Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Zeile 30: Zeile 30:     
===== Disposition und Geschichte =====
 
===== Disposition und Geschichte =====
Die ursprüngliche Disposition von 1682 ist nicht überliefert. Sie hatte, laut [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]], der sie [[1836]] hätte reparieren sollen aber den Auftrag nicht erhielt,<ref>Roman Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 251.</ref> 8&nbsp;Register. Sie dürfte folgende Stimmen aufgewiesen haben: Principal&nbsp;8', Viola&nbsp;8', Copl&nbsp;8', Octav&nbsp;4', Flöte&nbsp;4', Quinte&nbsp;3', Superoctav&nbsp;2', Mixtur&nbsp;1½' (zweifach). Das Manual hatte einen Umfang von&nbsp;C–c’’’ mit kurzer großer Oktav (45&nbsp;Tasten und Töne), das Pedal von C–gis ebenso (16&nbsp;Tasten, auf Taste&nbsp;g klingt&nbsp;gis).  
+
Die ursprüngliche Disposition von 1682 ist nicht überliefert. Sie hatte laut [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]], der sie [[1836]] hätte reparieren sollen aber den Auftrag nicht erhielt,<ref>Roman Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 251.</ref> 8&nbsp;Register. Sie dürfte folgende Stimmen aufgewiesen haben: Principal&nbsp;8', Viola&nbsp;8', Copl&nbsp;8', Octav&nbsp;4', Flöte&nbsp;4', Quinte&nbsp;3', Superoctav&nbsp;2', Mixtur&nbsp;1½' (zweifach). Das Manual hatte einen Umfang von&nbsp;C–c’’’ mit kurzer großer Oktav (45&nbsp;Tasten und Töne), das Pedal von C–gis ebenso (16&nbsp;Tasten, auf Taste&nbsp;g klingt&nbsp;gis).  
    
[[1749]] bezahlte der Abt von Weingarten, Dominikus&nbsp;II. Schnitzer (1745–1784), Veränderungen am Gehäuse, um mehr Licht durch das Süd-Fenster ins Kircheninnere dringen zu lassen. Dabei wurde das Zifferblatt mitsamt dem Oberteil des Gehäuses entfernt. Das römisch bezifferte Blatt wurde höher wieder angebracht und ,schwebt' seither an der Decke der Kirche. [[1850]] gestaltete der Salzburger Orgelbauer [[Ludwig Mooser]] die Orgel um: Er versah das Gehäuse wieder mit einer Abdeckung, baute neue Pedalwindladen für ein eigenständiges 18-Töne-Pedal ein, erweiterte den Umfang der Klaviatur und veränderte die Disposition. Aus einer Reisebeschreibung Theodor Manns, die 1885 veröffentlicht wurde,<ref>Theodor Mann: ''Aus meiner Reisemappe. (Fortsetzung) ''. In: ''Urania''. Musik-Zeitschrift für Orgelbau und Orgelspiel insbesondere, sowie für musikalische Theorie, kirchliche, instruktive Gesang- und Clavier-Musik, hg. von Alexander Wilhelm Gottschalg, Bd. 42, Nr. 4 (Erfurt 1885), S. 52f. Zitiert nach: Roman Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 253f.</ref> hatte die Orgel nach dem Umbau durch Mooser 11&nbsp;Register. Manual (54&nbsp;Tasten&nbsp;C–f3): Principal&nbsp;8', Viola&nbsp;8', Gedackt&nbsp;8', Flöte&nbsp;4', Octave&nbsp;4', Dolce&nbsp;4', Octave&nbsp;2', Quinte&nbsp;2<sup>2</sup>/<sub>3</sub>′, Mixtur (zweifach). Pedal (18&nbsp;Tasten und Töne,&nbsp;C–f): Subbaß&nbsp;16', Octavbaß 8'; Pedalkoppel.  
 
[[1749]] bezahlte der Abt von Weingarten, Dominikus&nbsp;II. Schnitzer (1745–1784), Veränderungen am Gehäuse, um mehr Licht durch das Süd-Fenster ins Kircheninnere dringen zu lassen. Dabei wurde das Zifferblatt mitsamt dem Oberteil des Gehäuses entfernt. Das römisch bezifferte Blatt wurde höher wieder angebracht und ,schwebt' seither an der Decke der Kirche. [[1850]] gestaltete der Salzburger Orgelbauer [[Ludwig Mooser]] die Orgel um: Er versah das Gehäuse wieder mit einer Abdeckung, baute neue Pedalwindladen für ein eigenständiges 18-Töne-Pedal ein, erweiterte den Umfang der Klaviatur und veränderte die Disposition. Aus einer Reisebeschreibung Theodor Manns, die 1885 veröffentlicht wurde,<ref>Theodor Mann: ''Aus meiner Reisemappe. (Fortsetzung) ''. In: ''Urania''. Musik-Zeitschrift für Orgelbau und Orgelspiel insbesondere, sowie für musikalische Theorie, kirchliche, instruktive Gesang- und Clavier-Musik, hg. von Alexander Wilhelm Gottschalg, Bd. 42, Nr. 4 (Erfurt 1885), S. 52f. Zitiert nach: Roman Schmeißner: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', S. 253f.</ref> hatte die Orgel nach dem Umbau durch Mooser 11&nbsp;Register. Manual (54&nbsp;Tasten&nbsp;C–f3): Principal&nbsp;8', Viola&nbsp;8', Gedackt&nbsp;8', Flöte&nbsp;4', Octave&nbsp;4', Dolce&nbsp;4', Octave&nbsp;2', Quinte&nbsp;2<sup>2</sup>/<sub>3</sub>′, Mixtur (zweifach). Pedal (18&nbsp;Tasten und Töne,&nbsp;C–f): Subbaß&nbsp;16', Octavbaß 8'; Pedalkoppel.  

Navigationsmenü