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, 00:29, 27. Feb. 2007
Die Geschichte Salzburgs ist stark von der Landschaft geprägt worden, die das Land in zwei sehr unterschiedliche Gebiete teilt: Einerseits das kleinere, gut zugängliche und wirtschaftlich bedeutendere "Land vor dem Gebirg" mit der [[Salzburg|Stadt Salzburg]], dem [[Flachgau]] und dem [[Tennengau]] sowie dem heute bayerischen Rupertiwinkel. Andererseits das "Land inner Gebirg" mit [[Pongau]], [[Pinzgau]] und[[ Lungau]], das nur dünn besiedelt und schlecht zugänglich war. Da dieses Gebiet schwer überwacht werden konnte, haben fast alle Aufstände und Protestbewegungen wie die [[Bauernkriege]] oder der Geheimprotestantismus ihr Zentrum in den Gebirgsgauen gehabt. Die Stadt Salzburg hat ihre politische und wirtschaftliche Ausnahmeposition ihrer Lage am "Wegekreuz der Ostalpen" zu verdanken, wo schon seit römischer Zeit die Straße über den Radstädter Tauern mit der Voralpenstraße nach Linz und Wien sowie der Salzach als schiffbarem Fluss zusammentraf.
===Die ersten Siedlungen===
Bereits in der Altsteinzeit vor ca. 50.000 Jahren haben Menschen im Land Salzburg gelebt. In der [[Schlenken-Durchgangshöhle]] bei [[Hallein]] und am [[Oberrainerkogel]] bei [[Unken]] (im Pinzgau) stieß man auf ihre Spuren. In der Jungsteinzeit (4.000 - 1.900 v. Chr.) vollzog sich der für die Entwicklung der Menschheit entscheidende Übergang vom umherstreifenden Jäger und Sammler zum sesshaften Bauern. Fast das gesamte Land wurde erschlossen und besiedelt. Frühe und dauerhafte Höhensiedlungen trugen im Stadtbereich von Salzburg der [[Rainberg]], der dem [[Mönchsberg]] südlich vorgelagert ist, und der [[Hellbrunner Berg]]. Die Epoche der Bronzezeit (1900¬ - 1250 v. Chr.) bescherte Salzburg als Zentrum des Kupferbergbaus in den Ostalpen eine erste wirtschaftliche Blüte: In [[Mitterberg]] bei [[Mühlbach am Hochkönig]] und in den benachbarten Bergbaugebieten wurden bis ca. 700 v. Chr. mehr als 20.000 Tonnen Kupfer gefördert.
[[Kategorie: Anfänge (Geschichte)]]