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, 15:42, 27. Okt. 2007
'''Sigismund Waitz''' (* [[29. Mai]] [[1864]] in Brixen, Südtirol; † [[30. Oktober]] [[1941]] in Salzburg) wurde [[1913]] Weihbischof von Brixen und Generalvikar für Vorarlberg, von [[1921]]-[[1938]] war er Apostolischer Administrator vonInnsbruck-Feldkirch, von [[1934]]-[[1941]] Erzbischof von Salzburg
Mit seinem Sozialhirtenbrief "Lehren und Weisungen der österreichischen Bischöfe über soziale Fragen der Gegenwart" von [[1925]] wurde er ein Wegbereiter der Enzyklika "Quadragesimo anno" von Papst Pius XI..
Waitz war nach dem Untergang der Monarchie politisch sehr rührig und wird als einer der Väter des autoritären christlichen Ständestaates (Austrofaschismus) bezeichnet. Als Gegenpol zu dem paramilitärischen republikanischen Schutzbund regte er schon früh die Schaffung einer ebenfalls paramilitärischen christlichsozialen "Heimwehr" an.
Als Erzbischof von Salzburg hatte Waitz große Aufgaben. Er widmete sich sehr den Fragen des vielfältigen sozialen Elends und der hohe Arbeitslosigkeit. Gegenüber dem aufkommenden Nationalsozialismus nahm er eine ablehnende Haltung ein und blieb auch während der Herrschaft des Nationalsozialismus in Österreich betont distanziert.
== Literatur ==
[[Hans Jablonka]], Waitz, Bischof unter Kaiser und Hitler. Wiener Dom-Verlag, Wien 1971.
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Ignatius Rieder]]|NACHFOLGER=[[Andreas Rohracher]]|AMT=[[Liste der Erzbischöfe von Salzburg|Erzbischof von Salzburg]]|ZEIT=[[1934]]-[[1969]]}}
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