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| | ==Das Wappen== | | ==Das Wappen== |
| − | Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und die "Schwarze Ache", den heutigen Putzengraben, in Anspielung auf den Ortsnamen symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der Familie [[Graf von Schernberg]] darstellt. Das links unten befindliche blau Benediktinerkreuz erinnert an das [[1736]] errichtete Missionshaus welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] umgewandelt wurde. | + | Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und die "Schwarze Ache", den heutigen Putzengraben, in Anspielung auf den Ortsnamen symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der [[Grafen von Schernberg]] darstellt. Das links unten befindliche blau Benediktinerkreuz erinnert an das [[1736]] errichtete Missionshaus welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] umgewandelt wurde. |
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| | ==Geschichte==</noinclude> | | ==Geschichte==</noinclude> |
| − | Der heutige Ort Schwarzach wurde im Jahre [[1074]] erstmals erwähnt. Das Stift Admont erhielt 1074 "zwei Huben ad Swarzaha" und [[1158]] [[Stift Nonnberg]] den Hof "Swarzaha". Auf einem vorgelagerten, kegelförmigen Hügel am linken Salzachufer entstand aus den diversen Um- und Zubauten an dem schon im Mittelalter genannten "Turm zu Schernperge" das heutige [[Schloss Schernberg]]. | + | Der heutige Ort Schwarzach wurde im Jahre [[1074]] erstmals erwähnt. Das Stift Admont erhielt 1074 "zwei Huben ad Swarzaha" und [[1158]] [[Stift Nonnberg]] den Hof "Swarzaha". Auf einem vorgelagerten, kegelförmigen Hügel am linken [[Salzach]]ufer entstand aus den diversen Um- und Zubauten an dem schon im Mittelalter genannten "Turm zu Schernperge" das heutige [[Schloss Schernberg]]. |
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| − | Schon [[1193]] wurden die [[Herren von Schernberg]] genannt und urkundlich bezeugt. [[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf. | + | Schon [[1193]] wurden die [[Grafen von Schernberg]] genannt und urkundlich bezeugt. [[1370]] verkauften Hartneid, der alte Schernberger, und sein Sohn Hartel dem [[Heinrich Graf]], seiner Frau und allen ihren Erben den Turm zu Schernberg und den dazugehörigen Hof als [[Erzbistum (Überblick)|erzbischöfliches]] Lehen. Schernberg blieb nun für einige Jahrhunderte im Besitz der Familie der Graf. |
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| | Für Verdienste im [[Vor und nach der Bauernkriege (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom Gasteiner Badearzt [[Johann Ritter von Storch|Dr. Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich von Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen, in dem großer Wert auf die Betreuung, Förderung und Begleitung der BewohnerInnen gelegt wird. | | Für Verdienste im [[Vor und nach der Bauernkriege (Überblick)|Bauernkrieg]] von [[1525]]/[[1526|26]] erhielt Christoph Graf im Jahre [[1527]] [[Schloss Goldegg]] als Lehen dazu und das Recht, sich ab jetzt "von Schernberg zu Goldegg" zu nennen. Zu Beginn des [[19. Jahrhundert]]s laden die Nachkommen der Familie Graf hohe Schulden auf den Besitz Schernberg, wodurch dieser schließlich vom Gasteiner Badearzt [[Johann Ritter von Storch|Dr. Johann Ritter von Storch]] erworben wird. [[1845]] wurde das Schloss von [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] Kardinal [[Friedrich von Schwarzenberg]] gekauft, welcher dort eine Kranken- und Versorgungsanstalt unter Leitung der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul|Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] einrichtete. Heute ist Schernberg ein Heim für beeinträchtigte Menschen, in dem großer Wert auf die Betreuung, Förderung und Begleitung der BewohnerInnen gelegt wird. |
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| | Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ordnete der Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]], zugleich Landesherr seines Erzbistums und Primas von Deutschland an, dass alle Anhänger der protestantischen Lehre ihren Glauben abschwören oder das Land verlassen müssen. | | Das Jahr [[1731]] sollte auch für Schwarzach ein Unglücksjahr werden. In diesem Jahr ordnete der Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Firmian]] von [[Altstadt|Salzburg]], zugleich Landesherr seines Erzbistums und Primas von Deutschland an, dass alle Anhänger der protestantischen Lehre ihren Glauben abschwören oder das Land verlassen müssen. |
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| − | In Schwarzach schworen sich [[1731]] die Räte der evangelischen Bauern des Pongaues, ihrer Religion treu zu bleiben und die Befehle des Salzburger Erzbischofs nicht zu befolgen ([[Salzbund]]). | + | In Schwarzach schworen sich [[1731]] die Räte der evangelischen Bauern des Pongaues, ihrer Religion treu zu bleiben und die Befehle des Salzburger Erzbischofs nicht zu befolgen ([[Protestantenvertreibung#Der Salzbund|Salzbund]]). |
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| | Doch im Jahre darauf mussten sie, es waren ihrer 20.000, ihres Glaubens wegen Hab und Gut verlassen und auswandern. König Friedrich Wilhelm I. von Preußen siedelte die Mehrzahl in Gumbinnen bzw. Litauen an. Andere zogen nach Württemberg, Hannover, England und Nordamerika (Georgien), wo sie die Kolonie Ebenezer gründeten. Für die zurückgebliebenen Bauern ließ Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] ein Missionshaus errichten. In dieser Zeit wurde Schwarzach ein Ort. | | Doch im Jahre darauf mussten sie, es waren ihrer 20.000, ihres Glaubens wegen Hab und Gut verlassen und auswandern. König Friedrich Wilhelm I. von Preußen siedelte die Mehrzahl in Gumbinnen bzw. Litauen an. Andere zogen nach Württemberg, Hannover, England und Nordamerika (Georgien), wo sie die Kolonie Ebenezer gründeten. Für die zurückgebliebenen Bauern ließ Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] ein Missionshaus errichten. In dieser Zeit wurde Schwarzach ein Ort. |
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| | <noinclude>==Die Marktgemeinde heute== | | <noinclude>==Die Marktgemeinde heute== |
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| − | Die Marktgemeinde Schwarzach im Pongau umfasst die Katastralgemeinde "Schwarzach I" und wird im Osten, Norden und Süden von St. Veit und im Westen von der Gemeinde Goldegg umgeben. Durch eine gute Verkehrslage und vor allem durch die Errichtung der Tauernbahn wurde der Ort nicht nur zu einem internationalen Bahnknotenpunkt, sondern auch zu einem wesentlichen Siedlungsgebiet des mittleren Salzachtales, das viele Zweige von Handel und Gewerbe in seinen Bereich zog. Im regionalen Entwicklungsprogramm Pongau ist Schwarzach als "Nahversorgungszentrum" mit einem Güter- und Dienstleistungsangebot, das zur Umlandversorgung benachbarter Gemeinden erheblich beiträgt, qualifiziert. Schwarzach ist als "Standortraum" für Betriebsanlagen und damit als Vorsorgeraum für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe eingestuft. | + | Die Marktgemeinde Schwarzach im Pongau umfasst die Katastralgemeinde "Schwarzach I" und wird im Osten, Norden und Süden von St. Veit und im Westen von der Gemeinde [[Goldegg]] umgeben. Durch eine gute Verkehrslage und vor allem durch die Errichtung der [[Tauernbahn]] wurde der Ort nicht nur zu einem internationalen Bahnknotenpunkt, sondern auch zu einem wesentlichen Siedlungsgebiet des mittleren Salzachtales, das viele Zweige von Handel und Gewerbe in seinen Bereich zog. Im regionalen Entwicklungsprogramm Pongau ist Schwarzach als "Nahversorgungszentrum" mit einem Güter- und Dienstleistungsangebot, das zur Umlandversorgung benachbarter Gemeinden erheblich beiträgt, qualifiziert. Schwarzach ist als "Standortraum" für Betriebsanlagen und damit als Vorsorgeraum für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe eingestuft. |
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| | Der Ortskern des Marktes weist eine relativ dichte Verbauung auf und wird vom Krankenhaus, von Gastgewerbebetrieben und Handelsgeschäften dominiert. Die größten Gewerbe- und industriellen Betriebe sind folgerichtig rechts der Salzach und in der Nähe der Bahnanlagen situiert. | | Der Ortskern des Marktes weist eine relativ dichte Verbauung auf und wird vom Krankenhaus, von Gastgewerbebetrieben und Handelsgeschäften dominiert. Die größten Gewerbe- und industriellen Betriebe sind folgerichtig rechts der Salzach und in der Nähe der Bahnanlagen situiert. |
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| | Mit dem Bau der Südtirolersiedlung "Neue Heimat" (1940), der Parzellierung und dem Abverkauf von Eigenheimbaugründen in der Schönbergsiedlung (1950), der Bebauung der Kössnerhalt (1960), dem Bau der Eigentumswohnhäuser an der Salzach (1960), der Bebauung des unteren Geigenlehenfeldes (Med.Rat-Dr.Vogl-Straße) und den Eigentumswohnhäusern im Bereich Schulplatz (Anfang der 70-iger-Jahre) sind wesentliche Entwicklungsphasen des Ortes begründet. | | Mit dem Bau der Südtirolersiedlung "Neue Heimat" (1940), der Parzellierung und dem Abverkauf von Eigenheimbaugründen in der Schönbergsiedlung (1950), der Bebauung der Kössnerhalt (1960), dem Bau der Eigentumswohnhäuser an der Salzach (1960), der Bebauung des unteren Geigenlehenfeldes (Med.Rat-Dr.Vogl-Straße) und den Eigentumswohnhäusern im Bereich Schulplatz (Anfang der 70-iger-Jahre) sind wesentliche Entwicklungsphasen des Ortes begründet. |
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| − | Weitere bedeutende Wohnbauvorhaben konnten in den 80-iger und 90-iger-Jahren mit den Neubauten von Mietwohnhäusern im Bereich Salzburgerstraße (WBG Salzburg und WBG Bergland), Neue Heimat 21a und Schulplatz 6 sowie Wallnerfeld 1 – 8 ([[Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft|GSWB Salzburg]]) sowie Schloß-Schernberg-Straße 10 ([[Heimat Österreich]]) realisiert werden. Fertiggestellt wurden kürzlich auch noch das Eigentumswohnhaus Schönrain und die Reihenhäuser Obere Schönbergsiedlung. Im Jahr 2001 wurde die Wohnanlage für betreutes Wohnen seiner Bestimmung übergeben und im Jahr 2002 wurde das Terrassenhaus Salzburgerstraße 30 fertiggestellt. Das Großprojekt Sanierung Neue Heimat ist seit dem Jahr 2003 voll im Gange. | + | Weitere bedeutende Wohnbauvorhaben konnten in den 80-iger und 90-iger-Jahren mit den Neubauten von Mietwohnhäusern im Bereich Salzburgerstraße (WBG Salzburg und WBG Bergland), Neue Heimat 21a und Schulplatz 6 sowie Wallnerfeld 1 – 8 ([[Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft|GSWB Salzburg]]) sowie Schloß-Schernberg-Straße 10 ([[Heimat Österreich]]) realisiert werden. Fertiggestellt wurden kürzlich auch noch das Eigentumswohnhaus Schönrain und die Reihenhäuser Obere Schönbergsiedlung. Im Jahr [[2001]] wurde die Wohnanlage für betreutes Wohnen seiner Bestimmung übergeben und im Jahr [[2002]] wurde das Terrassenhaus Salzburgerstraße 30 fertig gestellt. Das Großprojekt Sanierung Neue Heimat ist seit dem Jahr [[2003]] voll im Gange. |
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| | ===Rathaus=== | | ===Rathaus=== |
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| − | Im Jahre 1970 konnte das Gasthaus "Löwenwirt" erworben werden und nach einem entsprechenden Umbau ab 1972 als "Rathaus" Verwendung finden. 1999 wurde die Fassade des Rathauses neu gestaltet und Wärmeschutzfenster eingebaut. | + | Im Jahre [[1970]] konnte das Gasthaus "Löwenwirt" erworben werden und nach einem entsprechenden Umbau ab [[1972]] als "Rathaus" Verwendung finden. [[1999]] wurde die Fassade des Rathauses neu gestaltet und Wärmeschutzfenster eingebaut. |
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| − | Das alte Gemeindeamtsgebäude beherbergt seit 1972 zwei Arztpraxen und das Vereinsheim der histor. Salzleckerschützen und wurde zwischenzeitlich ebenfalls saniert. | + | Das alte Gemeindeamtsgebäude beherbergt seit [[1972]] zwei Arztpraxen und das Vereinsheim der histor. Salzleckerschützen und wurde zwischenzeitlich ebenfalls saniert. |
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| | ===Seniorenheim=== | | ===Seniorenheim=== |
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| − | Das im Jahre 1963 erbaute Pensionistenheim in der Siedlung Neue Heimat wurde in den Jahren 1987 und 1988 generalsaniert, modernisiert und durch einen ostseitigen Zubau erweitert. Gleichzeitig wurden den Anfordernissen der Zeit folgend eine Pflegestation eingerichtet. Die ständige Zunahme der Pflegefälle bringt es mit sich, dass dieses Pensionistenheim immer mehr zu einem Pflegeheim wird und derzeit entsprechend umgebaut und umgerüstet werden muss. Um für die noch rüstigen älteren Menschen unserer Gemeinde ein selbständiges und doch je nach Bedarf auch betreutes Wohnen zu ermöglichen, wurde von der GSWB ein Seniorenwohnhaus mit direkter Verbindung zum Heim errichtet. | + | Das im Jahre [[1963]] erbaute Pensionistenheim in der Siedlung Neue Heimat wurde in den Jahren [[1987]] und [[1988]] generalsaniert, modernisiert und durch einen ostseitigen Zubau erweitert. Gleichzeitig wurden den Anfordernissen der Zeit folgend eine Pflegestation eingerichtet. Die ständige Zunahme der Pflegefälle bringt es mit sich, dass dieses Pensionistenheim immer mehr zu einem Pflegeheim wird und derzeit entsprechend umgebaut und umgerüstet werden muss. Um für die noch rüstigen älteren Menschen unserer Gemeinde ein selbständiges und doch je nach Bedarf auch betreutes Wohnen zu ermöglichen, wurde von der GSWB ein Seniorenwohnhaus mit direkter Verbindung zum Heim errichtet. |
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| | ===Wasserversorgung=== | | ===Wasserversorgung=== |
| − | Das gesamte Gemeindegebiet ist seit 1903 durch eine öffentliche Wasserversorgungsanlage, die laufend erweitert und den Erfordernissen angepasst worden ist, erschlossen. Die Wasservorkommen liefern durchschnittlich ca. 21 l/sek. Der Jahresbedarf Schwarzachs liegt derzeit bei ca. 320 000 m³ Wasser. Vier Wasserhochbehälter (Schönbergsiedlung 200 m³, Schönrain 500 m³, Langang 500 m³, Birkenhöhe 80 m³) dienen der Deckung des Spitzenbedarfes. | + | Das gesamte Gemeindegebiet ist seit [[1903]] durch eine öffentliche Wasserversorgungsanlage, die laufend erweitert und den Erfordernissen angepasst worden ist, erschlossen. Die Wasservorkommen liefern durchschnittlich ca. 21 l/sek. Der Jahresbedarf Schwarzachs liegt derzeit bei ca. 320 000 m³ Wasser. Vier Wasserhochbehälter (Schönbergsiedlung 200 m³, Schönrain 500 m³, Langang 500 m³, Birkenhöhe 80 m³) dienen der Deckung des Spitzenbedarfes. |
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| | Neben dem schrittweisen Austausch des Leitungsnetzes im Ortsgebiet wurde im Jahr 1998 auch die Hauptleitung zwischen Ausgleichsbecken und Behälter Langang erneuert. | | Neben dem schrittweisen Austausch des Leitungsnetzes im Ortsgebiet wurde im Jahr 1998 auch die Hauptleitung zwischen Ausgleichsbecken und Behälter Langang erneuert. |
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| − | Zur Verbindung der Wasserversorgungsanlage und als Fußgängerweg zwischen dem rechts- und linksufrigen Ortsteil wurde 1977 der Salzachsteg-Ost und 1980 der Salzachsteg-West errichtet. Zwischenzeitlich konnte im Zuge des Kraftwerksbaues entlang der Salzach praktisch quer durch das gesamte Gemeindegebiet ein Treppelwegenetz angelegt werden, welches sich bei Spaziergängern, Radfahrern und Kindern großer Beliebtheit erfreut. | + | Zur Verbindung der Wasserversorgungsanlage und als Fußgängerweg zwischen dem rechts- und linksufrigen Ortsteil wurde [[1977]] der Salzachsteg-Ost und [[1980]] der Salzachsteg-West errichtet. Zwischenzeitlich konnte im Zuge des Kraftwerksbaues entlang der Salzach praktisch quer durch das gesamte Gemeindegebiet ein Treppelwegenetz angelegt werden, welches sich bei Spaziergängern, Radfahrern und Kindern großer Beliebtheit erfreut. |
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| | Die gesamten Bauflächen links und rechts der Salzach sind seit 1960 bzw. 1988 durch die öffentliche Ortskanalisation erfasst, Schwarzach weist mit ca.98 % wohl eine der größten Anschlussdichten im Land Salzburg auf. | | Die gesamten Bauflächen links und rechts der Salzach sind seit 1960 bzw. 1988 durch die öffentliche Ortskanalisation erfasst, Schwarzach weist mit ca.98 % wohl eine der größten Anschlussdichten im Land Salzburg auf. |
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| − | Die Gemeinde hat sich bereits 1975 dem neugegründeten Reinhalteverband "Salzach-Pongau", dem die Gemeinden [[Werfenweng]], [[Pfarrwerfen]], [[Bischofshofen]], [[St. Johann im Pongau]], [[Goldegg]] und [[St. Veit]] angehören, angeschlossen. Die zentrale vollbiologische Kläranlage dieses Verbandes, zu dem seit 1985 sämtliche Abwässer geleitet werden, ist in Pfarrwerfen situiert. | + | Die Gemeinde hat sich bereits 1975 dem neugegründeten Reinhalteverband "Salzach-Pongau", dem die Gemeinden [[Werfenweng]], [[Pfarrwerfen]], [[Bischofshofen]], [[St. Johann im Pongau]], [[Goldegg]] und [[St. Veit]] angehören, angeschlossen. Die zentrale vollbiologische Kläranlage dieses Verbandes, zu dem seit [[1985]] sämtliche Abwässer geleitet werden, ist in Pfarrwerfen situiert. |
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| | ===Wegenetz=== | | ===Wegenetz=== |
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| − | Alle Straßen und Wege im Ortsgebiet sind staubfrei und beleuchtet. Die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße (B 311 - Pinzgauer Bundesstrasse) wurde 1961 neu trassiert und beiderseits mit Gehsteigen versehen. Zum Schutz der Fußgänger sind drei Fußgänger-Blinklichtanlagen installiert. Bei der Kreuzung an der Salzachbrücke konnte 1961 im Zusammenwirken von Straßenverwaltung und Gemeinde eine Fußgängerunterführung gebaut werden. Die seit ihrem Bestehen wiederholt vom Hochwasser der Salzach gefährdete und schwer beschädigte Salzachbrücke wurde 1939 als Holzkonstruktion neu gebaut, 1956 beim Bau des Kraftwerkes Schwarzach verstärkt und saniert, 1970 neuerlich adaptiert und schließlich 1974 auf Grund des stänig steigenden Verkehrsaufkommens und erhöhter Belastung mit einem Kostenaufwand von 8 Mill. S als Stahlbetonbrücke neu gebaut. In Verbindung damit wurde die Straßenkreuzung auf drei Fahrbahnen erweitert und die Fußgängerunterführung umgebaut und teilweise auch überdacht. Im Jahr 2002 wurde die Brücke erneut saniert. | + | Alle Straßen und Wege im Ortsgebiet sind staubfrei und beleuchtet. Die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße ([[B 311]], [[Pinzgauer Bundesstraße]]) wurde [[1961]] neu trassiert und beiderseits mit Gehsteigen versehen. Zum Schutz der Fußgänger sind drei Fußgänger-Blinklichtanlagen installiert. Bei der Kreuzung an der Salzachbrücke konnte 1961 im Zusammenwirken von Straßenverwaltung und Gemeinde eine Fußgängerunterführung gebaut werden. |
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| | + | Die seit ihrem Bestehen wiederholt vom Hochwasser der Salzach gefährdete und schwer beschädigte Salzachbrücke wurde [[1939]] als Holzkonstruktion neu gebaut, [[1956]] beim Bau des [[Krafwerk Schwarzach|Kraftwerkes Schwarzach]] verstärkt und saniert, [[1970]] neuerlich adaptiert und schließlich [[1974]] auf Grund des stänig steigenden Verkehrsaufkommens und erhöhter Belastung mit einem Kostenaufwand von acht Mio Schillling (ca. € 580.000.--) als Stahlbetonbrücke neu gebaut. In Verbindung damit wurde die Straßenkreuzung auf drei Fahrbahnen erweitert und die Fußgängerunterführung umgebaut und teilweise auch überdacht. Im Jahr [[2002]] wurde die Brücke erneut saniert. |
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| | ===Ortsumfahrung=== | | ===Ortsumfahrung=== |
| − | Schon seit 1972 gibt es aufgrund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens auf der Ortsdurchfahrt und der damit verbundenen unerträglichen Lärm-, Abgas- und Staubelästigung der Bevölkerung den Wunsch der Gemeindeverantwortlichen und der Bürger Schwarzachs nach einer Umfahrung. Im Jahr 1984 wurde das Planungsbüro Dr. Illetschko in Wien von der Salzburger Landesregierung beauftragt, Projektstudien für die Umfahrung Schwarzach auszuarbeiten. Der damalige Bürgermeister LA Alois Stöllinger und die Gemeindevertretung versuchten immer wieder den Wunsch nach einer Umfahrung voranzutreiben. In Gesprächen mit Landesrat Volker Winkler, Hofrat Dipl.Ing. Alfred Denk sowie der Marktgemeinde St.Veit kam es schließlich zu einer von allen Seiten akzeptierten Lösungsvariante. Am 20.6.1995 wurde der offizielle Tunnelanschlag vorgenommen. | + | Schon seit [[1972]] gibt es aufgrund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens auf der Ortsdurchfahrt und der damit verbundenen unerträglichen Lärm-, Abgas- und Staubelästigung der Bevölkerung den Wunsch der Gemeindeverantwortlichen und der Bürger Schwarzachs nach einer Umfahrung. Im Jahr [[1984]] wurde das Planungsbüro Dr. Illetschko in Wien von der Salzburger Landesregierung beauftragt, Projektstudien für die Umfahrung Schwarzach auszuarbeiten. Der damalige Bürgermeister LA Alois Stöllinger und die Gemeindevertretung versuchten immer wieder den Wunsch nach einer Umfahrung voranzutreiben. In Gesprächen mit Landesrat Volker Winkler, Hofrat Dipl.Ing. Alfred Denk sowie der Marktgemeinde St.Veit kam es schließlich zu einer von allen Seiten akzeptierten Lösungsvariante. Am [[20. Juni]] [[1995]] wurde der offizielle Tunnelanschlag vorgenommen. |
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| | Die Fertigstellung der Umfahrung Schwarzach (Schönbergtunnel mit einer Länge von 2,9 km) brachte eine große Verbesserung der Lebensqualität für die Schwarzacher und trägt auch zu einer noch besseren Mobilität für die gesamte Region bei. | | Die Fertigstellung der Umfahrung Schwarzach (Schönbergtunnel mit einer Länge von 2,9 km) brachte eine große Verbesserung der Lebensqualität für die Schwarzacher und trägt auch zu einer noch besseren Mobilität für die gesamte Region bei. |
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| | ===Friedhof=== | | ===Friedhof=== |
| − | Im Jahre 1976 ging der bis dahin in der Verwaltung und im Eigentum der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] stehende Friedhof in die Verwaltung der Gemeinde über. Das Grundareal von 3 600 m² wurde um den Preis von 1,8 Mill. S angekauft. Gleichzeitg entstand 1977 eine neue Aufbahrungshalle. 1984 wurde auch der bestehende Pfarrfriedhof in die Verwaltung der Gemeinde übernommen. Der vorbildlich gestaltete Urnenhain wurde zuletzt im Jahr 1995 durch die Errichtung zusätzlicher Familienurnengräber erweitert. | + | Im Jahre [[197]]6 ging der bis dahin in der Verwaltung und im Eigentum der [[Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] stehende Friedhof in die Verwaltung der Gemeinde über. Das Grundareal von 3 600 m² wurde um den Preis von 1,8 Mio Schilling (rund € 180.000.--) angekauft. Gleichzeitg entstand [[1977]] eine neue Aufbahrungshalle. [[1984]] wurde auch der bestehende Pfarrfriedhof in die Verwaltung der Gemeinde übernommen. Der vorbildlich gestaltete Urnenhain wurde zuletzt im Jahr [[1995]] durch die Errichtung zusätzlicher Familienurnengräber erweitert. |
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| | ===Schulwesen=== | | ===Schulwesen=== |
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| − | Bis zum Jahre 1950 bestand nur eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Die erste gemeindeeigene Volksschule mit 12 Klassen konnte 1951 eröffnet und in Betrieb genommen werden. 1959 wurde eine neue Hauptschule mit sechs Klassen, Turnsaal und Festsaal errichtet. Für die viel zu klein gewordene Hauptschule entstand 1972 eine neue Volksschule mit 12 Klassen und Turnsaal in der Siedlung Neue Heimat. Das alte Volksschulgebäude dient seither der Hauptschule, in der ca. 350 bis 400 Schüler aus den Sprengelgemeinden Schwarzach, St. Veit und Goldegg unterrichtet werden. | + | Bis zum Jahre [[1950]] bestand nur eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Die erste gemeindeeigene Volksschule mit 12 Klassen konnte [[1951]] eröffnet und in Betrieb genommen werden. [[1959]] wurde eine neue Hauptschule mit sechs Klassen, Turnsaal und Festsaal errichtet. Für die viel zu klein gewordene Hauptschule entstand [[1972]] eine neue Volksschule mit 12 Klassen und Turnsaal in der Siedlung Neue Heimat. Das alte Volksschulgebäude dient seither der Hauptschule, in der ca. 350 bis 400 Schüler aus den Sprengelgemeinden Schwarzach, St. Veit und Goldegg unterrichtet werden. |
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| | Gleichzeitig mit der Volksschule wurde der zweigruppige Kindergarten-Siedlung errichtet. Aufgrund der steigenden Kinderzahlen und um auch für die Eltern im Ortszentrum bzw. am rechten Salzachufer eine Kinderbetreuungsmöglichkeit im Nahbereich anbieten zu können, wurde 1995 in der Brauhausgasse auf den ehemaligen Schatzmanngründen im Erdgeschoss des neuen Bergland-Wohnhauses der Kindergarten-Markt in Betrieb genommen. | | Gleichzeitig mit der Volksschule wurde der zweigruppige Kindergarten-Siedlung errichtet. Aufgrund der steigenden Kinderzahlen und um auch für die Eltern im Ortszentrum bzw. am rechten Salzachufer eine Kinderbetreuungsmöglichkeit im Nahbereich anbieten zu können, wurde 1995 in der Brauhausgasse auf den ehemaligen Schatzmanngründen im Erdgeschoss des neuen Bergland-Wohnhauses der Kindergarten-Markt in Betrieb genommen. |
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| | ===Sport- und Freizeiteinrichtungen=== | | ===Sport- und Freizeiteinrichtungen=== |
| − | Das Sport- und Erholungszentrum mit Rasensportplatz (1946 gebaut), 8 Tennisplätzen, Fußballheim (1968), überdachte Tribüne (1979), Sportheim (1981, Neubau 2003), solargeheiztes Erlebnisbad (gebaut 1970, modernisiert 1993), Sport- und Festhalle (1975) erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 45 000 m². Zwei Kinderspielplätze (Salzachau und Wallnerau) sowie vier Sprungschanzen ergänzen das Angebot an Freizeitanlagen. Sämtliche Freizeitanlagen sind über die Treppelwege am Salzachufer aufgeschlossen und somit gefahrlos für Fußgänger und Radfahrer erreichbar. | + | Das Sport- und Erholungszentrum mit Rasensportplatz ([[1946]] gebaut), 8 Tennisplätzen, Fußballheim ([[1968]]), überdachte Tribüne ([[1979]]), Sportheim ([[1981]], Neubau 2003), solargeheiztes Erlebnisbad (gebaut [[1970]], modernisiert [[1993]]), Sport- und Festhalle ([[1975]]) erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 45.000 m². Zwei Kinderspielplätze (Salzachau und Wallnerau) sowie vier Sprungschanzen ergänzen das Angebot an Freizeitanlagen. Sämtliche Freizeitanlagen sind über die Treppelwege am Salzachufer aufgeschlossen und somit gefahrlos für Fußgänger und Radfahrer erreichbar. |
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| | ===Vereinsleben=== | | ===Vereinsleben=== |
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| | ===Raumordnung=== | | ===Raumordnung=== |
| − | Da die Grenze gegen St. Veit im Osten so ungünstig lag, dass sie knapp am Marktkern und am Rande des Krankenhauses den Baubestand und Talboden durchschneidet und damit jede natürliche Entwicklung nach Osten hin unterband, diese Flächen aber durch die Infrastruktur sowie Lage und Topographie mehr zur Gemeinde Schwarzach tendierten, wurden daher mit der Gemeinde St. Veit bezüglich einer Gebietsreform seit 1972 Verhandlungen geführt. Auch der Salzburger Landesregierung und dem Salzburger Landtag wurde 1976 eine Bittschrift überreicht. Der [[Salzburger Landtag]] hat dann am [[19. Oktober]] [[1982]] einhellig den Beschluss gefasst, auf Grund einer zwischen den beiden Gemeinden getroffenen Vereinbarung und durchgeführten Befragungen der betroffenen Bevölkerung, die Grenze neu festzusetzen und ein Gebiet von 19 ha in die Gemeinde Schwarzach einzugliedern. Das Gesetz trat mit [[1. Jänner]] [[1983]] in Kraft. | + | Da die Grenze gegen St. Veit im Osten so ungünstig lag, dass sie knapp am Marktkern und am Rande des Krankenhauses den Baubestand und Talboden durchschneidet und damit jede natürliche Entwicklung nach Osten hin unterband, diese Flächen aber durch die Infrastruktur sowie Lage und Topographie mehr zur Gemeinde Schwarzach tendierten, wurden daher mit der Gemeinde St. Veit bezüglich einer Gebietsreform seit [[1972]] Verhandlungen geführt. Auch der Salzburger Landesregierung und dem Salzburger Landtag wurde [[1976]] eine Bittschrift überreicht. Der [[Salzburger Landtag]] hat dann am [[19. Oktober]] [[1982]] einhellig den Beschluss gefasst, auf Grund einer zwischen den beiden Gemeinden getroffenen Vereinbarung und durchgeführten Befragungen der betroffenen Bevölkerung, die Grenze neu festzusetzen und ein Gebiet von 19 ha in die Gemeinde Schwarzach einzugliedern. Das Gesetz trat mit [[1. Jänner]] [[1983]] in Kraft. |
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| − | In den Jahren 1982 - 1984 entstand das neue Ortszentrum mit Festsaal, Feuerwehrhaus, sechs Wohnungen, Rot-Kreuz-Haus samt Nebenräumen und Grünanlagen. Im Kellergeschoss des Festsaales, der vom Hotel Post aus betrieben wird, befindet sich das Vereinsheim des Trachtenvereins, ein Zimmergewehr-Schießstand und ein Mehrzweckraum. Das alte Feuerwehrhaus ist 1985 für Zwecke der Sparkasse im Erdgeschoß erweitert und insgesamt adaptiert worden. Der alte Sparkassenanbau wurde abgetragen und der Sparkassenplatz neu gestaltet. Das Kriegerdenkmal hat als neuen Standort den Platz östlich des Rathauses gefunden. | + | In den Jahren [[1982]] bis [[1984]] entstand das neue Ortszentrum mit Festsaal, Feuerwehrhaus, sechs Wohnungen, Rot-Kreuz-Haus samt Nebenräumen und Grünanlagen. Im Kellergeschoss des Festsaales, der vom Hotel Post aus betrieben wird, befindet sich das Vereinsheim des Trachtenvereins, ein Zimmergewehr-Schießstand und ein Mehrzweckraum. Das alte Feuerwehrhaus ist 1985 für Zwecke der Sparkasse im Erdgeschoß erweitert und insgesamt adaptiert worden. Der alte Sparkassenanbau wurde abgetragen und der Sparkassenplatz neu gestaltet. Das Kriegerdenkmal hat als neuen Standort den Platz östlich des Rathauses gefunden. |
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| − | Obwohl die Verhältnisse gegenüber anderen Orten auf Grund der Raumknappheit etwas ungünstiger sind, ist die Entwicklung des Ortes nicht abgeschlossen und kann eine weitere Belebung erfahren, wenn z. B. das Gewerbegebiet Urfahr südlich der Bahnanlage für die Ansiedlung von weiteren Betrieben freigegeben wird. Über die Bahnüberführungsbrücke (errichtet 1971) und die Landesstraße L 255 ist das Gebiet vollkommen aufgeschlossen. In den letzten Jahren haben sich dort der neue Gemeindebauhof, die Zimmerei Burgschwaiger, die Fa. Hettegger Transporte und Glas Metall Weißofner angesiedelt. | + | Obwohl die Verhältnisse gegenüber anderen Orten auf Grund der Raumknappheit etwas ungünstiger sind, ist die Entwicklung des Ortes nicht abgeschlossen und kann eine weitere Belebung erfahren, wenn z. B. das Gewerbegebiet Urfahr südlich der Bahnanlage für die Ansiedlung von weiteren Betrieben freigegeben wird. Über die Bahnüberführungsbrücke (errichtet 1971) und die Landesstraße [[L 255]] ist das Gebiet vollkommen aufgeschlossen. In den letzten Jahren haben sich dort der neue Gemeindebauhof, die Zimmerei Burgschwaiger, die Fa. Hettegger Transporte und Glas Metall Weißofner angesiedelt. |
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| | Im Jahr [[1997]] wurde das neue Räumliche Entwicklungskonzept der Marktgemeinde Schwarzach beschlossen und Anfang 1998 als weiterer Schritt dann die generelle Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes in Angriff genommen. Dieser konnte nach Durchführung des umfangreichen Verfahrens, Abschluss der erforderlichen Baulandsicherungsverträge, einstimmiger Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung und Genehmigung durch die Landesregierung nunmehr abgeschlossen und mit Wirksamkeit vom [[13. August]] [[1999]] verordnet werden. | | Im Jahr [[1997]] wurde das neue Räumliche Entwicklungskonzept der Marktgemeinde Schwarzach beschlossen und Anfang 1998 als weiterer Schritt dann die generelle Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes in Angriff genommen. Dieser konnte nach Durchführung des umfangreichen Verfahrens, Abschluss der erforderlichen Baulandsicherungsverträge, einstimmiger Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung und Genehmigung durch die Landesregierung nunmehr abgeschlossen und mit Wirksamkeit vom [[13. August]] [[1999]] verordnet werden. |