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| | [[1485]] verlieh ihm der Österreichisch-Ungarische Kaiser Friedrich sein Familienwappen. [[1486]] reiste er im Auftrag von Sigmund nach Frankfurt zur Königswahl Maximilians, der dann von [[1493]] bis [[1519]] als Maximilian I. Kaiser war und bei dem Paul Hofhaimer auch als Hoforganist angestellt war. | | [[1485]] verlieh ihm der Österreichisch-Ungarische Kaiser Friedrich sein Familienwappen. [[1486]] reiste er im Auftrag von Sigmund nach Frankfurt zur Königswahl Maximilians, der dann von [[1493]] bis [[1519]] als Maximilian I. Kaiser war und bei dem Paul Hofhaimer auch als Hoforganist angestellt war. |
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| − | Paul Hofhaimer heiratete ein zweites Mal. Die Kontakte zum sächsischen Hof blieben bestehen. Friedrich III. Kurfürst von Sachsen sandte Paul Hofhaimer mehrere Orgelschüler, da Paul Hofhaimer auch als Orgellehrer arbeitete. Vor [[1504]] wechselte er seinen Wohnsitz nach Passau, [[1507]] dann nach Augsburg ("heimliche Hauptstadt" des Kaisers, wo er unter dessen Gunst frei tätig war). [[1515]] erfüllte sich der jahrelange Wunsch des Ungarischen Königs, der bereits [[1489]] versuchte, ihn auf seinen Hof zu bringen. So arbeitete er am Hofe des Königs Wladislaus von Ungarn, wo er den Ritterschlag erhielt. Reich an Ehre und Gut zog er sich nach [[Salzburg]] zurück. [[1522]] wurde er Domorganist am [[Salzburger Dom]]. Zu dieser Zeit regierte gerade Kardinal [[Matthäus Lang]] als [[Erzbischof|Salzburger Erzbischof]]. [[1537]] verstarb Paul Hofhaimer in [[Salzburg]]. | + | Paul Hofhaimer heiratete ein zweites Mal. Die Kontakte zum sächsischen Hof blieben bestehen. Friedrich III. Kurfürst von Sachsen sandte Paul Hofhaimer mehrere Orgelschüler, da Paul Hofhaimer auch als Orgellehrer arbeitete. Vor [[1504]] wechselte er seinen Wohnsitz nach Passau, [[1507]] dann nach Augsburg ("heimliche Hauptstadt" des Kaisers, wo er unter dessen Gunst frei tätig war). [[1515]] erfüllte sich der jahrelange Wunsch des Ungarischen Königs, der bereits [[1489]] versuchte, ihn auf seinen Hof zu bringen. So arbeitete er am Hofe des Königs Wladislaus von Ungarn, wo er den Ritterschlag erhielt. |
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| | + | Reich an Ehre und Gut zog er sich nach [[Salzburg]] zurück. Er erwarb ein Haus in der [[Pfeifergasse]], das heute noch existiert. [[1522]] wurde er Domorganist am [[Salzburger Dom]]. Zu dieser Zeit regierte gerade Kardinal [[Matthäus Lang]] als [[Erzbischof|Salzburger Erzbischof]]. [[1537]] verstarb Paul Hofhaimer in [[Salzburg]]. |
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| | Auf dem [[Petersfriedhof|Friedhof]] von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] zu [[Salzburg]] ist an der Kreuzkapelle eine Gedenktafel zu finden. Die Inschrift lautet: ''Paul Hofheimer, Tondichter und Orgelspieler, von seinen Zeitgenossen hochgepriesen, geboren zu Radstadt 1459, gestorben zu Salzburg 1537. Seinem Andenken gewidmet 1872.'' | | Auf dem [[Petersfriedhof|Friedhof]] von [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] zu [[Salzburg]] ist an der Kreuzkapelle eine Gedenktafel zu finden. Die Inschrift lautet: ''Paul Hofheimer, Tondichter und Orgelspieler, von seinen Zeitgenossen hochgepriesen, geboren zu Radstadt 1459, gestorben zu Salzburg 1537. Seinem Andenken gewidmet 1872.'' |
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| | + | * ''Salzburger Kulturlexikon'', Adolf Haslinger, Peter Mittermayr, [[Residenz Verlag]], 2001, ISBN 3-7017-1129-1 |
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| | + | [[Kategorie:Komponist|Hofhaymer, Paul]] |
| | + | [[Kategorie:Person (Geschichte)|Hofhaymer, Paul]] |