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Sie wurde am [[29. Mai]] [[1600]] zur Äbtissin gewählt und von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich]] am [[2. Juni]] bestätigt. Ihre Einweihung fand erst ein Jahr später am [[26. August]] [[1601]] statt und wurde vom damaligen [[Weihbischof]] [[Laurentius Mongioyo]] geleitet.
 
Sie wurde am [[29. Mai]] [[1600]] zur Äbtissin gewählt und von [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich]] am [[2. Juni]] bestätigt. Ihre Einweihung fand erst ein Jahr später am [[26. August]] [[1601]] statt und wurde vom damaligen [[Weihbischof]] [[Laurentius Mongioyo]] geleitet.
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Die Erhebung der Ordensfrau zum Oberhaupt des Konvents war auf Befehl des Fürsterzbischofs geschehen. Was ihn zu diesem Eingriff in die uralte, bislang sorgfältig gewahrte Wahlfreiheit der Nonnen veranlasst hatte, lässt sich nur mutmaßen; allerdings war Cordula von Mundenheim mit der von Wolf Dietrich außerordentlich begünstigten [[Salzburger Famlien|Salzburger Patrizierfamilie]] [[Alt|Alt von Altenau]] verwandt. Die Art der Amtserlangung brachte sie dem Konvent gegenüber in eine schiefe Stellung und ließ ihr von den besten Absichten geleitetes reformatorisches Wirken wenig Früchte tragen.
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Die Erhebung der Ordensfrau zum Oberhaupt des Konvents war auf Befehl des Fürsterzbischofs geschehen. Was ihn zu diesem Eingriff in die uralte, bislang sorgfältig gewahrte Wahlfreiheit der Nonnen veranlasst hatte, lässt sich nur mutmaßen; allerdings war Cordula von Mundenheim mit der von Wolf Dietrich außerordentlich begünstigten [[Salzburger Familien|Salzburger Patrizierfamilie]] [[Alt|Alt von Altenau]] verwandt. Die Art der Amtserlangung brachte sie dem Konvent gegenüber in eine schiefe Stellung und ließ ihr von den besten Absichten geleitetes reformatorisches Wirken wenig Früchte tragen.
    
Kordulas erste Sorge waren die Renovierung der Sakristei und die Anschaffung verschiedener Kirchengeräte. Sie machte keine großen Neubauten im Stift, wusste jedoch durch zahlreiche Restaurierungen das ihr anvertraute Gut zu bewahren.
 
Kordulas erste Sorge waren die Renovierung der Sakristei und die Anschaffung verschiedener Kirchengeräte. Sie machte keine großen Neubauten im Stift, wusste jedoch durch zahlreiche Restaurierungen das ihr anvertraute Gut zu bewahren.

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