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| | [[Bild:Stadtteil_aigen.jpg|thumb|left|Die Salzburger Stadtteile]] | | [[Bild:Stadtteil_aigen.jpg|thumb|left|Die Salzburger Stadtteile]] |
| | [[Bild:Salzburg_Aigen_Salzburg_Sued_Plan.jpg|thumb|Detailausschnitt Aigen]] | | [[Bild:Salzburg_Aigen_Salzburg_Sued_Plan.jpg|thumb|Detailausschnitt Aigen]] |
| − | [[Datei:Schloß Aigen, Ostansicht.jpg|thumb|Schloß Aigen, Ostansicht]] | + | [[Datei:Schloß Aigen, Ostansicht.jpg|thumb|Schloss Aigen, Ostansicht]] |
| − | [[Datei:Aigen, Ansicht vom Hellbrunner Berg aus.jpg|thumb|Aigen, Ansicht vom Hellbrunner Berg aus, mit dem Gaisberg dahinter]] | + | [[Datei:Aigen, Ansicht vom Hellbrunner Berg aus.jpg|thumb|Aigen, Ansicht vom [[Hellbrunner Berg]] aus, mit dem [[Gaisberg]] dahinter]] |
| | [[Datei:Aigen-Impression.jpg|thumb|Aigen-Impression]] | | [[Datei:Aigen-Impression.jpg|thumb|Aigen-Impression]] |
| − | [[Datei:Gasthof Schloss Aigen.jpg|thumb|Gasthof Schloss Aigen]] | + | [[Datei:Gasthof Schloss Aigen.jpg|thumb|[[Gasthof Schloss Aigen]]]] |
| − | [[Datei:Aigen-Panorama.JPG|thumb|Aigen-Panorama vom Hohen Göll bis zum Kapuzinerberg]] | + | [[Datei:Aigen-Panorama.JPG|thumb|Aigen-Panorama vom [[Göllmassiv]] bis zum [[Kapuzinerberg]]]] |
| − | '''Aigen''' ist ein Stadtteil im Südosten [[Salzburg]]s am Fuße des [[Gaisberg]]s und galt zu Beginn des [[21. Jahrhundert]]s als einer der teuersten Wohnbezirke der [[Salzburg|Landeshauptstadt]]. | + | '''Aigen''' ist ein [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] im Südosten [[Salzburg]]s am Fuße des [[Gaisberg]]s und galt zu Beginn des [[21. Jahrhundert]]s als einer der teuersten Wohnbezirke der [[Salzburg|Landeshauptstadt]]. |
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| | == Lage == | | == Lage == |
| − | Nördlich von Aigen liegt der Stadtteil [[Parsch]], wobei die [[Nesselthalergasse]], der Grünraum um das alte Bauerngehöft [[Jägergut]] und die [[Villa Fischbach]] westlich der Bahnlinie die Grenze zu [[Parsch]] bilden, und östlich derselben der [[Preuschenpark]] um den [[Abfalterhof]] und die [[Maria-Cebotari-Straße]]. Im Westen bildet die [[Salzach]], im Osten der [[Gaisberg]] eine natürliche Grenze. In Aigen leben 6 000 Bewohner (Zählbezirk Aigen-Glas, Stand 2014). | + | Nördlich von Aigen liegt der Stadtteil [[Parsch]], wobei die [[Nesselthalergasse]], der Grünraum um das alte Bauerngehöft [[Jägergut]] und die [[Villa Fischbach]] westlich der Bahnlinie die Grenze zu [[Parsch]] bilden, und östlich derselben der [[Preuschenpark]] um den [[Abfalterhof]] und die [[Maria-Cebotari-Straße]]. Im Westen bildet die [[Salzach]], im Osten der [[Gaisberg]] eine natürliche Grenze. In Aigen leben 6 000 Bewohner (Zählbezirk Aigen-Glas, Stand 2015). |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
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| | Aigen ist wesentlich ein Wohn-und Villenviertel. Der Großteil dieser Villen mit ihren großen Parkanlagen entstand dabei zwischen [[1850]] und [[1914]]. Berühmte Villen sind der [[Grünbichlhof]] (erbaut [[1855]]), die Villen [[Villa Honsig|Honsig]] und [[Villa Erlenburg|Erlenburg]], und vor allem die Villa Walburga (erb. [[1863]]), die [[1883]] umgebaut wurde und dann Villa Lamberg hieß und die [[1924]] nach einem neuerlichen Umbau als [[Trapp Villa]] Berühmtheit - nicht zuletzt auch durch den Film "[[Sound of Music]]" - erlangte. Die bekannte Familie [[Georg Ludwig von Trapp|Trapp]] wohnte in dieser Villa bis zu ihrer Emigration [[1938]], zu der neben einem weitläufigen Park auch eine [[Landwirtschaft]] gehörten. | | Aigen ist wesentlich ein Wohn-und Villenviertel. Der Großteil dieser Villen mit ihren großen Parkanlagen entstand dabei zwischen [[1850]] und [[1914]]. Berühmte Villen sind der [[Grünbichlhof]] (erbaut [[1855]]), die Villen [[Villa Honsig|Honsig]] und [[Villa Erlenburg|Erlenburg]], und vor allem die Villa Walburga (erb. [[1863]]), die [[1883]] umgebaut wurde und dann Villa Lamberg hieß und die [[1924]] nach einem neuerlichen Umbau als [[Trapp Villa]] Berühmtheit - nicht zuletzt auch durch den Film "[[Sound of Music]]" - erlangte. Die bekannte Familie [[Georg Ludwig von Trapp|Trapp]] wohnte in dieser Villa bis zu ihrer Emigration [[1938]], zu der neben einem weitläufigen Park auch eine [[Landwirtschaft]] gehörten. |
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| − | 1850 (-1939) enstand die selbständige Ortsgemeinde Aigen, die damals zB. auch Parsch umfasste. Mit der Eröffnung der [[Westbahn|Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]] [[1860]] begann wieder ein wirtschaftlicher Aufschwung, den auch Aigen merkte. Das wohlhabende Bürgertum entdeckte Aigen neu als bevorzugten Wohnort. Auch adelige Verwaltungsbeamte und Offiziere im Ruhestand begannen sich in Aigen ihre Sitze zu errichten: Lanser, Andessner, Schnehen, Esterhazy, [[Mayr-Melnhof]] und andere kamen. | + | === Aigen als selbständige Gemeinde === |
| | + | [[1850]] (bis zur Eingemeindung 1939) entstand die selbständige Ortsgemeinde Aigen, die damals z. B. auch [[Parsch]] umfasste. Mit der Eröffnung der [[Westbahn|Kaiserin-Elisabeth-Westbahn]] [[1860]] begann wieder ein wirtschaftlicher Aufschwung, den auch Aigen merkte. Das wohlhabende Bürgertum entdeckte Aigen neu als bevorzugten Wohnort. Auch adelige Verwaltungsbeamte und Offiziere im Ruhestand begannen sich in Aigen ihre Sitze zu errichten: [[Lanser]], [[Andessner]], [[Schnehen]], [[Esterhazy]], [[Mayr-Melnhof]] und andere kamen. |
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| − | Mit 1.1.1935 wurde ein Teil und [[1. Jänner]] [[1939]] dann die ganze frühere, seit 1850 bestehende selbständige Ortsgemeinde Aigen nach Salzburg (und ein Teil nach Elsbethen) eingemeindet. | + | === Aigen wird Teil der Stadt Salzburg === |
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| | + | Mit [[1. Jänner]] [[1935]] wurde ein Teil und 1. Jänner [[1939]] dann die ganze frühere, seit 1850 bestehende selbständige Ortsgemeinde Aigen nach Salzburg (und ein Teil nach [[Elsbethen]]) eingemeindet. |
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| | Den Kern des Stadtteils bildeten die [[Aigner Kirche]] und das [[Schloss Aigen]]. In deren Umgebung lagen verstreut Bauernhöfe, Gutshöfe und Ansitze, so genannte "Schlössln". Diese ländliche Idylle vor den Toren der Stadt [[Salzburg]] wurde dann Ausflugsziel. Besonders um [[1800]] besuchten die Salzburger gerne den [[Naturpark Aigen]], der unter [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] in Form des romantischen englischen Landschaftsgartens umgebaut wurde. Die dortigen Quellen wurden als heilkräftig betrachtet, sodass dort auch ein [[Kuren|Heilbad]] entstand. | | Den Kern des Stadtteils bildeten die [[Aigner Kirche]] und das [[Schloss Aigen]]. In deren Umgebung lagen verstreut Bauernhöfe, Gutshöfe und Ansitze, so genannte "Schlössln". Diese ländliche Idylle vor den Toren der Stadt [[Salzburg]] wurde dann Ausflugsziel. Besonders um [[1800]] besuchten die Salzburger gerne den [[Naturpark Aigen]], der unter [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] in Form des romantischen englischen Landschaftsgartens umgebaut wurde. Die dortigen Quellen wurden als heilkräftig betrachtet, sodass dort auch ein [[Kuren|Heilbad]] entstand. |
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| − | Die [[Befreiungskriege (Überblick)|Napoleonischen Kriege]] und die damit zusammenhängende Wirtschaftskrise ließ erst wieder um [[1850]] neue Bautätigkeiten zu: | + | Die [[Salzburg unter Napoleon|Napoleonischen Kriege]], die damit zusammenhängende Wirtschaftskrise und der [[Herzogtum Salzburg|Anschluss Salzburgs]] an Österreich ließen erst wieder um [[1850]] neue Bautätigkeiten zu: |
| | * die Sommervilla des [[Domherr]]n [[Karl Stolz]], die [[Villa Stolz]], [[1845]] bis [[1997]] | | * die Sommervilla des [[Domherr]]n [[Karl Stolz]], die [[Villa Stolz]], [[1845]] bis [[1997]] |
| | * die Sommervilla des Kirchenrechtlers Philips, | | * die Sommervilla des Kirchenrechtlers Philips, |
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| | |a, [[Schloss Aigen]], 15., 17. 18. und 19. Jh.||a, [[Villa Jany]], ([[Ornig]]), 1884 (1903) | | |a, [[Schloss Aigen]], 15., 17. 18. und 19. Jh.||a, [[Villa Jany]], ([[Ornig]]), 1884 (1903) |
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| − | |a, [[Gut Flederbach|Flederbachschlössl]], 16. Jh.||c, [[Villa Rudholzer]], [[Attems]], 1904 - 1975 | + | |a, [[Flederbachschlössl]], 16. Jh.||c, [[Villa Rudholzer]], [[Attems]], 1904 - 1975 |
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| | |a, [[Doktor-Schlößl]], 17. Jh.||a, [[Villa Erlenburg]], [[Honsig]], 1906 | | |a, [[Doktor-Schlößl]], 17. Jh.||a, [[Villa Erlenburg]], [[Honsig]], 1906 |
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| | == Aigner Kirche == | | == Aigner Kirche == |
| − | : ''Hauptartikel: [[Aigner Kirche]]'' | + | : ''Hauptartikel: [[Stadtpfarrkirche zum hl. Johannes dem Täufer]]'' |
| | [[Bild:KircheAigen.JPG|thumb|Stadtpfarrkirche Salzburg-Aigen]] | | [[Bild:KircheAigen.JPG|thumb|Stadtpfarrkirche Salzburg-Aigen]] |
| | [[Datei:Aigner Kirche, Ostansicht.jpg|thumb|Aigner Kirche, Ostansicht]] | | [[Datei:Aigner Kirche, Ostansicht.jpg|thumb|Aigner Kirche, Ostansicht]] |
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| | ====Friedhof Aigen==== | | ====Friedhof Aigen==== |
| | : ''Hauptartikel: [[Friedhof Aigen]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Friedhof Aigen]]'' |
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| | Der Friedhof Aigen wurde [[1891]] angelegt, da der alte Friedhof um die Aigner Kirche herum zu klein geworden war. | | Der Friedhof Aigen wurde [[1891]] angelegt, da der alte Friedhof um die Aigner Kirche herum zu klein geworden war. |
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| | == Schloss Aigen == | | == Schloss Aigen == |
| | : ''Hauptartikel: [[Schloss Aigen]] | | : ''Hauptartikel: [[Schloss Aigen]] |
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| | Das [[Schloss Aigen]] ist bereits [[1402]] als „Freies Eigen“ im Besitz des [[Domkapitel]]s erwähnt und wurde [[1614]] zu einem Adelssitz. In der Barockzeit war Schloss Aigen im Eigentum des Grafengeschlechtes [[Kuenburg]]. [[1804]] wurde es vom Salzburger [[Domherr]]en [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] erworben. [[Franz Karl Revertera|Franz Karl Graf Revertera-Salandra]] übernahm dann [[1961]] den Besitz, den heute sein Sohn [[Landolf Graf Revertera]] führt. | | Das [[Schloss Aigen]] ist bereits [[1402]] als „Freies Eigen“ im Besitz des [[Domkapitel]]s erwähnt und wurde [[1614]] zu einem Adelssitz. In der Barockzeit war Schloss Aigen im Eigentum des Grafengeschlechtes [[Kuenburg]]. [[1804]] wurde es vom Salzburger [[Domherr]]en [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] erworben. [[Franz Karl Revertera|Franz Karl Graf Revertera-Salandra]] übernahm dann [[1961]] den Besitz, den heute sein Sohn [[Landolf Graf Revertera]] führt. |
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| | == Der Aigner Park == | | == Der Aigner Park == |
| | : ''Hauptartikel: [[Naturpark Aigen]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Naturpark Aigen]]'' |
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| | Um [[1780]] entstand in der Zeit der Aufklärung der englische Landschaftspark östlich des Schlosses Aigen, der unter dem [[Domherr]]n [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] [[1804]] deutlich ausgebaut wurde und bald mit seinem Kanzeln, Glorietten, Grotten, Eremitagen, bewaldeten Hängen, verschlungenen Wegen, Aussichtspunkten, Schluchten, Wasserfällen, Kanzeln und Brücken international Berühmtheit erlangte. Die dortigen Quellen wurden als heilkräftig betrachtet, sodass auch ein Heilbad hier entstand. Der Park mit einen Wegen, Aussichtspunkten, Grotten und Wasserfällen stellt eines der wichtigsten Denkmäler der Gartenbaukunst des frühen [[19. Jahrhundert]]s dar. | | Um [[1780]] entstand in der Zeit der Aufklärung der englische Landschaftspark östlich des Schlosses Aigen, der unter dem [[Domherr]]n [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] [[1804]] deutlich ausgebaut wurde und bald mit seinem Kanzeln, Glorietten, Grotten, Eremitagen, bewaldeten Hängen, verschlungenen Wegen, Aussichtspunkten, Schluchten, Wasserfällen, Kanzeln und Brücken international Berühmtheit erlangte. Die dortigen Quellen wurden als heilkräftig betrachtet, sodass auch ein Heilbad hier entstand. Der Park mit einen Wegen, Aussichtspunkten, Grotten und Wasserfällen stellt eines der wichtigsten Denkmäler der Gartenbaukunst des frühen [[19. Jahrhundert]]s dar. |
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| − | [[Sebastian Rosenegger]] (* [[1772]]) war Kunstgärtner und stand ab [[1804]] in den von Fürst Schwarzenberg in Aigen, wo der damals weit bekannte Park sein Arbeitsbereich war. | + | [[Sebastian Rosenegger]] (* [[1772]]) war Kunstgärtner und stand ab [[1804]] in den von Fürst Schwarzenberg in Aigen, wo der damals weit bekannte Park sein Arbeitsbereich war. |
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| | == Aigen und seine Teile == | | == Aigen und seine Teile == |
| | [[Datei:Aigen mit Gaisberganteil.jpg|thumb|Aigen mit Gaisberganteil]] | | [[Datei:Aigen mit Gaisberganteil.jpg|thumb|Aigen mit Gaisberganteil]] |
| | === Glas === | | === Glas === |
| | + | Der älteste Siedlungskern im Raum Aigen ist der heutige Teil ''Glas'', dessen Namen vermutlich auf einen römischen Ortsbegriff ''Glasa'' zurückgeht, das an der alten [[Römerstraße]] lag welche von Salzburg in den Süden über ''Cuccule'' ([[Kuchl]]) nach Teurnia (bei Spittal an der Drau, [[Kärnten]]) und weiter nach Aquileia ([[Friaul|Friaul-Julisch Venetia]]) führte. Erste Aufzeichnungen über das Dorf ''Glasa'' sind schon in den [[Breves Notitiae]], knapp nach 790 für ca. 700 (Zeit des [[Rupert von Worms|hl. Rupert]]) bekannt. ...."außerdem schenkte der [[Bayerische Herzöge in Salzburg|bayrische Herzog]] [[Theudebert]] (dem [[Benediktinenstift Nonnberg]]) ein Dorf (Hof) mit abgabepflichtigen Männern an der [[Salzach]], das glasa heißt." |
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| − | Der älteste Siedlungskern im Raum Aigen ist der heutige Teil ''Glas'', dessen Namen vermutlich auf einen römischen Ortsbegriff ''Glasa'' zurückgeht, das an der alten [[Römerstraßen|Römerstraße]] lag welche von Salzburg in den Süden über ''Cuccule'' ([[Kuchl]]) nach Teurnia (bei Spittal an der Drau, [[Kärnten]]) und weiter nach Aquileia ([[Friaul|Friaul-Julisch Venetia]]) führte. Erste Aufzeichnungen über das Dorf ''Glasa'' sind schon in den breves notitae, knapp nach 790 für ca. 700 (Zeit des [[Rupert von Worms|hl. Rupert]]) bekannt. ...."außerdem schenkte der (bayrische) Herzog Theodpert (dem Kloster Nonnberg) ein Dorf (Hof) mit abgabepflichtigen Männern an der Salzach, das glasa heißt."..
| + | Im [[Mittelalter]] war Glas ein verträumtes Bauernnest, [[Hochwasser]]-sicher am [[Schwemmkegel (Aigen)|Schwemmkegel]] des [[Gaisberg]]s gelegen, dessen höher gelegener Teil ''Oberndorf'' hieß. Der älteste erhaltene Teil des Dorfes ist das [[Doktor-Schlößl]], das ehemalige ''Schloss Radaun'', das erstmals [[1116]] im Eigentum des Benediktinenstifts Nonnberg erwähnt ist, sowie das [[Hotel Doktorwirt]], das ehemalige "Frieseneggergut zu Aigen", das bis ins [[17. Jahrhundert]] zum Schloss Radaun gehörte, das der verheirateten Tochter des Dombaumeisters [[Santino Solari]] und ihrem Gatten Dr. [[Franz Mayr von Pürglau|Franz Mayr]] gehörte und auf dem der ''Doktor'' im ''Doktor-Schlößl'' und ''Doktorwirt'' zurückzuführen ist. |
| − | Im [[Mittelalter]] war Glas ein verträumtes Bauernnest, [[Hochwasser]]-sicher am [[Schwemmkegel (Aigen)|Schwemmkegel]] des [[Gaisberg]]s gelegen, dessen höher gelegener Teil ''Oberndorf'' hieß. Der älteste erhaltene Teil des Dorfes ist das [[Doktor-Schlößl]], das ehemalige ''Schloss Radaun'', das erstmals [[1116]] im Eigentum des [[Benediktinenstift Nonnberg|Benediktinenstifts Nonnberg]] erwähnt ist, sowie das [[Hotel Doktorwirt]], das ehemalige "Frieseneggergut zu Aigen", das bis ins [[17. Jahrhundert]] zum [[Doktor-Schlößl|Schloss Radaun]] gehörte, das der verheirateten Tochter des Dombaumeisters [[Santino Solari]] und ihrem Gatten Dr. [[Franz Mayr von Pürglau|Franz Mayr]] gehörte und auf dem der ''Doktor'' im ''Doktor-Schlößl'' und ''Doktorwirt'' zurückzuführen ist. | |
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| | === Aigen Mitte === | | === Aigen Mitte === |
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| | ==Brauchtum== | | ==Brauchtum== |
| | * [[Prangerstutzenschützen Aigen]] | | * [[Prangerstutzenschützen Aigen]] |
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| | + | == Unternehmen == |
| | + | [[Datei:Toyota Lexus Center in Salzburg-Aigen von Volkmar Burgstaller.JPG|thumb|Toyota Lexus Center, Diakonissen-Krankenhaus und Landestheater-Werkstätten]] |
| | + | * [[Toyota Frey|Toyota Lexus Center Frey]], geplant von [[Volkmar Burgstaller]] (auch Planer des [[Hangar 7]]) |
| | + | * Das [[Bildungshaus St. Virgil]] |
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| | + | == Persönlichkeiten == |
| | + | * [[Steinmetz Ziller Salzburg]] |
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| | ==Erwähnenswertes== | | ==Erwähnenswertes== |
| | * Im [[Naturpark Aigen]] gab es Heilquellen, die vom [[Salzburger Adel]] genutzt wurden | | * Im [[Naturpark Aigen]] gab es Heilquellen, die vom [[Salzburger Adel]] genutzt wurden |
| | * Die letzte [[Fähre Aigen–Josefiau|Fähre]] über die Salzach gab es bei den beiden Gasthöfen Überfuhr | | * Die letzte [[Fähre Aigen–Josefiau|Fähre]] über die Salzach gab es bei den beiden Gasthöfen Überfuhr |
| − | * Das [[Bildungshaus St. Virgil]]
| + | * Das [[Umspannwerk Aigen]], das unter [[Denkmalschutz]] steht |
| − | * Das [[Umspannwerk Aigen]], das unter Denkmalschutz steht | + | * In der [[Villa Trapp]] lebte die [[Trapp-Familie]], die als ''singende Familie'' weltberühmt wurde |
| − | * [[Toyota Frey|Toyota Lexus Center Frey]], geplant von [[Volkmar Burgstaller]] (auch Planer des [[Hangar 7]])
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| − | * Der [[Steinmetz Ziller Salzburg]] | |
| − | [[Datei:Toyota Lexus Center in Salzburg-Aigen von Volkmar Burgstaller.JPG|thumb|Toyota Lexus Center, Diakonissen-Krankenhaus und Landestheater-Werkstätten]] | |
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| − | ==Weblinks==
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| − | * {{wikipedia-de|Aigen (Salzburg)|Aigen}}
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | * [[Salzburg stadtteilnamen|Salzburg Stadtteilnamen]] | + | * [[Ortsnamen (Etymologie)|Salzburg Stadtteilnamen]] |
| − | * ''200 Jahre Villenbau in Aigen'', Helene Karrer, Salzburg, [[1995]] | + | * [[Helene Karrer]]: ''200 Jahre Villenbau in Aigen'', Salzburg, [[1995]] |
| | {{Quelle Heimatkunde Hübl}} | | {{Quelle Heimatkunde Hübl}} |
| | * [[Historischer Atlas der Stadt Salzburg]] | | * [[Historischer Atlas der Stadt Salzburg]] |
| − | * [http://www.stadt-salzburg.at/internet/politik_verwaltung/salzburg_in_zahlen/statistische_zaehlbezirke_und_zaehlspren_251948.htm www.stadt-salzburg.at], Einwohnerzahl, abgefragt am 29. Juli 2014 | + | * [http://www.stadt-salzburg.at/internet/politik_verwaltung/salzburg_in_zahlen/statistische_zaehlbezirke_und_zaehlspren_251948.htm www.stadt-salzburg.at], Einwohnerzahl, abgefragt am 2. Jänner 2016 |
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| | {{Bezirke Stadt Salzburg}} | | {{Bezirke Stadt Salzburg}} |