Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Seite wurde neu angelegt
Als '''Gstättenviertel''' wurde in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] nördlich der heutigen [[Griesgasse]] - [[Anton-Neumayr-Platz (Stadt Salzburg)|Anton-Neumayr-Platz]] und [[Gstättengasse]] bis zum [[Klausentor]] genannt.

== Das Viertel ==
Zur [[Salzach]] war das Viertel durch die [[Stadtbefestigung der Stadt Salzburg|Stadtbefestigung]] gesichert: von der [[Staatsbrücke]] her beginnend mit der [[Alte Thürnitz|Alte Thürnitz]] und der [[Ursulinenmauer]] mit [[Sternschanze]] ([[1641]] bis [[1860]]).

An Gebäuden und Einrichtungen befanden sich (von der heutigen Staatsbrücke her kommend):
* Im Bereich des heutigen [[AVA-Hof]]s:
** das Haus der [[Salzburger Landstände]] ([[1635]]), später entstand ein Gebäude für eine k.k. Kavalleriekaserne ([[1858]]), das bald zur [[Bürgerschule Salzburg|Bürgerschule]] ([[1872]]) wurde, dann [[Bundesrealgymnasium Salzburg|Realgymnasiums]] und [[Hauptschule Franz-Josef-Kai]]
** davor stand ein Gebäude der [[Städtische Fleischbank|Städtischen Fleischbank]],
** dem sich zur [[Griesgasse]]nseite das [[Städtisches Salzamt|Salzamt]] anschloss,
** in Richtung Anton-Neumayer-Platz schlossen sich die [[Pfennigstube]] ([[1713]]), später das [[Münzwardeinamt]] ([[1800]])und schließlich das k.k. [[Münzeinlösamt]] ([[1816]]) an;
* Am heutigen [[Franz-Josefs-Kai]] entlang befanden sich
** ein weitere Haus der Landstände,
** der [[Städtischer Stadl]] ([[1739]]) sowie die Freischlachtbank ([[1815]]), Teil der Städtischen Fleischbank,
** der [[Städtischer Salz- und Getreidekasten|Städtische Salz- und Getreidekasten]] ([[1623]]), bis [[1834]] das [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] darin untergebracht wurde,
* im Dreieck zwischen dme Anton-Neumayr-Platz, dem [[Museumsplatz]] und der Gstättengasse befanden sich
** das [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbräuhaus]], genannt vor 1523,
** eine Mühle ([[1560]] sowie die [[Bruckmühle]] ([[1786]])
** das [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder|Spital der Barmherzigen Brüder]] von [[1616]] bis [[1624]],
** das [[Priesterseminar Erzdiözese Salzburg|Priesterseminar]], das beim [[Bergsturz]] [[1669]] zerstört wurde,
** das [[Ursulinenkloster]] von [[1695]] bis [[1957]] und anschließend darin
** das [[Haus der Natur]] seit [[1959]],
** die [[Ursulinenkirche St. Markus]], erbaut [[1616]], durch den Bergsturz 1669 zerstört, [[1679]] neu erbaut, [[1705]] geweiht,
** eine k.k Tabaktrafik am heutigen [[Ursulinenplatz]] sowie die
** [[Berglkirche St. Maria am Gestade]], erbaut [[1558]], durch den Bergsturz 1669 zerstört, 1679 neu erbaut, [[1800]] profaniert,
** das [[Kreuz auf der Gstätten]], genannt [[1560]] und schließlich
** das [[Klausentor]]

== Quelle ==
* [http://mapire.eu/oesterreichischer-staedteatlas/salzburg/view/salzburg_06.ecw/?zoom=5&lat=-2515.32506&lon=2908.48758&layers=B Österreichischer Städteatlas Salzburg]]

[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Altstadt]]
[[Kategorie:Geschichte]]

Navigationsmenü