zu einem eklatanten Schwund der deutschen Besucher. Eine große Renovierung wurde [[1939]] für eine Million Reichsmark vom Deutschen Reich sowie von Stadt und Land Salzburg durchgeführt. Dabei wurden viel Stukkatur und Gold entfernt und die Fassade neu gebaut. Die Wiedereröffnung fand mit Mozarts "Entführung" unter dem Dirigenten [[Karl Böhm]] und in Anwesenheit [[Adolf Hitler]]s statt. [[1940]] wurde das Haus in „Landestheater“ umbenannt, [[1944]] wegen des Krieges und der [[Bomben auf  Salzburg|Bombenangriffe]] geschlossen, dann abermals renoviert.
    
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===
 
=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===
Nach  dem Krieg benutzten die Amerikaner, die das Haus beschlagnahmt hatten,  den heutigen Ballettsaal als Filmprüfstelle, im heutigen Rauchfoyer  entstand das erste [[ORF Landesstudio Salzburg|ORF]]-Studio. Intendant war der aus dem KZ zurückgekehrte [[Johannes von Hamme]]. Am [[5.  Februar]] [[1951]] wurde [[Peter Stanchina]] Direktor des  Landestheaters.
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Nach  dem Krieg benutzten die Amerikaner, die das Haus beschlagnahmt hatten,  den heutigen Ballettsaal als Filmprüfstelle, im heutigen Rauchfoyer  entstand das erste [[ORF Landesstudio Salzburg|ORF]]-Studio. Intendant war der aus dem [[KZ]] zurückgekehrte [[Johannes von Hamme]]. Am [[5.  Februar]] [[1951]] wurde [[Peter Stanchina]] Direktor des  Landestheaters.
    
Am [[18. Juni]] [[1949]] gelangte das symphonische Ballett „Atalanta“ von Vittorio Gnecchi zur Welturaufführung.
 
Am [[18. Juni]] [[1949]] gelangte das symphonische Ballett „Atalanta“ von Vittorio Gnecchi zur Welturaufführung.
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Das [[Land Salzburg]] und die [[Stadt Salzburg]] kommen seit [[unbekannt]] gemeinsam als Rechtsträger zu je 50% für die Erhaltung und den Betrieb auf. [[1961]]  wurde der Orchestergraben vergrößert, [[1971]] die [[Salzburger  Kammerspiele]] mit "Change" von Wolfgang Bauer im ehemaligen [[Hotel  Mirabell|Mirabell-Casino]] eröffnet. [[1975]] wurde im Großen Haus die  Drehbühne eingebaut.  
 
Das [[Land Salzburg]] und die [[Stadt Salzburg]] kommen seit [[unbekannt]] gemeinsam als Rechtsträger zu je 50% für die Erhaltung und den Betrieb auf. [[1961]]  wurde der Orchestergraben vergrößert, [[1971]] die [[Salzburger  Kammerspiele]] mit "Change" von Wolfgang Bauer im ehemaligen [[Hotel  Mirabell|Mirabell-Casino]] eröffnet. [[1975]] wurde im Großen Haus die  Drehbühne eingebaut.  
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In den Jahren unter der Intendanz  von [[Lutz Hochstraate]] seit [[1986]] gab es in diesem Hause  zahlreiche Uraufführungen, wie z. B. Rolf Hochhuths "Arbeitlose oder Das  Recht auf Arbeit", Opern von Gerhard Schedl wie "Glaube Liebe  Hoffnung", Inszenierungen von Hermann Prey ("Hochzeit des Figaro"), Harry Kupfer, in dessen "Zauberflöte" der unvergessene Walter Berry den Sarastro gab, Karl Ernst und Ursel Herrmann, in deren "Die Zauberflöte" [[1991]] Christine Schäfer als 'Pamina' von hier aus Karriere machte, Christine Mielitz ("Così fan tutte" 2002/2003);  
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In den Jahren unter der Intendanz  von [[Lutz Hochstraate]] seit [[1986]] gab es in diesem Hause  zahlreiche Uraufführungen, wie z. B. Rolf Hochhuths "Arbeitlose oder Das  Recht auf Arbeit", Opern von Gerhard Schedl wie "Glaube Liebe  Hoffnung", Inszenierungen von [[Hermann Prey]] ("Hochzeit des Figaro"), [[Harry Kupfer]], in dessen "Zauberflöte" der unvergessene [[Walter Berry]] den Sarastro gab, [[Karl Ernst]] und [[Ursel Herrmann]], in deren "Die Zauberflöte" [[1991]] [[Christine Schäfer]] als 'Pamina' von hier aus Karriere machte, [[Christine Mielitz]] ("Così fan tutte" 2002/2003);  
    
Weiters  Auftritte international bekannter Schauspieler wie Michael Heltau  (Klemperer-Lesung) und Will Quadflieg (Goethe-Rezitation), Wolfgang  Gasser (z. B. als der "Unbestechliche"), Fritz Muliar ("Sibirien"), Karl  Merkatz ("Der Bockerer"), Heinz Trixner ("Furtwängler" ) oder Mathieu  Carrière als Michail Bulgakow in der Uraufführung "Der Dichter und sein  Diktator" von Maria G. Hofmann (2002/2003), in vielen Produktionen Julia  Gschnitzer (z. B. "Geschichten aus dem Wienerwald" 2001/2002, "Am Ziel"  von [[Thomas Bernhard]] 2001/2002) oder Georg Schuchter als 'Torquato  Tasso', als schüchterner Kontrabassist ("Der Kontrabaß") oder als  Mephisto im "Faust".  
 
Weiters  Auftritte international bekannter Schauspieler wie Michael Heltau  (Klemperer-Lesung) und Will Quadflieg (Goethe-Rezitation), Wolfgang  Gasser (z. B. als der "Unbestechliche"), Fritz Muliar ("Sibirien"), Karl  Merkatz ("Der Bockerer"), Heinz Trixner ("Furtwängler" ) oder Mathieu  Carrière als Michail Bulgakow in der Uraufführung "Der Dichter und sein  Diktator" von Maria G. Hofmann (2002/2003), in vielen Produktionen Julia  Gschnitzer (z. B. "Geschichten aus dem Wienerwald" 2001/2002, "Am Ziel"  von [[Thomas Bernhard]] 2001/2002) oder Georg Schuchter als 'Torquato  Tasso', als schüchterner Kontrabassist ("Der Kontrabaß") oder als  Mephisto im "Faust".  
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2003/2004 fand die bisher letzte  umfassende Renovierung statt. Am [[13. Juni]] [[2004]] beschloss eine  Aufführung vom Mozarts ''Hochzeit des Figaro'' die 18-jährige Intendanz  Hochstraates.
 
2003/2004 fand die bisher letzte  umfassende Renovierung statt. Am [[13. Juni]] [[2004]] beschloss eine  Aufführung vom Mozarts ''Hochzeit des Figaro'' die 18-jährige Intendanz  Hochstraates.
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Mit der Spielzeit 2004/2005 hat [[Peter Dolder]] die Leitung des Hauses übernommen. Am [[26. November]] [[2007]] wurde [[Carl Philip von Maldeghem]] zum neuen Intendanten des Salzburger Landestheaters ab der Saison 2009/2010 bestellt.
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Mit der Spielzeit 2004/2005 übernahm [[Peter Dolder]] die Leitung des Hauses. Am [[26. November]] [[2007]] wurde [[Carl Philip von Maldeghem]] zum neuen Intendanten des Salzburger Landestheaters ab der Saison 2009/2010 bestellt.
    
=== Musical 2011: The Sound of Music ===
 
=== Musical 2011: The Sound of Music ===
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=== Affäre B. ===
 
=== Affäre B. ===
Im   Juni 2012 erhob eine Mitarbeiterin des Salzburger Landestheater  schwere Vorwürfe gegen den kaufmännischen Direktor B. Dieser hätte ein SMS mit sexistischem Inhalt an sie geschickt. B wehrte sich gegen diese Vorwürfe. Gleichzeitig wurde bekannt, dass B bereits bei seiner früheren Arbeitsstelle [[SALK]] ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt war und dort das Dienstverhältnis auflöste<ref>Mitte Juli 2012 lag ein Schreiben von Krankenhaus-Chef [[Burkhard van der Vorst]] an Personallandesrat [[Josef Eisl|Sepp Eisl]] ([[ÖVP]]) vor. Darin bestätigt van der Forst, das LH-Stv. David Brenner über "Spannungen" in den SALK informiert worden sei - noch bevor B dort seinen Dienst quittierte und dafür rund 170.000 Euro erhielt</ref>. Dabei erhielt B eine Abfertigung von 170.000 Euro. In der neuerlichen Debatte am Landestheater bekäme B bei vorzeitiger Auflösung seines Dienstvertrages eine Abfertigung bis zu 392.000 Euro.<ref>{{Quelle SN|12. Juli 2012}}</ref>
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Im Juni 2012 erhob eine Mitarbeiterin des Salzburger Landestheaters schwere Vorwürfe gegen den kaufmännischen Direktor B. Dieser hätte ein SMS mit sexistischem Inhalt an sie geschickt. B wehrte sich gegen diese Vorwürfe. Gleichzeitig wurde bekannt, dass B bereits bei seiner früheren Arbeitsstelle [[SALK]] ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt war und dort das Dienstverhältnis auflöste<ref>Mitte Juli 2012 lag ein Schreiben von Krankenhaus-Chef [[Burkhard van der Vorst]] an Personallandesrat [[Josef Eisl|Sepp Eisl]] ([[ÖVP]]) vor. Darin bestätigt van der Forst, das LH-Stv. David Brenner über "Spannungen" in den SALK informiert worden sei - noch bevor B dort seinen Dienst quittierte und dafür rund 170.000 Euro erhielt</ref>. Dabei erhielt B eine Abfertigung von 170.000 Euro. In der neuerlichen Debatte am Landestheater bekäme B bei vorzeitiger Auflösung seines Dienstvertrages eine Abfertigung bis zu 392.000 Euro.<ref>{{Quelle SN|12. Juli 2012}}</ref>
    
Nach Erstellung eines 21 Seiten starken Gutachtens einer Juristin und einer Psychologin erhärteten sich die Vorwürfe gegen B. Die beiden hatten 30 Mitarbeiter des Landestheaters sowie B selbst befragt. Nachdem B bereits am 5. Juli 2012 suspendiert wurde, erfolgte am 16. Juli 2012 durch [[Landeshauptmann|LH]]-Stv. und Kulturreferenten Mag. [[David  Brenner]] ([[SPÖ]]) nach einer dreistündigen Sitzung des zehnköpfigen Theaterausschusses, in deren Verlauf auch B angehört wurde, die Entlassung B. B, für den die Unschuldsvermutung gilt, will  diese  Entlassung vor Gericht bekämpfen. Die Vorwürfe reichten von anzüglichen SMS bis zu Mobbing und schlechter Mitarbeiterführung<ref>{{Quelle SN|17. Juli 2012}}</ref>.
 
Nach Erstellung eines 21 Seiten starken Gutachtens einer Juristin und einer Psychologin erhärteten sich die Vorwürfe gegen B. Die beiden hatten 30 Mitarbeiter des Landestheaters sowie B selbst befragt. Nachdem B bereits am 5. Juli 2012 suspendiert wurde, erfolgte am 16. Juli 2012 durch [[Landeshauptmann|LH]]-Stv. und Kulturreferenten Mag. [[David  Brenner]] ([[SPÖ]]) nach einer dreistündigen Sitzung des zehnköpfigen Theaterausschusses, in deren Verlauf auch B angehört wurde, die Entlassung B. B, für den die Unschuldsvermutung gilt, will  diese  Entlassung vor Gericht bekämpfen. Die Vorwürfe reichten von anzüglichen SMS bis zu Mobbing und schlechter Mitarbeiterführung<ref>{{Quelle SN|17. Juli 2012}}</ref>.
    
Am zweiten Verhandlungstag im Oktober 2012 einigten sich dann beide Parteien zur Überraschung von Richter [[Herbert Moritz (Richter)|Herbert Moritz]] auf Vergleichsverhandlungen. Der Kompromissvorschlag: der Angestellte soll nun bis März 2013 sein Gehalte weiterbeziehen, dazu 25.000 Euro Abschlagszahlung erhalten. Er wird vom Dienst freigestellt, er und das Land zahlen jeweils die eigenen Anwaltskosten. Er soll insgesamt rund 100.000 Euro erhalten und seine fristlose Entlassung in eine einvernehmliche Kündigung umgewandelt werden. David Brenner musste dann den Theaterausschuss dazu befragen. Am 29. Oktober 2012 stimmte der Theaterausschuss dieser Lösung zu - B wird 104.000 Euro  Gehaltsfortzahlung und Entschädigung bekommen. B hat jedoch noch nicht zugestimmt<ref>{{Quelle SN|31. Oktober 2012}}</ref>.
 
Am zweiten Verhandlungstag im Oktober 2012 einigten sich dann beide Parteien zur Überraschung von Richter [[Herbert Moritz (Richter)|Herbert Moritz]] auf Vergleichsverhandlungen. Der Kompromissvorschlag: der Angestellte soll nun bis März 2013 sein Gehalte weiterbeziehen, dazu 25.000 Euro Abschlagszahlung erhalten. Er wird vom Dienst freigestellt, er und das Land zahlen jeweils die eigenen Anwaltskosten. Er soll insgesamt rund 100.000 Euro erhalten und seine fristlose Entlassung in eine einvernehmliche Kündigung umgewandelt werden. David Brenner musste dann den Theaterausschuss dazu befragen. Am 29. Oktober 2012 stimmte der Theaterausschuss dieser Lösung zu - B wird 104.000 Euro  Gehaltsfortzahlung und Entschädigung bekommen. B hat jedoch noch nicht zugestimmt<ref>{{Quelle SN|31. Oktober 2012}}</ref>.
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===Intendanten===
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* [[1780]]: [[Emanuel Schikaneder]]
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* [[1795]]: [[Franz Anton von Weber]]
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* [[1806]]: [[Andre Schopf]]
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* [[1893]] – [[1899]]: [[Anton Lechner]]
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* [[1942]] – [[1943]]: [[Erwin Kerber]]
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* [[1951]] – [[1957]]: [[Peter Stanchina]]
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* 1957 – [[1962]]: [[Fritz Klingenbeck]]
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* 1962 – [[1964]]: [[Hellmuth Matiasek]]
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* 1964 – [[1967]]: [[Fritz Herterich]]
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* 1967 – [[1974]]: [[Gandolf Buschbeck]]
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* 1974 – [[1981]]: [[Karlheinz Haberland]]
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* 1981 – [[1986]]: [[Federik Mirdita]]
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* 1986 – [[2004]]: [[Lutz Hochstraate]]
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* 2004 – [[2009]]: [[Peter Dolder]]
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* ab 2009: [[Carl Philip von Maldeghem]]
    
==Bemerkenswertes==
 
==Bemerkenswertes==