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Die '''Großglockner Hochalpenstraße''' ist ein Alpenübergang im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]], der vom [[Pinzgau]] nach [[Kärnten]] führt.
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Die '''Großglockner Hochalpenstraße''' ist ein Alpenübergang im Bereich der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]], der vom [[Pinzgau]] nach [[Kärnten]] führt.
    
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Binnen drei Jahren sackte die Wirtschaftsleistung um ein Viertel ab, und die Arbeitslosigkeit erreichte horrende 26 Prozent. Jetzt holte die Regierung die Pläne für die Glocknerstraße aus der Schublade, um wenigstens 3.200 von durchschnittlich 520.000 Arbeitslosen zu beschäftigen. Mittlerweile war das Projekt auch schon auf 6 m Breite für den Bedarf des "internationalen Großverkehrs" und zur allgemein bespöttelten Berechnung gediehen, dass jährlich gewiss 120.000 Besucher kämen.  
 
Binnen drei Jahren sackte die Wirtschaftsleistung um ein Viertel ab, und die Arbeitslosigkeit erreichte horrende 26 Prozent. Jetzt holte die Regierung die Pläne für die Glocknerstraße aus der Schublade, um wenigstens 3.200 von durchschnittlich 520.000 Arbeitslosen zu beschäftigen. Mittlerweile war das Projekt auch schon auf 6 m Breite für den Bedarf des "internationalen Großverkehrs" und zur allgemein bespöttelten Berechnung gediehen, dass jährlich gewiss 120.000 Besucher kämen.  
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Am [[30. August]] [[1930]] um 9.30 Uhr krachte der erste Sprengschuss in [[Ferleiten]]. Vier Jahre später lieferten die treibenden Kräfte dieses Straßenbaues, der Salzburger Landeshauptmann [[Franz Rehrl]] und der Techniker [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]], eine Sensation. Mit einem adaptierten "Steyr 100" Wagen gelang ihnen auf der Bautrasse die erste Alpenüberquerung in einem Pkw. Nochmals ein Jahr später wurde die Großglockner Hochalpenstraße am [[3. August]] [[1935]] eröffnet und tags darauf mit einem [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|internationalen Auto- und Motorradrennen]] zünftig in Betrieb genommen.
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Am [[30. August]] [[1930]] um 9.30 Uhr krachte der erste Sprengschuss in [[Ferleiten]]. Vier Jahre später lieferten die treibenden Kräfte dieses Straßenbaues, der Salzburger [[Landeshauptmann]] [[Franz Rehrl]] und der Techniker [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]], eine Sensation. Mit einem adaptierten "Steyr 100" Wagen gelang ihnen auf der Bautrasse die erste Alpenüberquerung in einem Pkw. Nochmals ein Jahr später wurde die Großglockner Hochalpenstraße am [[3. August]] [[1935]] eröffnet und tags darauf mit einem [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen|internationalen Auto- und Motorradrennen]] zünftig in Betrieb genommen.
    
Die Glocknerstraße kostete einschließlich dem Ausbau der Zufahrten 910 Mio. S (Geldwert [[1990]]), um 7 Mio. weniger als der Voranschlag.
 
Die Glocknerstraße kostete einschließlich dem Ausbau der Zufahrten 910 Mio. S (Geldwert [[1990]]), um 7 Mio. weniger als der Voranschlag.
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====Schöneck (1.953 m ü. N. N.)====
 
====Schöneck (1.953 m ü. N. N.)====
Die Gletscherstraße führt zunächst an den obersten Rand eines reinen Lärchenwaldes bei Schöneck zu einem Lehrweg über die Glocknerwiesen samt einer dort eingerichteten Naturschau. Mit bereits Blickkontakt auf den [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] fährt man bis zum [[Glocknerhaus]] in 2.131 m ü. N. N. Hier befindet man sich schon im Nahbereich des [[Margaritzen-Stausee]]s der [[Tauernkraftwerke Kaprun|Glockner-Kaprun-Kraftwerke]].
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Die Gletscherstraße führt zunächst an den obersten Rand eines reinen Lärchenwaldes bei Schöneck zu einem Lehrweg über die Glocknerwiesen samt einer dort eingerichteten Naturschau. Mit bereits Blickkontakt auf den [[Großglockner (Berg)|Großglockner]] fährt man bis zum [[Glocknerhaus]] in 2.131 m ü. N. N. Hier befindet man sich schon im Nahbereich des [[Stausee Margaritze|Margaritzen-Stausee]]s der [[Tauernkraftwerke Kaprun|Glockner-Kaprun-Kraftwerke]].
    
====Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe====
 
====Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe====
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:Unterhalb des ''Gamsgrubenweges'' fällt eine eigenartige Linie auf. Oberhalb Bewuchs mit Gras und Blumen, unterhalb nichts als glatter Fels. Diese Linie markiert den Höchststand der Pasterze um [[1856]], als [[Kaiser Franz Joseph I.]] bis zu der nach ihm benannten Höhe aufgestiegen ist.
 
:Unterhalb des ''Gamsgrubenweges'' fällt eine eigenartige Linie auf. Oberhalb Bewuchs mit Gras und Blumen, unterhalb nichts als glatter Fels. Diese Linie markiert den Höchststand der Pasterze um [[1856]], als [[Kaiser Franz Joseph I.]] bis zu der nach ihm benannten Höhe aufgestiegen ist.
 
   
 
   
*'''Gletscherweg Pasterze''': Ein gesicherter alpiner Steig (Gehzeit ca. 30 Minuten hinunter, herauf ca. 1 Stunde) führt direkt auf den Pasterzengletscher. Es besteht auch die Möglichkeit, die kostenpflichtige Gletscherbahn zu benützen. Von der Pasterze führt der Pasterzenweg mit seinen "Stoamandl'n" über den [[Margaritzen-Stausee]] weiter zum [[Glocknerhaus]].  
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*'''Gletscherweg Pasterze''': Ein gesicherter alpiner Steig (Gehzeit ca. 30 Minuten hinunter, herauf ca. 1 Stunde) führt direkt auf den Pasterzengletscher. Es besteht auch die Möglichkeit, die kostenpflichtige Gletscherbahn zu benützen. Von der Pasterze führt der Pasterzenweg mit seinen "Stoamandl'n" über den [[Stausee Margaritze|Margaritzen-Stausee]] weiter zum [[Glocknerhaus]].  
    
:Unterhalb des ''Wasserfallwinkels'' ist die [[Pasterze]] noch rund 120 m dick (Stand Sommer 2007). Die Reibkraft des Gletschers ist dort enorm (siehe ''Gamsgrubenweg'' Beschreibung Gletscherschliff). Der abgeriebende Sand sammelt sich unter dem Gletscher, unterhalb der [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]].  
 
:Unterhalb des ''Wasserfallwinkels'' ist die [[Pasterze]] noch rund 120 m dick (Stand Sommer 2007). Die Reibkraft des Gletschers ist dort enorm (siehe ''Gamsgrubenweg'' Beschreibung Gletscherschliff). Der abgeriebende Sand sammelt sich unter dem Gletscher, unterhalb der [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]].  

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