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| | Die Firma begann in Salzburg in den ehemaligen Hallen des [[Lager Glasenbach|Lagers Glasenbach]] in [[Salzburg Süd]]. [[2002]] übernahm der 47-jährige Deutsche [[Peter Maegdefrau]] den Betrieb mit 570 Mitarbeitern bereits am neuen Standort in [[Hallein]]-[[Rif]]. [[2005]] ging die Firma jedoch in den Konkurs. 880 Gläubiger meldeten über 53 Mill. Euro an Forderungen an. Die Löschung der Firma in Hallein-Rif wurde am [[7. November]] [[2008]] infolge Vermögenslosigkeit im [[Firmenbuch]] des [[Landesgericht Salzburg|Landesgerichts Salzburg]] eingetragen. | | Die Firma begann in Salzburg in den ehemaligen Hallen des [[Lager Glasenbach|Lagers Glasenbach]] in [[Salzburg Süd]]. [[2002]] übernahm der 47-jährige Deutsche [[Peter Maegdefrau]] den Betrieb mit 570 Mitarbeitern bereits am neuen Standort in [[Hallein]]-[[Rif]]. [[2005]] ging die Firma jedoch in den Konkurs. 880 Gläubiger meldeten über 53 Mill. Euro an Forderungen an. Die Löschung der Firma in Hallein-Rif wurde am [[7. November]] [[2008]] infolge Vermögenslosigkeit im [[Firmenbuch]] des [[Landesgericht Salzburg|Landesgerichts Salzburg]] eingetragen. |
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| − | Maegdefrau wurde in der Folge wegen versuchter und vollendeter betrügerischer Krida der [http://www.salzburg.com/ Prozess] gemacht. Jedoch konnte ihm dies nicht einmal die Salzburger Justiz nachweisen, so dass er von dieser Anklage freigesprochen wurde. Die dubiose Rolle der Hausbank des Unternehmens, dem Raiffeisenverband Salzburg, vor, während und nach der Insolvenz wurde von der Salzburger Justiz bislang (Stand Ende 2015) nicht beachtet. Strafanzeigen mit Belegen höchstwahrscheinlich strafbarer Handlungen durch Hausbank und Masseverwalter, RA Dr. Aichinger, wurden entgegen den Bestimmungen des § 2 StPO entweder ohne Ermittlungen eingestellt oder nicht bearbeitet. So bleibt die Insolvenz ein immer noch ein ungelöstes Rätsel in der Salzburger Wirtschaftsgeschichte. | + | Maegdefrau wurde in der Folge wegen versuchter und vollendeter betrügerischer Krida der Prozess <ref>http://www.salzburg.com/</ref> gemacht. Jedoch konnte ihm dies nicht einmal die Salzburger Justiz nachweisen, so dass er von dieser Anklage freigesprochen wurde. Die dubiose Rolle der Hausbank des Unternehmens, dem Raiffeisenverband Salzburg, vor, während und nach der Insolvenz wurde von der Salzburger Justiz bislang (Stand Ende 2015) nicht beachtet. Strafanzeigen mit Belegen höchstwahrscheinlich strafbarer Handlungen durch Hausbank und Masseverwalter, RA Dr. Aichinger, wurden entgegen den Bestimmungen des § 2 StPO entweder ohne Ermittlungen eingestellt oder nicht bearbeitet. So bleibt die Insolvenz ein immer noch ein ungelöstes Rätsel in der Salzburger Wirtschaftsgeschichte. |
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| | Eine Nachfolgefirma existiert unter der Bezeichnung ''Modelleisenbahn Eisenbahn Holding GmbH'' in der [[Plainbachstraße (Bergheim)|Plainbachstraße]] 4 in [[Bergheim]]. | | Eine Nachfolgefirma existiert unter der Bezeichnung ''Modelleisenbahn Eisenbahn Holding GmbH'' in der [[Plainbachstraße (Bergheim)|Plainbachstraße]] 4 in [[Bergheim]]. |
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| | * [[Salzburger Wirtschaft (Zeitung)]] | | * [[Salzburger Wirtschaft (Zeitung)]] |
| | * [[Salzburger Nachrichten]], 10. Oktober 2009 und 14. Jänner 2011 | | * [[Salzburger Nachrichten]], 10. Oktober 2009 und 14. Jänner 2011 |
| − | * http://www.salzburg.com/, Berichterstattungen über den Prozessverlauf zwischen 2007 und 2010 | + | * Berichterstattungen über den Prozessverlauf zwischen 2007 und 2010: <references/> |
| | * http://www.firmenbuch.at/Amtlicher-Firmenbuchauszug-der-Firma-Modelleisenbahn-Holding-GmbH.html | | * http://www.firmenbuch.at/Amtlicher-Firmenbuchauszug-der-Firma-Modelleisenbahn-Holding-GmbH.html |
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