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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Im 14. Jahrhundert ist das Schloss urkundlich als im Besitz der Herren von [[Keutzl]] bezeugt. Im [[16. Jahrhundert]] wohnten hier die Herren von [[Bürglsteingut|Pirglstein]] und später die Herren von [[Rehling]]. Es wurde im [[17. Jahrhundert]] von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] erworben. Dieser übergab es [[1695]] den [[Ursulinen]], die den Standort jedoch nach wenigen Jahren als ungeeignet verließen und an die [[Gstättengasse]] übersiedelten. Das Schloss diente dann als [[Priesterhaus]] für das [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Priesterseminar]]. [[1791]] kaufte es der Landschaftsgärtner [[Josef Rosenegger]], der das Gut zu großer Bekanntheit brachte, nicht zuletzt wegen einem aufsehenerregenden Betrugs.  
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Im 14. Jahrhundert ist das Schloss urkundlich als im Besitz der Herren von [[Keutzl]] bezeugt. Im [[16. Jahrhundert]] wohnten hier die Herren von [[Bürglsteingut|Pirglstein]] und später die Herren von [[Rehlingen]]. Es wurde im [[17. Jahrhundert]] von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] erworben. Dieser übergab es [[1695]] den [[Ursulinen]], die den Standort jedoch nach wenigen Jahren als ungeeignet verließen und an die [[Gstättengasse]] übersiedelten. Das Schloss diente dann als [[Priesterhaus]] für das [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Priesterseminar]]. [[1791]] kaufte es der Landschaftsgärtner [[Josef Rosenegger]], der das Gut zu großer Bekanntheit brachte, nicht zuletzt wegen einem aufsehenerregenden Betrugs.  
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Nach einem Brand [[1814]] erstand es neben dem [[Bürglsteingut]] wieder in [[Biedermeier|spätbiedermeierlichem]] Stil. Bemerkenswert ist eine Kassettendecke, die aus [[Schloss Tandalier]] ([[Radstadt]]) stammt, aus dem [[16. Jahrhundert]] und der reizvolle Park.  Am [[3. Jänner]] [[1842]] kam [[Eberhard Fugger]], ein namhafter Geologe, späterer Direktor des [[Salzburg Museum Carolino Augusteum]] und ab 1911 [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der Landeshauptstadt, auf dem damaligen Schloss Bürglstein zur Welt.
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Nach einem Brand [[1814]] erstand es neben dem [[Bürglsteingut]] wieder in [[Biedermeier|spätbiedermeierlichem]] Stil. Bemerkenswert ist eine Kassettendecke, die aus [[Schloss Tandalier]] ([[Radstadt]]) stammt, aus dem [[16. Jahrhundert]] und der reizvolle Park.  Am [[3. Jänner]] [[1842]] kam [[Eberhard Fugger]], ein namhafter Geologe, späterer Direktor des [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] und ab 1911 [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der Landeshauptstadt, auf dem damaligen Schloss Bürglstein zur Welt.
    
[[1862]] ging es in den Besitz von Fürstin  [[Sophie von Arenberg]], eine geborene Prinzessin von [[Auersperg]] über. Sie verband die beiden dreigeschossigen Bauten Roseneggers durch einen Mitteltrakt. Von [[1912]] bis [[1922]] diente das Gebäude als Wohnhaus für den Schriftsteller und Philosophen [[Hermann Bahr]] und dessen [[Frau Anna Bahr-Mildenburg]], Opernsängerin und Mitbegründerin der [[Salzburger Festspiele]]. Das spätbiedermeierliche Schloss mit sechsachsigem, stark durchfenstertem und übergiebeltem Mittelrisalit ging [[1931]] in das Eigentum von Stadt und Land Salzburg und der [[Salzburger Sparkasse]] über.
 
[[1862]] ging es in den Besitz von Fürstin  [[Sophie von Arenberg]], eine geborene Prinzessin von [[Auersperg]] über. Sie verband die beiden dreigeschossigen Bauten Roseneggers durch einen Mitteltrakt. Von [[1912]] bis [[1922]] diente das Gebäude als Wohnhaus für den Schriftsteller und Philosophen [[Hermann Bahr]] und dessen [[Frau Anna Bahr-Mildenburg]], Opernsängerin und Mitbegründerin der [[Salzburger Festspiele]]. Das spätbiedermeierliche Schloss mit sechsachsigem, stark durchfenstertem und übergiebeltem Mittelrisalit ging [[1931]] in das Eigentum von Stadt und Land Salzburg und der [[Salzburger Sparkasse]] über.

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