Am [[16. November]] [[1775]] wurde vom aufklärten Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] am damals noch [[Hannibalplatz]] genannten Makartplatz das ''Fürsterzbischöfliche Hoftheater'' eröffnet, wobei "Die Gunst des Fürsten" von Christian Heinrich Schmidt aufgeführt wurde. Colloredo, der auch oberster Zensor war, vertrat ein Theater der Aufklärung, als öffentliche Erziehungsanstalt und geistvollen Zeitvertreib für die Bürger. So spielte man hier schon sehr früh Schillersche Dramen wie "Die Räuber" und "Fiesco" [[1783]]/[[1784|1784]], "Kabale und Liebe" [[1785]] oder "Don Carlos" [[1797]]. | Am [[16. November]] [[1775]] wurde vom aufklärten Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] am damals noch [[Hannibalplatz]] genannten Makartplatz das ''Fürsterzbischöfliche Hoftheater'' eröffnet, wobei "Die Gunst des Fürsten" von Christian Heinrich Schmidt aufgeführt wurde. Colloredo, der auch oberster Zensor war, vertrat ein Theater der Aufklärung, als öffentliche Erziehungsanstalt und geistvollen Zeitvertreib für die Bürger. So spielte man hier schon sehr früh Schillersche Dramen wie "Die Räuber" und "Fiesco" [[1783]]/[[1784|1784]], "Kabale und Liebe" [[1785]] oder "Don Carlos" [[1797]]. |