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| | Die Zwillingsschwestern [[Daniela Klemenschits|Daniela]] und [[Sandra Klemenschits]] starteten in den Nullerjahren des [[21. Jahrhundert]]s eine gemeinsame Doppelkarriere, die nach 23 Siegen bei ITF-Turnieren (2. und 3. Leistungsstufe) [[2007]] jäh unterbrochen wurde. Bei beiden Sportlerinnen wurde ein bösartiger Tumor im Unterleibsbereich gefunden. Während Daniela an dieser seltenen Form von Unterleibskrebs im Landeskrankenhaus Salzburg [[2008]] verstarb, konnte Sandra ihre Tenniskarriere fortsetzen und erreichte im März [[2014]] als 55. ihr bestes Ranking in der Doppelweltrangliste. [[2013]] gelangen ihr dabei zwei Siege auf der WTA-Tour. | | Die Zwillingsschwestern [[Daniela Klemenschits|Daniela]] und [[Sandra Klemenschits]] starteten in den Nullerjahren des [[21. Jahrhundert]]s eine gemeinsame Doppelkarriere, die nach 23 Siegen bei ITF-Turnieren (2. und 3. Leistungsstufe) [[2007]] jäh unterbrochen wurde. Bei beiden Sportlerinnen wurde ein bösartiger Tumor im Unterleibsbereich gefunden. Während Daniela an dieser seltenen Form von Unterleibskrebs im Landeskrankenhaus Salzburg [[2008]] verstarb, konnte Sandra ihre Tenniskarriere fortsetzen und erreichte im März [[2014]] als 55. ihr bestes Ranking in der Doppelweltrangliste. [[2013]] gelangen ihr dabei zwei Siege auf der WTA-Tour. |
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| − | Bei den Herren liegen die größten Erfolge länger zurück. So spielte [[Fredi Huber]] in den [[1950er]] Jahren 27 Daviscuppartien für Österreich, [[Ernst Blanke]] in den [[1960er]] Jahren 13. Blanke erreichte zudem das Junioren-Finale des Grand Slam Turniers von Wimbledon. | + | Bei den Herren liegen die größten Erfolge länger zurück. So spielte [[Alfred Huber|Fredi Huber]] in den [[1950er]] Jahren 27 Daviscuppartien für Österreich, [[Ernst Blanke]] in den [[1960er]] Jahren 13. Blanke erreichte zudem das Junioren-Finale des Grand Slam Turniers von Wimbledon. |
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| | + | Einer der ersten international erfolgreichen Salzburger Tennisspieler war [[Michael Stachowitsch]]. Im Winter 1949/50 wurde Mischa Berufsspieler, arbeitete in der Schweiz und spielte im November 1952 die Profiweltmeisterschaft in London Wembley. Unter den 16 eingeladenen Teilnehmern, damals die besten Tennisspieler der Welt, befanden sich so klingende Namen wie Fred Perry, Donald Budge, Jack Kramer, "Pancho" Gonzales, Bobby Riggs und Pancho Segura. Im selben Jahr war Stachowitsch die Nr. 9 der Profi-Weltrangliste. Die Jahre 1954 bis 1972 verbrachte er in den USA als Tennislehrer und Berufsspieler. So erreichte er unter anderem das Finale der amerikanischen Profimeisterschaften in Forest Hills. |
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| | [[Gerhard Wimmer]] zählte über Jahre hinweg zu den Stützen im Daviscup. Er war je zweimal Staatsmeister im Herren Doppel und im Mixed. Sein Bruder [[Ingo Wimmer]] wurde Jugend-Europameister im Doppel, zählte zur Meistermannschaft des STC [[1981]] und spielte ebenfalls Daviscup für Österreich. | | [[Gerhard Wimmer]] zählte über Jahre hinweg zu den Stützen im Daviscup. Er war je zweimal Staatsmeister im Herren Doppel und im Mixed. Sein Bruder [[Ingo Wimmer]] wurde Jugend-Europameister im Doppel, zählte zur Meistermannschaft des STC [[1981]] und spielte ebenfalls Daviscup für Österreich. |
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| | Auch [[Wolfgang Schranz]] spielte sechsmal für Österreich im Daviscup und erreichte im November [[1998]] mit Platz 136 die bislang beste Weltranglistenposition eines Salzburger Tennisspielers. | | Auch [[Wolfgang Schranz]] spielte sechsmal für Österreich im Daviscup und erreichte im November [[1998]] mit Platz 136 die bislang beste Weltranglistenposition eines Salzburger Tennisspielers. |
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| − | Anfang der [[2010er]] Jahre startete [[Nicolas Reissig]] seine vielversprechende Profikarriere, die ihn aber nicht über die zweite Leistungsstufe (Challengerturniere) hinausführte. | + | Anfang der [[2010er]] Jahre startete [[Nicolas Reissig]] seine vielversprechende Profikarriere, die ihn aber nicht über die zweite Leistungsstufe (Challengerturniere) hinausführte. |
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| | == Vorstand == | | == Vorstand == |