Änderungen

keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 7: Zeile 7:     
Bis der Gründung des Salzburger Tennisverbands im Winter 1953/54 existierten im Bundesland bereits neun Vereine. Der offizielle Gründungstag ist der [[11. November]] [[1953]] (Nichtuntersagungsbescheid der Vereinsbehörde an das Proponentenkomitee), die erste Vorstandssitzung fand am [[23. Jänner]] [[1954]] statt.
 
Bis der Gründung des Salzburger Tennisverbands im Winter 1953/54 existierten im Bundesland bereits neun Vereine. Der offizielle Gründungstag ist der [[11. November]] [[1953]] (Nichtuntersagungsbescheid der Vereinsbehörde an das Proponentenkomitee), die erste Vorstandssitzung fand am [[23. Jänner]] [[1954]] statt.
 +
 +
==Erfolgreiche Salzburger Tennisspieler==
 +
Salzburgs erfolgreichste Tennisspielerin ist ohne Zweifel [[Judith Floimair|Judith Wiesner]], deren bester WTA-Platz Platz Nummer 12 war und die sich rund zehn Jahre lang in den Top 20 der Welt hielt. Im Einzel erreichte sie bei 17 Finalteilnahmen acht Siege; im Doppel bei 12 Finalteilnahmen vier Siege. 16 österreichische Meistertitel stehen für die langjährige Nummer eins Österreichs zu Buche. Einzigartig dürfte sein, dass Judith Wiesner in ihrer ganzen Karriere in eineinhalb Jahrzehnten kein einziges Spiel in der österreichischen Staatsliga für ihren Stammklub STC verloren hat.
 +
 +
Neben Judith Wiesner spielte [[Barbara Pollet]] (verheiratete Morgner) dreimal für Österreich im Federationscup. Auch [[Heidi Sprung]] (verheiratete Vasudevan) und [[Melanie Schnell]] (verheiratete Rehmann) schafften den Sprung in die erweiterte Weltspitze.
 +
 +
Die Zwillingsschwestern [[Daniela Klemenschits|Daniela]] und [[Sandra Klemenschits]] starteten in den Nullerjahren des [[21. Jahrhundert]]s eine gemeinsame Doppelkarriere, die nach 23 Siegen bei ITF-Turnieren (2. und 3. Leistungsstufe) [[2007]] jäh unterbrochen wurde. Bei beiden Sportlerinnen wurde ein bösartiger Tumor im Unterleibsbereich gefunden. Während Daniela an dieser seltenen Form von Unterleibskrebs im Landeskrankenhaus Salzburg [[2008]] verstarb, konnte Sandra ihre Tenniskarriere fortsetzen und erreichte im März [[2014]] als 55. ihr bestes Ranking in der Doppelweltrangliste. [[2013]] gelangen ihr dabei zwei Siege auf der WTA-Tour.
 +
 +
Bei den Herren liegen die größten Erfolge länger zurück. So spielte [[Fredi Huber]] in den [[1950er]] Jahren 27 Daviscuppartien für Österreich, [[Ernst Blanke]] in den [[1960er]] Jahren 13. Blanke erreichte zudem das Junioren-Finale des Grand Slam Turniers von Wimbledon.
 +
 +
[[Gerhard Wimmer]] zählte über Jahre hinweg zu den Stützen im Daviscup. Er war je zweimal Staatsmeister im Herren Doppel und im Mixed. Sein Bruder [[Ingo Wimmer]] wurde Jugend-Europameister im Doppel, zählte zur Meistermannschaft des STC [[1981]] und spielte ebenfalls Daviscup für Österreich.
 +
 +
[[Gerald Mild]] gewann 6 Staatsmeistertitel, 4 mal das Herren Doppel, 2 mal das Mixed und war wie Ingo Wimmer am Bundesligasieg des STC 1981 beteiligt. Im Daviscup kam er auf sieben Einsätze, gewann dabei alle drei Einzel die er spielte. In der ATP-Weltrangliste kletterte Mild bis auf Position 181 und erreichte als bestes Karriereergebnis das Finale des ATP-Turniers in Kaduna (Nigeria).
 +
 +
[[Gerald Mandl]] brachte es auf sechs Einsätze im Daviscup, einen Staatsmeistertitel im Herren Doppel und Rang 186 in der ATP-Weltrangliste. Mit Österreichs Team wurde er 2014 und 2015 noch Senioren-Weltmeister.
 +
 +
Auch [[Wolfgang Schranz]] spielte sechsmal für Österreich im Daviscup und erreichte im November [[1998]] mit Platz 136 die bislang beste Weltranglistenposition eines Salzburger Tennisspielers.
 +
 +
Anfang der [[2010er]] Jahre startete [[Nicolas Reissig]] seine vielversprechende Profikarriere, die ihn aber nicht über die zweite Leistungsstufe (Challengerturniere) hinausführte.
    
== Vorstand ==
 
== Vorstand ==