Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
3.131 Bytes hinzugefügt ,  15:00, 29. Okt. 2007
keine Bearbeitungszusammenfassung
'''Valentin "Voitl" Pfeifenberger''' (* [[13. November]] [[1914]] in [[Zederhaus]]; † [[7. Juli]] [[2004]] in [[Tamsweg]]) war Pfarrer von [[Thomatal]], Bezirksschützenkurat des [[Lungau]], Ehrenbischof der [[Vereinigten zu Tamsweg]] und Ehrenbürger der Gemeinden Thomatal und Zederhaus. Bekannt gemacht haben ihn aber wohl besonders der Palmesel- und der Georgiritt und sein Beiname ''Bischof vom Lungau''.

==Leben==
Pfeifenberger wurde als drittes von sieben Kindern in Zederhaus geboren und absolvierte die Matura am [[Borromäum]] und sein Theologiestudium an der [[Universität Salzburg]]. Nach der Priesterweihe am [[9. Mai]] [[1940]] im [[Salzburger Dom]] wirkte er als Kooperator in [[Bad Vigaun]], [[Wagrain]], [[Unken]] und Ellmau in [[Tirol]], [[1951]] wurde er zum Priester von Thierbach bestellt. Seit [[1956]] war der "Voitl" Pfarrer von Thomatal, ab [[1961]] wurde er auch mit Aufgaben in der Pfarre Tamsweg betraut.

[[Georgiritt]], [[Sauhaxnopfer]] oder [[Prangstangen]] - Pfarrer Pfeifenberger wurde zum Inbegriff des Bewahrers alter Traditionen, die ohne ihn längst in Vergessenheit geraten wären.

[[2002]] wurde Valentin Pfeifenberger zum Ehrenmitglied des [[Rotary-Club]]s Lungau ernannt.

Bis zum krankheits- und altersbedingten Ende seines Wirkens wenige Monate vor seinem Tod widmete er seine ganze Kraft dem Dienst an Gott und den Menschen. Am [[4. April]] [[2004]] hatte er noch zum letzten Mal selbst den Esel bei der traditionellen Palmprozession in die Kirche geritten.

[[Erzbischof]] [[Alois Kothgasser]] zelebrierte am [[12. Juli]] [[2004]] den Begräbnisgottesdienst in Thomatal, an dem rund tausend Menschen teilnahmen.

Bleibende Erinnerungen an Valentin Pfeifenberger gibt es viele: Eine vom Salzburger Bildhauer [[Peter Wiener]] geschaffene Statue zeigt ihn vor dem Pfarrhaus Thomatal beim Palmeselritt, im [[Denkmalhof Maurerhaus]] in Zederhaus wird der "Voitl" als Puppe mit seiner originalen "Sturmlödertracht" gezeigt, im [[Wallfahrtsmuseum Mariapfarr|Wallfahrtsmuseum]] in [[Mariapfarr]] ist seine "Primizkrone" ausgestellt. In bleibender Erinnerung ist Pfeifenbergers Spruch: ''Mein Seg'n habt's.''

[[1948]] schrieb Valentin Pfeifenberger ein auf der Sage des ''Kaiser Karl im Untersberg'' beruhendes [[Untersbergspiel]], das seit dem [[15. August]] [[1964]] alljährlich im Thomatal aufgeführt wird.

==Literatur==
*Caroline Kleibel (Hrsg.): ''Was ich dir sagen möchte ... Geh immer deinen Weg. Gedanken von Valentin Pfeifenberger.'' Ecowin Verlag, Salzburg, 2004.
*[[Clemens M. Hutter]] und [[Wolf Dietrich Iser]]: ''Gottselig und Leutselig''. Verlag Pfeifenberger, Tamsweg, 2004

==O-Ton==
*''Ein Freund von mir ist im Schlaf gestorben. Für ihn war das sehr schön. Für den Beifahrer war es aber nicht so toll.''

==Quellen==
*Salzburger Nachrichten
*''Voller Sprüche und Widersprüche'' [http://www.salzburg.com/nwas/archiv_artikel.php?xm=1204407&res=0]

==Weblinks==
*{{Homepage|http://www.valentinpfeifenberger.at/index.html}}

[[Kategorie:Kirche|Pfeifenberger, Valentin]]
[[Kategorie:Brauchtum|Pfeifenberger, Valentin]]
[[Kategorie:Person|Pfeifenberger, Valentin]]

Navigationsmenü