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Reihung nach Salzburger Stadtteilen
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'''Salzburg Stadt'''<br>
 
'''Salzburg Stadt'''<br>
 
: ''Hauptartikel: [[Salzburg]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Salzburg]]''
: ''Hauptartikel: [[Neustadt]]''
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: ''Hauptartikel: [[Altstadt]]''
      
Während der [[Römer|römischen]] Besiedlung der Provinz [[Provincia Noricum]], wahrscheinlich aber schon früher, trug die Stadt die Bezeichnung [[Iuvavum]]. Dieser Name blieb zunächst traditionsgemäß bis in das späte [[Mittelalter]] in Gebrauch. In offiziellen Urkunden erscheint Iuvavum und vor allem das Adjektiv ''Iuvavensis'' noch viel später. Die Etymologie von Iuvavum ist sehr kompliziert, es existieren dazu verschiedene Hypothesen. Hier sei dazu nur soviel gesagt, dass es sich bei Iuvavum um ein vorrömisches, eventuell alteuropäisches Substratwort handelt.  
 
Während der [[Römer|römischen]] Besiedlung der Provinz [[Provincia Noricum]], wahrscheinlich aber schon früher, trug die Stadt die Bezeichnung [[Iuvavum]]. Dieser Name blieb zunächst traditionsgemäß bis in das späte [[Mittelalter]] in Gebrauch. In offiziellen Urkunden erscheint Iuvavum und vor allem das Adjektiv ''Iuvavensis'' noch viel später. Die Etymologie von Iuvavum ist sehr kompliziert, es existieren dazu verschiedene Hypothesen. Hier sei dazu nur soviel gesagt, dass es sich bei Iuvavum um ein vorrömisches, eventuell alteuropäisches Substratwort handelt.  
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Seit dem [[8. Jahrhundert]] n. Chr. jedoch, als allmählich auch althochdeutsche Sprachformen schriftlich fixiert wurden, trat das mit den Römern in Verbindung gebrachte Iuvavum in den Hintergrund zugunsten der auf dem [[Salzhandel]] basierenden deutschen Bezeichnung. Gerade das fast gleichzeitige Aufkommen der neuen Flussbezeichnung [[Salzach]] und des Stadtnamens Salzburg ist ein einzigartiges Phänomen der Namenkunde und scheint auf einen gewollten Bruch mit der römisch/romanischen Tradition abgezielt zu haben.
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Seit dem [[8. Jahrhundert]] n. Chr. jedoch, als allmählich auch althochdeutsche Sprachformen schriftlich fixiert wurden, trat das mit den [[Römer|Römern]] in Verbindung gebrachte Iuvavum in den Hintergrund zugunsten der auf dem [[Salzhandel]] basierenden deutschen Bezeichnung. Gerade das fast gleichzeitige Aufkommen der neuen Flussbezeichnung [[Salzach]] und des Stadtnamens Salzburg ist ein einzigartiges Phänomen der Namenkunde und scheint auf einen gewollten Bruch mit der römisch/romanischen Tradition abgezielt zu haben.
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Die erste Bezeugung von Salzburg findet sich in der „Vita Bonifatii“, der Lebensbeschreibung des [[Bonifatius|Hl. Bonifatius]], die bald nach dessen Tod im Jahre [[754]] von Willibald, einem angelsächsischen Priester, abgefasst wurde. In diesem wertvollen Dokument, erhalten in einer nur wenig jüngeren Abschrift des verlorenen Originals, die in der bayerischen Staatsbibliothek in München, [[Bayern]], aufbewahrt wird, erscheint der Stadtname in seiner ältesten Gestalt: [[Salzpurch]]. Zum zweiten Mal taucht der Name in der [[Notitia Arnonis]] auf als ''salzburch'', mit stimmhaftem 'b', was auf eine noch nicht gefestigte Schreibung hindeutet, die phonetische Unterschiede recht genau wiedergibt.
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Die erste Bezeugung von Salzburg findet sich in der „''Vita Bonifatii''“, der Lebensbeschreibung des [[Bonifatius|hl. Bonifatius]], die bald nach dessen Tod im Jahre [[754]] von Willibald, einem angelsächsischen Priester, abgefasst wurde. In diesem wertvollen Dokument, erhalten in einer nur wenig jüngeren Abschrift des verlorenen Originals, die in der bayerischen Staatsbibliothek in München, [[Bayern]], aufbewahrt wird, erscheint der Stadtname in seiner ältesten Gestalt: [[Salzpurch]]. Zum zweiten Mal taucht der Name in der [[Notitia Arnonis]] auf als ''salzburch'', mit stimmhaftem 'b', was auf eine noch nicht gefestigte Schreibung hindeutet, die phonetische Unterschiede recht genau wiedergibt.
    
Betrachtet man die Wortbildung, so ist Salzburg eine Wortzusammensetzung, in der der zweite Bestandteil durch den ersten in seiner Bedeutung präzisiert wird - also, ganz allgemein formuliert, eine 'Stadt, in der [[Salz]] eine wesentliche Rolle spielte'. Die historischen Fakten, nämlich der [[Salzhandel]] und seine wesentlichen wirtschaftlichen Konsequenzen, vermögen diese Bezeichnung überzeugend zu motivieren. - Die Übertragung des bloßen Stadtnamens auf das Land setzt erst im [[Mittelalter|Spätmittelalter]] ein und ist in Verbindung zu bringen mit den territorialen Verhältnissen des Erzbistums.
 
Betrachtet man die Wortbildung, so ist Salzburg eine Wortzusammensetzung, in der der zweite Bestandteil durch den ersten in seiner Bedeutung präzisiert wird - also, ganz allgemein formuliert, eine 'Stadt, in der [[Salz]] eine wesentliche Rolle spielte'. Die historischen Fakten, nämlich der [[Salzhandel]] und seine wesentlichen wirtschaftlichen Konsequenzen, vermögen diese Bezeichnung überzeugend zu motivieren. - Die Übertragung des bloßen Stadtnamens auf das Land setzt erst im [[Mittelalter|Spätmittelalter]] ein und ist in Verbindung zu bringen mit den territorialen Verhältnissen des Erzbistums.
    
==Stadtteile und Siedlungskerne von Salzburg==
 
==Stadtteile und Siedlungskerne von Salzburg==
Als Stadtteile Salzburgs werden 20 Gebiete aufgefasst, die zuletzt gut von einander abgegrenzt wurden, aber nicht mit der verwaltungsmäßigen Einteilung in Katastralgemeinden ident sind. Innerhalb der Stadtteile (etwa[[ Aigen]]) können verschiedene Siedlungskerne (bei Aigen etwa [[Abfalter]], Aigen-Mitte und [[Glas]]) von einander getrennt ausgewiesen werden   
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Als Stadtteile Salzburgs werden 20 Gebiete aufgefasst, die zuletzt gut von einander abgegrenzt wurden, aber nicht mit der verwaltungsmäßigen Einteilung in [[Katastralgemeinden in der Stadt Salzburg|Katastralgemeinden]] ident sind. Innerhalb der Stadtteile (etwa [[ Aigen]]) können verschiedene Siedlungskerne (bei Aigen etwa [[Abfalter]], Aigen-Mitte und [[Glas]]) von einander getrennt ausgewiesen werden   
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'''Abfalter'''<br>
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=== Aigen ===
: ''Hauptartikel: [[Aigen]]''
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Der Name kommt vom Althochdeutschen ''Aphalter'' = Apfelbaum, der wohl einmal hier gewachsen sein muss.
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Außerdem gibt es in der [[Sagen und Legenden|Sage]] einen Riesen namens [[Riese Abfalter|Abfalter]]: Vor mehreren hundert Jahren hauste auch der Riese Abfalter auf dem [[Untersberg]]e. Noch sieht man einen großen Felsgraben auf dem Rücken des Berges, der ihm zum Lager diente. Die Hügel von [[Wals]], [[Liefering]] und [[Maxglan]] sowie die kleinen Erhebungen ("Golferhügel") da und dort, auf denen meistens Kirchen stehen, sollen von den Steinen herrühren, die er bisweilen zum Zeitvertreib herab warf. Am Fuße des [[Gaisberg]]es soll er einst einer Riesenjungfrau begegnet sein, welche, vom [[Abersee]] kommend, Steine in der Schürze trug, um auf selben als Trittsteinen über die [[Salzach]] zu schreiten, selbe aber unterwegs unbemerkt bei [[Plainfeld]] verloren hatte, weil die Schürze ein Loch bekam. Abfalter soll sie dann über die Salzach getragen haben.
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'''Aigen'''<br>
   
: ''Hauptartikel: [[Aigen]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Aigen]]''
    
Aigen war ursprünglich nur der Name des [[1402]] zum ersten Mal urkundlich genannten hier gelegenen Ansitzes und wurde später auf die ganze Siedlung bzw. Gegend übertragen. Ein ''aigen'' (mittelhochdeutsch) ''eigen'' bedeutet „Eigentum, namentlich ererbtes Grundeigentum“, also einen freien Eigenbesitz im Gegensatz zum Lehen. Ein Aigner ist ein freier Bauer, der ein nicht abgabepflichtiges Gut („Aigen“) besitzt. – Am [[1. Jänner]] [[1939]] nach Salzburg eingemeindet.
 
Aigen war ursprünglich nur der Name des [[1402]] zum ersten Mal urkundlich genannten hier gelegenen Ansitzes und wurde später auf die ganze Siedlung bzw. Gegend übertragen. Ein ''aigen'' (mittelhochdeutsch) ''eigen'' bedeutet „Eigentum, namentlich ererbtes Grundeigentum“, also einen freien Eigenbesitz im Gegensatz zum Lehen. Ein Aigner ist ein freier Bauer, der ein nicht abgabepflichtiges Gut („Aigen“) besitzt. – Am [[1. Jänner]] [[1939]] nach Salzburg eingemeindet.
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'''Aiglhof'''<br>
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==== Abfalter ====
: ''Hauptartikel: [[Aiglhof]]''
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: ''Hauptartikel: [[Abfalter]]''
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Aiglhof wurde nach dem Adelssitz Lindhof = Aiglhof benannt, den einst das Geschlecht derer von Lind und danach der Aigl besaß und das seit [[1604]] dem [[Erzstift St. Peter]] gehört. „Aigl“ könnte dieselbe Herkunft haben wie „Aigen“ (s.o.)
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Der Name kommt vom Althochdeutschen ''Aphalter'' = Apfelbaum, der wohl einmal hier gewachsen sein muss.  
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'''Alpensiedlung'''<br>
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Außerdem gibt es in der [[Sagen und Legenden|Sage]] einen Riesen namens [[Riese Abfalter|Abfalter]]: Vor mehreren hundert Jahren hauste auch der Riese Abfalter auf dem [[Untersberg]]e. Noch sieht man einen großen Felsgraben auf dem Rücken des Berges, der ihm zum Lager diente. Die Hügel von [[Wals]], [[Liefering]] und [[Maxglan]] sowie die kleinen Erhebungen ("Golferhügel") da und dort, auf denen meistens Kirchen stehen, sollen von den Steinen herrühren, die er bisweilen zum Zeitvertreib herab warf. Am Fuße des [[Gaisberg]]es soll er einst einer Riesenjungfrau begegnet sein, welche, vom [[Abersee]] kommend, Steine in der Schürze trug, um auf selben als Trittsteinen über die Salzach zu schreiten, selbe aber unterwegs unbemerkt bei [[Plainfeld]] verloren hatte, weil die Schürze ein Loch bekam. Abfalter soll sie dann über die Salzach getragen haben.
: ''Hauptartikel: [[Alpensiedlung]]''
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Die [[Alpensiedlung]] wurde nach der [[1936]]/[[1937]] durch noch unverbautes Auland der [[Salzach]] angelegten [[Alpenstraße]] benannt. Der eigentliche Stadtteil ist erst im Zug des stürmischen Bevölkerungswachstums Salzburgs nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] entstanden.
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====Glas ====
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: ''Hauptartikel: [[Aigen]]''
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'''Andräviertel'''<br>
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Der Name der schon um [[700]] genannten Ortschaft lässt sich nach Hörburger mit althochdeutsch glas = „gläsern, glänzend“ in Verbindung bringen. Das Glas war allerdings den germanischen Stämmen fremd (bzw. dort nur Name des Bernsteinschmucks). Der Name ist, wie die Mehrzahl der Namen im Süden Salzburgs, mit hoher Wahrscheinlichkeit romanischen Ursprungs.
: ''Hauptartikel: [[Andräviertel]]''
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Als Andräviertel bezeichnet nach der hier gelegenen [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]]. Eine dem Apostel Andreas geweihte Kirche stand ursprünglich an jener Ecke des [[Platzl]]s, wo [[Linzer Gasse]] und [[Dreifaltigkeitsgasse]] aufeinander treffen. Diese wurde [[1861]] aus Unverstand abgerissen und [[1892]]/[[1898]] durch die jetzige Kirche am [[Mirabellplatz]] ersetzt.
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=== Altstadt ===
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==== Linkes Salzachufer ====
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:'' Hauptartikel [[Altstadt]]''
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'''Äußerer Stein'''<br>
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==== Rechtes Salzachufer ====
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:'' Hauptartikel [[Altstadt (rechtes Salzachufer)]]''
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=====Äußerer Stein=====
 
: ''Hauptartikel: [[Äußerer Stein]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Äußerer Stein]]''
    
So wird das Gebiet entlang der [[Arenbergstraße]] zwischen [[Äußeres Steintor|äußerem Steintor]] (heute [[Engelwirtsbrunnen]]) und dem heutigen Beginn der [[Pausingerstraße]] (früher äußere [[Steingasse]]) genannt. Später wurde im [[Innerer Stein|Inneren Stein]] am Fuß des [[Kapuzinerberg]]s vielleicht schon in der [[Römer]]zeit von [[Hochwasser|Hochwässern]] der Salzach besser geschützte Häuser gebaut, die buchstäblich „auf dem Stein“ standen. Im [[19. Jahrhundert]] wurde vorübergehend auch größere Teile des Inneren Parsch zum Äußeren Stein dazugezählt.  
 
So wird das Gebiet entlang der [[Arenbergstraße]] zwischen [[Äußeres Steintor|äußerem Steintor]] (heute [[Engelwirtsbrunnen]]) und dem heutigen Beginn der [[Pausingerstraße]] (früher äußere [[Steingasse]]) genannt. Später wurde im [[Innerer Stein|Inneren Stein]] am Fuß des [[Kapuzinerberg]]s vielleicht schon in der [[Römer]]zeit von [[Hochwasser|Hochwässern]] der Salzach besser geschützte Häuser gebaut, die buchstäblich „auf dem Stein“ standen. Im [[19. Jahrhundert]] wurde vorübergehend auch größere Teile des Inneren Parsch zum Äußeren Stein dazugezählt.  
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'''Burgfried'''<br>
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=== Elisabeth-Vorstadt ===
: ''Hauptartikel: [[Maxglan]]''
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Möglicherweise ein alter, aber schon im [[Mittelalter]] aufgelassener Siedlungskern [[Maxglan]]s. Mit „Burgfried“ bezeichnete man im frühen Mittelalter den erhöhten rechtlichen Schutz befestigter Plätze, später auch allgemein das unmittelbare Stadtgebiet. Die Annahme eines stärker befestigten Ortskernes von Maxglan direkt im Überschwemmungsgebiet der Glan ist allerdings wenig glaubhaft. Denkbar ist aber ein Pallisadenwall im frühen Mittelalter im Raum des heutigen Kirchenviertels. 
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'''Elisabeth-Vorstadt<br>
   
: ''Hauptartikel: [[Elisabeth-Vorstadt]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Elisabeth-Vorstadt]]''
    
Dieser Stadtteil hieß früher ''Froschheim'' (nach den hier einst gelegenen Auen der Salzach mit ihren vielen Fröschen) und wurde auf Initiative von [[Sylvester Oberberger]] [[1901]] nach der [[Kaiserin Elisabeth von Österreich]] ([[1837]] – [[1898]]) benannt. Die Katastralgemeinde Elisabeth-Vorstadt wurde nach [[1950]] wieder in Froschheim rückbenannt, die so heute wieder den Namen Katastralgemeinde Salzburg, Abteilung Froschheim trägt. Davon unbeachtet trägt der Stadtteil an sich aber bis heute den Namen der einstigen Kaiserin.  
 
Dieser Stadtteil hieß früher ''Froschheim'' (nach den hier einst gelegenen Auen der Salzach mit ihren vielen Fröschen) und wurde auf Initiative von [[Sylvester Oberberger]] [[1901]] nach der [[Kaiserin Elisabeth von Österreich]] ([[1837]] – [[1898]]) benannt. Die Katastralgemeinde Elisabeth-Vorstadt wurde nach [[1950]] wieder in Froschheim rückbenannt, die so heute wieder den Namen Katastralgemeinde Salzburg, Abteilung Froschheim trägt. Davon unbeachtet trägt der Stadtteil an sich aber bis heute den Namen der einstigen Kaiserin.  
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'''Esch'''<br>
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=== Gaisberg ===
Siedlungsname nach den dort wachsenden Eschenwaldsam am Fuß des [[Heuberg]]es.
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'''Gaisberg'''<br>
   
: ''Hauptartikel: [[Gaisberg]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Gaisberg]]''
    
Um 700 als „Keizperch“ und „Gaisloberch“ nachgewiesen; auf dem Berg hatten die Klöster [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] und [[Stift Nonnberg|Nonnberg]] die Weiden für ihre Geißen besessen.
 
Um 700 als „Keizperch“ und „Gaisloberch“ nachgewiesen; auf dem Berg hatten die Klöster [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] und [[Stift Nonnberg|Nonnberg]] die Weiden für ihre Geißen besessen.
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'''Glanhofen<br>
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=== Gneis ===
von „Hof/Höfe an der Glan“: Der Flussname [[Glan]], rivolus Glane, ist schon um [[700]] urkundlich belegt. Nach Hörburger kommt er aus dem [[Kelten|keltischen]] „glan“, wo er „rein“, „lauter“, „schön“ bedeutet.
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'''Glas'''<br>
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: ''Hauptartikel: [[Aigen]]''
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Der Name der schon um [[700]] genannten Ortschaft lässt sich nach Hörburger mit althochdeutsch glas = „gläsern, glänzend“ in Verbindung bringen. Das Glas war allerdings den germanischen Stämmen fremd (bzw. dort nur Name des Bernsteinschmucks). Der Name ist, wie die Mehrzahl der Namen im Süden Salzburgs, mit hoher Wahrscheinlichkeit romanischen Ursprungs.
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'''Gneis'''<br>
   
: ''Hauptartikel: [[Gneis]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Gneis]]''
    
Hörburger leitet es vom romanischen „canales“ = Wasserrinne ab. Für Gneis gibt es aber auch einen zweiten, wenn auch  deutlich weniger schlüssigen Erklärungsversuch: [[Franz Valentin Zillner|Zillner]] sieht darin auf Grund der auch vorkommenden Schreibungen „Gnälls“ und „Gnäusel“ ein mundartlich entstelltes „Knaus“ oder „Knäuslein“, d. i. eine Kugel (vgl. "Knäuel"), gelegentlich aber auch ein halbkugeliges Endstück eines Brotlaibes. Angeblich - aber wenig wahrscheinlich wurde die leicht wellig verlaufende Terrassenkante der [[Friedhofsterrasse]] (des [[Kommunalfriedhof]]s) mit einer Kugel bzw. einem Brotlaibscherzel verglichen.  
 
Hörburger leitet es vom romanischen „canales“ = Wasserrinne ab. Für Gneis gibt es aber auch einen zweiten, wenn auch  deutlich weniger schlüssigen Erklärungsversuch: [[Franz Valentin Zillner|Zillner]] sieht darin auf Grund der auch vorkommenden Schreibungen „Gnälls“ und „Gnäusel“ ein mundartlich entstelltes „Knaus“ oder „Knäuslein“, d. i. eine Kugel (vgl. "Knäuel"), gelegentlich aber auch ein halbkugeliges Endstück eines Brotlaibes. Angeblich - aber wenig wahrscheinlich wurde die leicht wellig verlaufende Terrassenkante der [[Friedhofsterrasse]] (des [[Kommunalfriedhof]]s) mit einer Kugel bzw. einem Brotlaibscherzel verglichen.  
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'''Gnigl'''<br>
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=== Gnigl ===
 
: ''Hauptartikel: [[Gnigl]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Gnigl]]''
    
Gnigl ist vermutlich ursprünglich der Name des [[Guggenthal]]er oder Alterbachs, er wird [[790]] als „glanicle“ erstmals urkundlich genannt und ist möglicherweise eine Verkleinerungsform von „glan“ (siehe dort). Am [[1. Juli]] [[1935]] nach Salzburg eingemeindet.
 
Gnigl ist vermutlich ursprünglich der Name des [[Guggenthal]]er oder Alterbachs, er wird [[790]] als „glanicle“ erstmals urkundlich genannt und ist möglicherweise eine Verkleinerungsform von „glan“ (siehe dort). Am [[1. Juli]] [[1935]] nach Salzburg eingemeindet.
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'''Herrnau'''<br>
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==== Sam ====
: ''Hauptartikel: [[Herrnau]]''
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: ''Hauptartikel: [[Sam]]''
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Nach dem Gut „Savme“, das schon [[1250]] urkundlich erwähnt wird und dem [[Erzstift St. Peter]] grunduntertänig war.
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Die Herrenau ist die Au der adeligen Herren. -au ist oberdeutsch ein Hinweis auf Wasser und kommt von althochdeutsch ouwa. Schon [[1574]] wurde ein Teil der [[Hellbrunner Au]] nach den zunehmend aristokratischen Besitzverhältnissen als Herrnau bezeichnet. [[1631]] erhielt auch das neue dort errichtete Herrenschloss (heute Eschenbachg. 21) den Namen Herrenau.  
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„[[Samer]]“ waren die ersten Transporteure über die Alpen und den Bayerischen Wald. Jahrhunderte lang beförderten sie auf dem Rücken von Pferden oder Maultieren vor allem Salz und Wein über die Pässe. Um Säumer zu sein, musste man ein [[Pferd]], einen Maulesel oder ein Maultier besitzen; ein Säumer war also ursprünglich ein Pferde- oder Maultierführer und arbeitete auf eigene Rechnung im Auftrage fremder Kaufleute oder Kunden. Zum Teil waren die Säumer auch in Säumergenossenschaften organisiert, einzelne Samer stiegen zu [[Handel (historisch)|Fernhandelskaufleuten]] auf und gelangten zu erheblichem Wohlstand wie die Salzburger Samer, die im [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] eines des reichsten Bürgergeschlechter der Stadt Salzburg waren und ansehnliche Stiftungen an das [[Bürgerspital]] machten.
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'''Itzling'''<br>
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=== Itzling ===
 
: ''Hauptartikel: [[Itzling]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Itzling]]''
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altdeutsch Uzilinga, gehört zu den Ortsnamen auf –ing. Die ing-Namen stellen eine sehr alte Namensschicht innerhalb des sich ab dem 7./[[8. Jahrhundert]] etablierenden althochdeutschen Namenkorpus dar. Wenn man die Funktion dieses wohl produktivsten germanischen Suffixes betrachtet, so bezeichnet es ganz allgemein gesagt die Zugehörigkeit entweder zu einer Person (vgl. ahd. edeling 'Edler') oder zu einer Sache. Einen sehr großen Teil der ahd. -ing-Bildungen in den Ortsnamen bildet die Ableitung zu Personennamen. Es handelt sich demnach um einen Insassennamentyp, der in Folge auf die Ortschaften übertragen wurde. Dieser Typus scheint in althochdeutscher Zeit neben mehreren Formen vor allem im Nominativ Plural mit der Endung -a auf (vgl. die Formen der Erstnennung in der [[Notitia Arnonis]] N. Pl. uzilinga und liueringa). Er bezeichnet die Personengruppe um die im Stamm genannte Person und ist dann auf die Siedlungsstelle, wo diese Personengruppe sesshaft gewesen war, übertragen worden. Eine Unmenge an weiteren ebenso gebildeten -ing-Namen lässt sich anführen (vgl. die alten Notitia Arnonis-Namen Aching/Eching, Pabing, [[Anthering]] u.v.a.), was die Produktivität dieses Ortsnamentyps augenfällig demonstriert. Itzling bedeutet daher soviel wie Heim, Hof, Siedlung der Sippe Uzzo. Am [[1. Juli]] [[1935]] nach Salzburg eingemeindet.
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Altdeutsch ''Uzilinga'', gehört zu den Ortsnamen auf –ing. Die ing-Namen stellen eine sehr alte Namensschicht innerhalb des sich ab dem [[7. Jahrhundert|7.]]/[[8. Jahrhundert]] etablierenden althochdeutschen Namenkorpus dar. Wenn man die Funktion dieses wohl produktivsten germanischen Suffixes betrachtet, so bezeichnet es ganz allgemein gesagt die Zugehörigkeit entweder zu einer Person (vgl. ahd. edeling 'Edler') oder zu einer Sache. Einen sehr großen Teil der ahd. -ing-Bildungen in den Ortsnamen bildet die Ableitung zu Personennamen. Es handelt sich demnach um einen Insassennamentyp, der in Folge auf die Ortschaften übertragen wurde. Dieser Typus scheint in althochdeutscher Zeit neben mehreren Formen vor allem im Nominativ Plural mit der Endung -a auf (vgl. die Formen der Erstnennung in der [[Notitia Arnonis]] N. Pl. uzilinga und liueringa). Er bezeichnet die Personengruppe um die im Stamm genannte Person und ist dann auf die Siedlungsstelle, wo diese Personengruppe sesshaft gewesen war, übertragen worden. Eine Unmenge an weiteren ebenso gebildeten -ing-Namen lässt sich anführen (vgl. die alten Notitia Arnonis-Namen Aching/Eching, Pabing, [[Anthering]] u.v.a.), was die Produktivität dieses Ortsnamentyps augenfällig demonstriert. Itzling bedeutet daher soviel wie Heim, Hof, Siedlung der Sippe Uzzo. Am [[1. Juli]] [[1935]] nach Salzburg eingemeindet.
 
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'''Josefiau'''<br>
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: ''Hauptartikel: [[Josefiau]]''
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Das Siedlungsgebiet entstand [[1932]] durch Rodungen der Salzachau (-au ist oberdeutsch ein Hinweis auf Wasser, kommt entweder von mittelhochdeutsch ouwa und übernahm den Namen von der hier gelegenen [[Kapelle St. Josef]], die [[1677]] vom reichen Handelsmann [[Abraham Zillner]] bei seinem Ansitz errichtet worden war und in der Folge dem Gut samt Schlösschen den Namen „[[St. Joseph (Gutshof)]]“ verschaffte (heute als [[Castellani Parkhotel]], das ehemalige ''Hotel Kasererhof'', genutzt).
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'''Kasern'''<br>
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=== Kasern ===
 
: ''Hauptartikel: [[Kasern (Salzburg)|Kasern]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Kasern (Salzburg)|Kasern]]''
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Kasern kommt aus der uralten indogermanischen Wortfamilie von lateinisch casa = Haus, Hof. Das Wort Käse hat demgegenüber eine andere Sprachwurzel und kommt von lateinisch "caseus" = Labkäse, was ebenso wie die Herkunft von „Sennerin“ aus lateinisch "seniora" belegt, dass die zugewanderten [[Bajuwaren]] vor rund 1.500 Jahren die Almwirtschaft von der romanisch-keltischen Bevölkerung übernahmen.
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Kasern kommt aus der uralten indogermanischen Wortfamilie von lateinisch ''casa'' = Haus, Hof. Das Wort Käse hat demgegenüber eine andere Sprachwurzel und kommt von lateinisch "''caseus''" = Labkäse, was ebenso wie die Herkunft von „Sennerin“ aus lateinisch "''seniora''" belegt, dass die zugewanderten [[Bajuwaren]] vor rund 1&nbsp;500 Jahren die [[Almwirtschaft]] von der romanisch-keltischen Bevölkerung übernahmen.
 
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'''Kleingmain'''<br>
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: ''Hauptartikel: [[Kleingmain]]''
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Gmain in [[Großgmain]] hat sich in seiner ursprünglichen Form Mona (urkundlich 9. Jh.) bisher allen Deutungsversuchen widersetzt. Die lautliche Weiterentwicklung legt eine volksetymologische Umdeutung nahe, so dass der Name heute wohl in seiner dialektalen Form gmoa als Gemeinde zu interpretieren ist.  
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In Kleingmain ist allerdings eine Deutung weit weniger schwierig: Unter Gmain sind hier jene Weideflächen zu verstehen, die den privilegierten Gemeindebürgern der Stadt zustanden.
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=== Langwied ===
 
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'''Langwied'''<br>
   
: ''Hauptartikel: [[Langwied]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Langwied]]''
    
Das ist ein alter Flurname und enthält den altdeutschen Wortbestandteil wid = Holz, bzw Weidenbaum. An das Langwied schloss früher direkt das Langmoos an. Viele Weidenarten sind typische Gehölzsarten am Rand von Mooren (vor alle die Aschweide). Durch die langgestreckte Form von Langwied und Langmoos in der Talsenke zwischen Heuberg und Bergsam ist deren Name einleuchtend.
 
Das ist ein alter Flurname und enthält den altdeutschen Wortbestandteil wid = Holz, bzw Weidenbaum. An das Langwied schloss früher direkt das Langmoos an. Viele Weidenarten sind typische Gehölzsarten am Rand von Mooren (vor alle die Aschweide). Durch die langgestreckte Form von Langwied und Langmoos in der Talsenke zwischen Heuberg und Bergsam ist deren Name einleuchtend.
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'''Lehen'''<br>
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==== Esch ====
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: ''Hauptartikel: [[Esch]]''
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Siedlungsname nach den dort wachsenden Eschenwaldsam am Fuß des [[Heuberg]]es.
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=== Lehen ===
 
: ''Hauptartikel: [[Lehen]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Lehen]]''
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"''Wer nach starkem Sommerregen bei eintretender Abendkühle etwa von der Öde des einstigen Mönchsteinturmes gegen Liefering ausblickt, dem wird ohne Zweifel der stets auftretende Nebelstrich und die blinkenden, bandartigen, übervollen Wasserstreifen beider Bäche ins Auge fallen, an denen der Vorort Lehen liegt.''"  
 
"''Wer nach starkem Sommerregen bei eintretender Abendkühle etwa von der Öde des einstigen Mönchsteinturmes gegen Liefering ausblickt, dem wird ohne Zweifel der stets auftretende Nebelstrich und die blinkenden, bandartigen, übervollen Wasserstreifen beider Bäche ins Auge fallen, an denen der Vorort Lehen liegt.''"  
   −
'''Leopoldskron'''<br>
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=== Leopoldskroner Moos
 
: ''Hauptartikel [[Leopoldskroner Moos]]''
 
: ''Hauptartikel [[Leopoldskroner Moos]]''
: ''Hauptartikel: [[Schloss Leopoldskron]]''
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An einem schon vorher bestehenden Weiher im Landschaftsraum von Riedenburg ließ [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] [[1736]] – [[1740]] ein [[Schloss Leopoldskron|Schloss]] errichten. Zu diesem Schloss gehörte als Grundeigentum auch das Wildmoos, wodurch sich allmählich der neue Name [[Leopoldskron-Moos]] (siehe dort) einbürgerte.  
+
An einem schon vorher bestehenden [[Leopoldskroner Weiher|Weiher]] im Landschaftsraum von [[Riedenburg]] ließ [[Fürsterzbischof]] [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] [[1736]] – [[1740]] ein [[Schloss Leopoldskron|Schloss]] errichten. Zu diesem Schloss gehörte als Grundeigentum auch das Wildmoos, wodurch sich allmählich der neue Name [[Leopoldskroner Moos]] einbürgerte.  
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Das Schloss blieb bis [[1828]] im Besitz der Grafen von [[Firmian]], danach gab es häufige Besitzerwechsel. Bis [[1938]] gehörte es [[Max Reinhardt]], dann enteigneten es die Nazis. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert, die es [[1969]] an die US-Stiftung [[Salzburg Seminar]] verkauften.
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Das Schloss blieb bis [[1828]] im Besitz der Grafen von [[Firmian]], danach gab es häufige Besitzerwechsel. Bis [[1938]] gehörte es [[Max Reinhardt]], dann enteigneten es die Nazis. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde es an die Erben Reinhardts restituiert, die es [[1969]] an die US-Stiftung [[Salzburg Seminar]] verkauften.  
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'''Liefering'''<br>
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====Moos ====
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Flurname für das im Süden der Stadt gelegene Moorgebiet. Das Moor südlich des [[Mönchsberg|Mönchsberges]] und der Riedenburg wurde ursprünglich "viltzmoos" oder "Wildmoos" genannt. Es wurde in ersten Teilen ab der Mitte des [[18. Jahrhundert]] kultiviert. Eine tiefgreifende Trockenlegung des [[Hammerauer Moor|Moores]] war aber erst nach der Begradigung der Glan in den Jahren [[1933]] - [[1947]] möglich.  Am [[1. Jänner]] [[1939]] wurde die Gemeinde Leopoldskroner Moos nach [[Salzburg]] eingemeindet.
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=== Liefering ===
 
: ''Hauptartikel: [[Liefering]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Liefering]]''
   −
Urkundlicher Erstbeleg „Liueringa“ (in den Breves Notitiae, ca. [[8. Jahrhundert]]) Dabei wurde das u und v damals als gleicher Buchstabe geschrieben. Ein weiterer Ortsname auf –ing (Beschreibung siehe [[Itzling]]) mit der Bedeutung „Heim, Hof, Siedlung der Sippe Liuphari oder Liupheri, was mit großer Wahrscheinlichkeit ein romanischer Personenname und von lateinisch „liber“ = 'frei(geboren)' abgeleitet ist. – Am [[1. Jänner]] [[1939]] nach [[Salzburg]] eingemeindet.
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Urkundlicher Erstbeleg „Liueringa“ (in den [[Breves Notitiae]], ca. [[8. Jahrhundert]]) Dabei wurde das u und v damals als gleicher Buchstabe geschrieben. Ein weiterer Ortsname auf –ing (Beschreibung siehe [[Itzling]]) mit der Bedeutung „Heim, Hof, Siedlung der Sippe Liuphari oder Liupheri, was mit großer Wahrscheinlichkeit ein romanischer Personenname und von lateinisch „liber“ = 'frei(geboren)' abgeleitet ist. – Am [[1. Jänner]] [[1939]] nach [[Salzburg]] eingemeindet.
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==== Rott ====
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: ''Hauptartikel: [[Liefering]]''
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'''Loig''' (siehe auch unter Umland)<br>
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Rott ist ein uralter, aus der Zeit der bajuwarischen Landnahme stammender Siedlungsname aus der Familie der „reuth“ u.ä. und bedeutet „Rodung“.
: ''Hauptartikel: [[Loig]]''
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Loig stammt angeblich von ad. „leug“ = warmes Bad, nach anderen Überlieferungen von einer Distanzbezeichung, die die Wegstrecke zum Hauptort Juvavum bezeichnet.
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'''Maxglan'''<br>
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=== Maxglan ===
 
: ''Hauptartikel: [[Maxglan]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Maxglan]]''
    
Der Name 'Maxglan' leitet sich vom Heiligen Maximilian (römischer Märtyrer) ab, dessen Gebeine nahe der [[Glan]] bestattet wurden. Der ursprüngliche Name „Maximilian an der Glan“ wurde im Lauf der Jahre zu "Maxlan" oder "Maxlon" verkürzt, und erst im [[19. Jahrhundert]] zu Maxglan uminterpretiert. [[St. Maximilian]] ist auch der Kirchenpatron der hiesigen Pfarre. Am [[1. Juli]] [[1935]] nach [[Salzburg]] eingemeindet.  
 
Der Name 'Maxglan' leitet sich vom Heiligen Maximilian (römischer Märtyrer) ab, dessen Gebeine nahe der [[Glan]] bestattet wurden. Der ursprüngliche Name „Maximilian an der Glan“ wurde im Lauf der Jahre zu "Maxlan" oder "Maxlon" verkürzt, und erst im [[19. Jahrhundert]] zu Maxglan uminterpretiert. [[St. Maximilian]] ist auch der Kirchenpatron der hiesigen Pfarre. Am [[1. Juli]] [[1935]] nach [[Salzburg]] eingemeindet.  
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'''Moos'''<br>
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==== Burgfried ====
: ''Hauptartikel: [[Leopoldskron-Moos]]''
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: ''Hauptartikel: [[Burgfried ]]''
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Möglicherweise ein alter, aber schon im [[Mittelalter]] aufgelassener Siedlungskern [[Maxglan]]s. Mit „Burgfried“ bezeichnete man im frühen Mittelalter den erhöhten rechtlichen Schutz befestigter Plätze, später auch allgemein das unmittelbare Stadtgebiet. Die Annahme eines stärker befestigten Ortskernes von Maxglan direkt im Überschwemmungsgebiet der Glan ist allerdings wenig glaubhaft. Denkbar ist aber ein Pallisadenwall im frühen Mittelalter im Raum des heutigen Kirchenviertels.
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==== Glanhofen ====
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von „Hof/Höfe an der Glan“: Der Flussname [[Glan]], rivolus Glane, ist schon um [[700]] urkundlich belegt. Nach Hörburger kommt er aus dem [[Kelten|keltischen]] „glan“, wo er „rein“, „lauter“, „schön“ bedeutet.
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=== Maxglan West ===
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==== Loig (siehe auch unter Umland) ====
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: ''Hauptartikel: [[Loig]]''
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Flurname für das im Süden der Stadt gelegene Moorgebiet. Das Moor südlich des [[Mönchsberg|Mönchsberges]] und der Riedenburg wurde ursprünglich "viltzmoos" oder "Wildmoos" genannt. Es wurde in ersten Teilen ab der Mitte des [[18. Jahrhundert]] kultiviert. Eine tiefgreifende Trockenlegung des [[Hammerauer Moor|Moores]] war aber erst nach der Begradigung der Glan in den Jahren [[1933]] - [[1947]] möglich.  Am [[1. Jänner]] [[1939]] wurde die Gemeinde Leopoldskron-Moos nach [[Salzburg]] eingemeindet.  
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Loig stammt angeblich von ad. „leug“ = warmes Bad, nach anderen Überlieferungen von einer Distanzbezeichung, die die Wegstrecke zum Hauptort Juvavum bezeichnet.
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'''Morzg'''<br>
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=== Morzg ===
 
: ''Hauptartikel: [[Morzg]]''  
 
: ''Hauptartikel: [[Morzg]]''  
    
Der Name Morzg kommt aus dem lateinischen Marciaco und bedeutet „Siedlung des Marcius“. Der Ort wurde erstmals [[790]] urkundlich erwähnt, als der [[Bayernherzöge in Salzburg|Bayernherzog]] [[Theodebert]] dem [[Benediktinenstift Nonnberg]] "Marciago" schenkt. Am [[1. Jänner]] [[1939]] nach Salzburg eingemeindet.  
 
Der Name Morzg kommt aus dem lateinischen Marciaco und bedeutet „Siedlung des Marcius“. Der Ort wurde erstmals [[790]] urkundlich erwähnt, als der [[Bayernherzöge in Salzburg|Bayernherzog]] [[Theodebert]] dem [[Benediktinenstift Nonnberg]] "Marciago" schenkt. Am [[1. Jänner]] [[1939]] nach Salzburg eingemeindet.  
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'''Mülln'''<br>
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====Kleingmain ====
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: ''Hauptartikel: [[Kleingmain]]''
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Gmain in [[Großgmain]] hat sich in seiner ursprünglichen Form Mona (urkundlich 9. Jh.) bisher allen Deutungsversuchen widersetzt. Die lautliche Weiterentwicklung legt eine volksetymologische Umdeutung nahe, so dass der Name heute wohl in seiner dialektalen Form gmoa als Gemeinde zu interpretieren ist.
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In Kleingmain ist allerdings eine Deutung weit weniger schwierig: Unter Gmain sind hier jene Weideflächen zu verstehen, die den privilegierten Gemeindebürgern der Stadt zustanden.
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=== Mülln ===
 
: ''Hauptartikel: [[Mülln]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Mülln]]''
    
Mülln hat mit den Mühlen zu tun („ad molendina“), die hier mit dem Überwasser des Moores und später durch einen Arm des [[Almkanal]]s betrieben wurden und der Gegend schon im frühen Mittelalter, sicher aber seit dem [[12. Jahrhundert]] diesen Namen gaben.
 
Mülln hat mit den Mühlen zu tun („ad molendina“), die hier mit dem Überwasser des Moores und später durch einen Arm des [[Almkanal]]s betrieben wurden und der Gegend schon im frühen Mittelalter, sicher aber seit dem [[12. Jahrhundert]] diesen Namen gaben.
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'''Nonnberg'''<br>
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====Aiglhof ====
: ''Hauptartikel: [[Nonnberg]]''
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: ''Hauptartikel: [[Aiglhof]]''
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Aiglhof wurde nach dem Adelssitz Lindhof = Aiglhof benannt, den einst das Geschlecht derer von Lind und danach der Aigl besaß und das seit [[1604]] dem [[Erzstift St. Peter]] gehört. „Aigl“ könnte dieselbe Herkunft haben wie „Aigen“ (s.o.)
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=== Neustadt ===
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:'' Hauptartikel [[Neustadt]]''
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==== Andräviertel ====
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: ''Hauptartikel: [[Andräviertel]]''
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Das [[Stift Nonnberg]] ist das älteste, seit seiner Gründung [[713]] - [[715]] ununterbrochen bestehende Frauenkloster nördlich der Alpen. Als Gründer wird der [[Rupert von Worms|Heilige Rupert]] bezeichnet, der das Kloster seiner Nichte [[Erintrudis]] (auch Erentrudis) als erster [[Äbtissinnen vom Nonnberg|Äbtissin]] überantwortete.
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Als Andräviertel bezeichnet nach der hier gelegenen [[Stadtpfarrkirche St. Andrä]]. Eine dem Apostel Andreas geweihte Kirche stand ursprünglich an jener Ecke des [[Platzl]]s, wo [[Linzer Gasse]] und [[Dreifaltigkeitsgasse]] aufeinander treffen. Diese wurde [[1861]] aus Unverstand abgerissen und [[1892]]/[[1898]] durch die jetzige Kirche am [[Mirabellplatz]] ersetzt.
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'''Nonntal'''<br>
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=== Nonntal ===
 
: ''Hauptartikel: [[Nonntal]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Nonntal]]''
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das Tal = die Ebene unterhalb des [[Stift Nonnberg|Stifts Nonnberg]].
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Das ist das Tal = die Ebene unterhalb des [[Benediktinenstift Nonnberg|Benediktinenstifts Nonnberg]].
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==== Nonnberg ====
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: ''Hauptartikel: [[Nonnberg]]''
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Das [[Stift Nonnberg]] ist das älteste, seit seiner Gründung [[713]] - [[715]] ununterbrochen bestehende Frauenkloster nördlich der Alpen. Als Gründer wird der [[Rupert von Worms|Heilige Rupert]] bezeichnet, der das Kloster seiner Nichte [[Erintrudis]] (auch Erentrudis) als erster [[Äbtissinnen vom Nonnberg|Äbtissin]] überantwortete.
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'''Parsch'''<br>
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=== Parsch ===
 
: ''Hauptartikel: [[Parsch]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Parsch]]''
    
In Urkunden von [[1122]] „Porras“ und „Porss“ genannt, ist etymologisch umstritten. Einige leiten es vom lateinischen „pars“ = der Teil her. Die Herkunft vom „parzigen“ = verkrüppelten Buschwerk der einst hier gelegenen Landschaft am [[Gersbach]] mit seinem Gehölzsaum ist wenig wahrscheinlich. Eine Herkunft aus vorrömischer, also keltischer Zeit kann nicht ausgeschlossen werden.
 
In Urkunden von [[1122]] „Porras“ und „Porss“ genannt, ist etymologisch umstritten. Einige leiten es vom lateinischen „pars“ = der Teil her. Die Herkunft vom „parzigen“ = verkrüppelten Buschwerk der einst hier gelegenen Landschaft am [[Gersbach]] mit seinem Gehölzsaum ist wenig wahrscheinlich. Eine Herkunft aus vorrömischer, also keltischer Zeit kann nicht ausgeschlossen werden.
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'''Riedenburg'''<br>
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=== Riedenburg ===
 
: ''Hauptartikel: [[Riedenburg]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Riedenburg]]''
    
Riedenburg war der ursprüngliche Name des [[Rainberg]]-Felsens (a rupe que Ritinburc appellatur, [[1139]]), der inmitten von moorigen Wiesen = Riedgraswiesen aufragte. Die Riedenburger Sümpfe („''Die Pferde sanken dort bis zum Bauch ein und verloren im Morast die Hufeisen''“) wurden erst ab dem [[16. Jahrhundert]] sehr langsam trocken gelegt. Das Gebiet wurde in der Folge nur sehr dünn mit wenigen Gehöften (bäuerlich) besiedelt, die Verbauung der Riedenburg erfolgte wesentlich nach 1880.
 
Riedenburg war der ursprüngliche Name des [[Rainberg]]-Felsens (a rupe que Ritinburc appellatur, [[1139]]), der inmitten von moorigen Wiesen = Riedgraswiesen aufragte. Die Riedenburger Sümpfe („''Die Pferde sanken dort bis zum Bauch ein und verloren im Morast die Hufeisen''“) wurden erst ab dem [[16. Jahrhundert]] sehr langsam trocken gelegt. Das Gebiet wurde in der Folge nur sehr dünn mit wenigen Gehöften (bäuerlich) besiedelt, die Verbauung der Riedenburg erfolgte wesentlich nach 1880.
   −
'''Rott'''<br>
+
=== Schallmoos ===
: ''Hauptartikel: [[Liefering]]''
+
: ''Hauptartikel: [[Schallmoos]]''
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Vielleicht Bezeichnung für ein „schales“ = dickflüssiges, unreines Moorgebiet. Das Moor wurde aber der Mitte des [[17. Jahrhundert]]s schrittweise trocken gelegt. der letzte erhaltene Rest des Schallmooses (Itzlinger Mooses) ist das Samer Mösl.
   −
Rott ist ein uralter, aus der Zeit der bajuwarischen Landnahme stammender Siedlungsname aus der Familie der „reuth“ u.ä. und bedeutet „Rodung“.
+
=== Salzburg Süd ===
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:''Hauptartikel [[Salzburg Süd]]''
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=== Alpensiedlung ===
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: ''Hauptartikel: [[Alpensiedlung]]''
   −
'''Sam'''<br>
+
Die [[Alpensiedlung]] wurde nach der [[1936]]/[[1937]] durch noch unverbautes Auland der [[Salzach]] angelegten [[Alpenstraße]] benannt. Der eigentliche Stadtteil ist erst im Zug des stürmischen Bevölkerungswachstums Salzburgs nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] entstanden.
: ''Hauptartikel: [[Gnigl]]''
     −
Nach dem Gut „Savme“, das schon [[1250]] urkundlich erwähnt wird und dem [[Erzstift St. Peter]] grunduntertänig war.
+
==== Herrnau ====
 +
: ''Hauptartikel: [[Herrnau]]''
   −
„[[Samer]]“ waren die ersten Transporteure über die Alpen und den Bayerischen Wald. Jahrhunderte lang beförderten sie auf dem Rücken von Pferden oder Maultieren vor allem Salz und Wein über die Pässe. Um Säumer zu sein, musste man ein [[Pferd]], einen Maulesel oder ein Maultier besitzen; ein Säumer war also ursprünglich ein Pferde- oder Maultierführer und arbeitete auf eigene Rechnung im Auftrage fremder Kaufleute oder Kunden. Zum Teil waren die Säumer auch in Säumergenossenschaften organisiert, einzelne Samer stiegen zu [[Handel (historisch)|Fernhandelskaufleuten]] auf und gelangten zu erheblichem Wohlstand wie die Salzburger Samer, die im [[14. Jahrhundert|14.]] und [[15. Jahrhundert]] eines des reichsten Bürgergeschlechter der Stadt Salzburg waren und ansehnliche Stiftungen an das [[Bürgerspital]] machten.
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Die Herrenau ist die Au der adeligen Herren. -au ist oberdeutsch ein Hinweis auf Wasser und kommt von althochdeutsch ouwa. Schon [[1574]] wurde ein Teil der [[Hellbrunner Au]] nach den zunehmend aristokratischen Besitzverhältnissen als Herrnau bezeichnet. [[1631]] erhielt auch das neue dort errichtete Herrenschloss (heute Eschenbachg. 21) den Namen Herrenau.  
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'''Schallmoos'''<br>
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==== Josefiau ====
: ''Hauptartikel: [[Schallmoos]]''
+
: ''Hauptartikel: [[Josefiau]]''
   −
Vielleicht Bezeichnung für ein „schales“ = dickflüssiges, unreines Moorgebiet. Das Moor wurde aber der Mitte des [[17. Jahrhundert]]s schrittweise trocken gelegt. der letzte erhaltene Rest des Schallmooses (Itzlinger Mooses) ist das Samer Mösl.  
+
Das Siedlungsgebiet entstand [[1932]] durch Rodungen der Salzachau (-au ist oberdeutsch ein Hinweis auf Wasser, kommt entweder von mittelhochdeutsch ouwa und übernahm den Namen von der hier gelegenen [[Kapelle St. Josef]], die [[1677]] vom reichen Handelsmann [[Abraham Zillner]] bei seinem Ansitz errichtet worden war und in der Folge dem Gut samt Schlösschen den Namen „[[St. Joseph (Gutshof)]]“ verschaffte (heute als [[Castellani Parkhotel]], das ehemalige ''Hotel Kasererhof'', genutzt).
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'''Taxham'''<br>
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=== Taxham ===
 
: ''Hauptartikel: [[Taxham]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Taxham]]''
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==Ortsnamen im Umland der Stadt==
 
==Ortsnamen im Umland der Stadt==
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'''Adnet'''<br>
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=== Adnet ===
 
: ''Hauptartikel: [[Adnet]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Adnet]]''
    
Der Name 'Adnet' (mit seinem Erstbeleg in den "Breves Notitiae" „Atanate“) kann zumindest dem Suffix nach hohes Alter bescheinigt werden. So findet sich das keltische -ate-Suffix beispielsweise in „Arelate“ in Caesars Bellum Gallicum. Die Bedeutung des keltischen Namens ist 'Siedlung am Sumpf'.
 
Der Name 'Adnet' (mit seinem Erstbeleg in den "Breves Notitiae" „Atanate“) kann zumindest dem Suffix nach hohes Alter bescheinigt werden. So findet sich das keltische -ate-Suffix beispielsweise in „Arelate“ in Caesars Bellum Gallicum. Die Bedeutung des keltischen Namens ist 'Siedlung am Sumpf'.
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'''Anif'''<br>
+
=== Anif===
 
: ''Hauptartikel: [[Anif]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Anif]]''
    
Anif (frühe Belege: Anaua, Anua) geht nach einer Deutung von Eberhard Kranzmayer auf ein keltisches *anapa ‘ = Sumpfwasser’ zurück, das aus zwei keltischen Gewässerwörtern zusammengesetzt ist: anos ‘Sumpf’ und apa ‘Wasser’; möglicherweise ist der Name aber schon voreinzelsprachlicher Herkunft.
 
Anif (frühe Belege: Anaua, Anua) geht nach einer Deutung von Eberhard Kranzmayer auf ein keltisches *anapa ‘ = Sumpfwasser’ zurück, das aus zwei keltischen Gewässerwörtern zusammengesetzt ist: anos ‘Sumpf’ und apa ‘Wasser’; möglicherweise ist der Name aber schon voreinzelsprachlicher Herkunft.
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'''Anthering'''<br>
+
=== Anthering===
 
: ''Hauptartikel: [[Anthering]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Anthering]]''
    
Urkundlich [[788]] erwähnt: ad Antheringas, ist eine Bildung aus der altdeutschen –ing-Ortsnamenfamilie (vgl. [[Itzling]]) und bedeutet Heim, Hof, Siedlung der Sippe Antheri.  
 
Urkundlich [[788]] erwähnt: ad Antheringas, ist eine Bildung aus der altdeutschen –ing-Ortsnamenfamilie (vgl. [[Itzling]]) und bedeutet Heim, Hof, Siedlung der Sippe Antheri.  
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'''Bergheim'''<br>
+
=== Bergheim===
 
: ''Hauptartikel: [[Aigen]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Aigen]]''
    
Urkundlich [[927]] erwähnt: Percheim, ist ein Kompositum aus Berg und Heim. Im älteren Deutsch und in den Ortsnamen hatte Berg eine weitere Bedeutung und bezeichnete generell eine höhere Lage (hier die Hochlage der Kirche). Der zweite Bestandteil -heim bedeutete ursprünglich ‘Heim, Haus’, in Ortsnamen aber auch – über die Semantik ‘Häuserkollektiv’ – ‘Dorf’. Bergheim bedeutet also wörtlich „Siedlung in erhöhter Lage“.  
 
Urkundlich [[927]] erwähnt: Percheim, ist ein Kompositum aus Berg und Heim. Im älteren Deutsch und in den Ortsnamen hatte Berg eine weitere Bedeutung und bezeichnete generell eine höhere Lage (hier die Hochlage der Kirche). Der zweite Bestandteil -heim bedeutete ursprünglich ‘Heim, Haus’, in Ortsnamen aber auch – über die Semantik ‘Häuserkollektiv’ – ‘Dorf’. Bergheim bedeutet also wörtlich „Siedlung in erhöhter Lage“.  
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:'''Plain'''<br>
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=== Plain===
 
::Hier wurde [[1652]] eine Gnadenkapelle „auf dem Plaindl“, einem Austragshaus des Gutes Kemating, erbaut. Bei Plain, auch: Pliden handelt es sich nach Hörburger um eine Bildung zum Personennamenstamm Blid- (vgl. Plidolf 888/907). [[1671]] bis [[1674]] ließ Erzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] auf dem Gut die große [[Wallfahrtskirche Maria Plain|Wallfahrtskirche]] errichten, die [[1810]] an das [[Erzstift St. Peter]] fiel und [[1952]] von Papst Pius XII zur Basilica minor erhoben wurde.
 
::Hier wurde [[1652]] eine Gnadenkapelle „auf dem Plaindl“, einem Austragshaus des Gutes Kemating, erbaut. Bei Plain, auch: Pliden handelt es sich nach Hörburger um eine Bildung zum Personennamenstamm Blid- (vgl. Plidolf 888/907). [[1671]] bis [[1674]] ließ Erzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]] auf dem Gut die große [[Wallfahrtskirche Maria Plain|Wallfahrtskirche]] errichten, die [[1810]] an das [[Erzstift St. Peter]] fiel und [[1952]] von Papst Pius XII zur Basilica minor erhoben wurde.
    
::Von der Dipl.-Dolmetscherin Mag.<sup>a</sup><ref>{{Magistra}}</ref> [[Ulrike Prlic]] erhalten wir den Hinweis, dass für „Plain“ ein keltischer Ursprung nahe liege, weil zahlreiche Bergnamen den Bestandteil „plan/plain“ enthalten, z.B. Planai oder die serbische Start Velika Plana (im Slawischen ist die Bezeichnung für Gebirge „planine“). Das slowenische Appellativ planina ‘Bergweide, Hochebene; (slowen.) Alm’, plan-/plan'- ‘offene, freie Fläche’ ist gerade an der slaw.-roman. Sprachgrenze bzw. im roman.-slaw. Übergangsgebiet besonders produktiv. Romanische Herkunft liegt nahe, doch dagegen spricht, dass das dem südslaw. planina entsprechende ukrain. polonyna ‘Bergweide’ (durch „Volllaut“ < *pa(ln- entstanden) lautet und daher kein roman. Lehnwort sein kann. Wahrscheinlich ist nur für die Bedeutung ‘Ebene, Fläche’ romanische Herkunft bzw. romanischer Einfluss anzunehmen. Es gibt im „Alpenslawischen“ bzw. Slowenischen zwei plan-, und zwar plan- I gemeinslaw. Herkunft mit der Bedeutung ‘unfruchtbar, wild’, auch in Zusammenhang mit dem Hoch- und Bergland, und plan- II als Entlehnung aus dem roman. in der Bedeutung ‘eben, flach’, letzteres ist in mittelhochdeutscher Zeit auch ins Deutsche gelangt, z.B. mittelhochdeutsch plânîe im Bergnamen Planai (Steiermark, Niedere Tauern, Schladming).
 
::Von der Dipl.-Dolmetscherin Mag.<sup>a</sup><ref>{{Magistra}}</ref> [[Ulrike Prlic]] erhalten wir den Hinweis, dass für „Plain“ ein keltischer Ursprung nahe liege, weil zahlreiche Bergnamen den Bestandteil „plan/plain“ enthalten, z.B. Planai oder die serbische Start Velika Plana (im Slawischen ist die Bezeichnung für Gebirge „planine“). Das slowenische Appellativ planina ‘Bergweide, Hochebene; (slowen.) Alm’, plan-/plan'- ‘offene, freie Fläche’ ist gerade an der slaw.-roman. Sprachgrenze bzw. im roman.-slaw. Übergangsgebiet besonders produktiv. Romanische Herkunft liegt nahe, doch dagegen spricht, dass das dem südslaw. planina entsprechende ukrain. polonyna ‘Bergweide’ (durch „Volllaut“ < *pa(ln- entstanden) lautet und daher kein roman. Lehnwort sein kann. Wahrscheinlich ist nur für die Bedeutung ‘Ebene, Fläche’ romanische Herkunft bzw. romanischer Einfluss anzunehmen. Es gibt im „Alpenslawischen“ bzw. Slowenischen zwei plan-, und zwar plan- I gemeinslaw. Herkunft mit der Bedeutung ‘unfruchtbar, wild’, auch in Zusammenhang mit dem Hoch- und Bergland, und plan- II als Entlehnung aus dem roman. in der Bedeutung ‘eben, flach’, letzteres ist in mittelhochdeutscher Zeit auch ins Deutsche gelangt, z.B. mittelhochdeutsch plânîe im Bergnamen Planai (Steiermark, Niedere Tauern, Schladming).
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'''Eichet'''<br>
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=== Eichet===
 
: ''Hauptartikel: [[Eichet]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Eichet]]''
    
Flurnamen nach dem hier urspünglich wachsenden Eichenwald, einer typischer Pflanzengesellschaft am Rande von Mooren. Früher hieß dieser Raum am Rand des Leopoldskroner Mooses "Grödiger Eichet" im Gegensatz zur "Klessheimer Eichet", bzw. "Walser Eichet" wo am Rande die Eichetsiedlung erbaut wurde. Der Grödiger Eichetwald setzt sich in der Stadt Salzburg im Morzger Eichetwald fort.   
 
Flurnamen nach dem hier urspünglich wachsenden Eichenwald, einer typischer Pflanzengesellschaft am Rande von Mooren. Früher hieß dieser Raum am Rand des Leopoldskroner Mooses "Grödiger Eichet" im Gegensatz zur "Klessheimer Eichet", bzw. "Walser Eichet" wo am Rande die Eichetsiedlung erbaut wurde. Der Grödiger Eichetwald setzt sich in der Stadt Salzburg im Morzger Eichetwald fort.   
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'''Elsbethen'''<br>
+
=== Elsbethen===
 
: ''Hauptartikel: [[Elsbethen]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Elsbethen]]''
    
Bei Elsbethen (urkundlich [[1417]] erwähnt: zu St. Elspethen) handelt es sich um einen Patroziniumsnamen, d.h. der Ort ist nach seiner Kirchenpatronin, der hl. Elisabeth, benannt.  
 
Bei Elsbethen (urkundlich [[1417]] erwähnt: zu St. Elspethen) handelt es sich um einen Patroziniumsnamen, d.h. der Ort ist nach seiner Kirchenpatronin, der hl. Elisabeth, benannt.  
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'''Glasenbach'''<br>
+
=== Glasenbach===
 
: ''Hauptartikel: [[Elsbethen]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Elsbethen]]''
    
Das ist die Gegend am Bach durch den Ort Glas.
 
Das ist die Gegend am Bach durch den Ort Glas.
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'''Gois'''<br>
+
=== Gois===
 
: ''Hauptartikel: [[Gois]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Gois]]''
    
Die Namen 'Gols' und 'Gois' kommen vom lateinischen collis = Hügel.
 
Die Namen 'Gols' und 'Gois' kommen vom lateinischen collis = Hügel.
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'''Grödig'''<br>
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=== Grödig===
 
: ''Hauptartikel: [[Grödig]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Grödig]]''
    
Grödig erweist sich als romanisch, der urkundliche Erstbeleg Crethica ([[8. Jahrhundert]]) erinnert an ein alpenromanisches Wort (friaulisch: cret) mit der Bedeutung ‘Fels, Felsspalte eines Berges’, eine Benennung, die den [[Untersberg]] im Auge hatte; diese Ansicht stützt sich auf die Bedeutung von vlat. crepitare ‘platzen, rissig werden’ und seine rückläufige Ableitung *crepita > cretta ‘Riss, Spalte’. Andere, auch keltische Deutungen sind weniger stringent.
 
Grödig erweist sich als romanisch, der urkundliche Erstbeleg Crethica ([[8. Jahrhundert]]) erinnert an ein alpenromanisches Wort (friaulisch: cret) mit der Bedeutung ‘Fels, Felsspalte eines Berges’, eine Benennung, die den [[Untersberg]] im Auge hatte; diese Ansicht stützt sich auf die Bedeutung von vlat. crepitare ‘platzen, rissig werden’ und seine rückläufige Ableitung *crepita > cretta ‘Riss, Spalte’. Andere, auch keltische Deutungen sind weniger stringent.
   −
'''Guggenthal'''<br>
+
=== Guggenthal===
 
: ''Hauptartikel: [[Guggenthal]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Guggenthal]]''
    
Guggenthal ist als „Gukkental“ schon [[1400]] urkundlich bezeugt und wahrscheinlich nach einer hier vorkommenden Pflanze benannt: Heugucke = Herbstzeitlose, Arschgucke = Küchenschelle, mundartlich Guggen = Frühlingsenzian.
 
Guggenthal ist als „Gukkental“ schon [[1400]] urkundlich bezeugt und wahrscheinlich nach einer hier vorkommenden Pflanze benannt: Heugucke = Herbstzeitlose, Arschgucke = Küchenschelle, mundartlich Guggen = Frühlingsenzian.
   −
'''Hallwang'''<br>
+
=== Hallwang===
 
: ''Hauptartikel: [[Hallwang]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Hallwang]]''
    
Hallwang ist urkundlich als Haldinwanc ([[10. Jahrhundert]]) belegt. Das Bestimmungswort Hall- kommt von ahd. halda, mhd. halde ‘Abhang’, das Grundwort ist ahd., mhd. wang ‘Wiese, Grünland’; die Bedeutung des Kompositums ist somit ‘Wiese am Hang’. Die mundartliche Aussprache hoiming ist durch Assimilationsvorgänge und Abschwächung entstanden: hald(e)nwang > halmwang > halmang > halming (Anklang an -ing-Ortsnamen).  
 
Hallwang ist urkundlich als Haldinwanc ([[10. Jahrhundert]]) belegt. Das Bestimmungswort Hall- kommt von ahd. halda, mhd. halde ‘Abhang’, das Grundwort ist ahd., mhd. wang ‘Wiese, Grünland’; die Bedeutung des Kompositums ist somit ‘Wiese am Hang’. Die mundartliche Aussprache hoiming ist durch Assimilationsvorgänge und Abschwächung entstanden: hald(e)nwang > halmwang > halmang > halming (Anklang an -ing-Ortsnamen).  
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'''Himmelreich'''<br>
+
=== Himmelreich===
 
: ''Hauptartikel: [[Wals]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Wals]]''
    
Himmelreich teilt sich seinen Namen mit hunderten anderen derartigen Ortsbezeichnungen im deutschen Sprachraum, von alters her nannte man nämlich insbesondere hoch gelegene, fruchtbare Fluren "Himmel".
 
Himmelreich teilt sich seinen Namen mit hunderten anderen derartigen Ortsbezeichnungen im deutschen Sprachraum, von alters her nannte man nämlich insbesondere hoch gelegene, fruchtbare Fluren "Himmel".
   −
'''Loig''' (siehe auch unter Stadtteile)<br>
+
=== Loig ===
 
: ''Hauptartikel: [[Wals]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Wals]]''
    
Loig stammt angeblich von ad. „leug“ = warmes Bad, nach anderen Überlieferungen von einer Distanzbezeichung die die Wegstrecke zum Hauptort Juvavum bezeichnet.
 
Loig stammt angeblich von ad. „leug“ = warmes Bad, nach anderen Überlieferungen von einer Distanzbezeichung die die Wegstrecke zum Hauptort Juvavum bezeichnet.
   −
'''Muntigl'''<br>
+
=== Muntigl===
 
Der Name Muntigl kommt aus dem lateinischen Monticulus = kleiner Berg, Hügel.
 
Der Name Muntigl kommt aus dem lateinischen Monticulus = kleiner Berg, Hügel.
   −
'''Oberalm''' und '''Niederalm'''<br>
+
=== Oberalm und Niederalm===
 
: ''Hauptartikel: [[Oberalm]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Oberalm]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Niederalm]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Niederalm]]''
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Die Namen Ober- und Niederalm gehen wohl auf das vorindogermanische *alb- = Berg zurück, das schon früh an die Wortfamilie von lateinisch albus = weiß angeschlossen wurde.  
 
Die Namen Ober- und Niederalm gehen wohl auf das vorindogermanische *alb- = Berg zurück, das schon früh an die Wortfamilie von lateinisch albus = weiß angeschlossen wurde.  
   −
'''Siezenheim'''<br>
+
=== Siezenheim ===
: ''Hauptartikel: [[Wals]]''
+
: ''Hauptartikel: [[Siezenheim]]''
    
Urkundlich [[927]] erwähnt als Suozinheim, umgelautet Syetzenheim, [[1214]], ist eine Bildung zum Personennamen *Suozo und bedeutet ‘Heim = Siedlung des Suozo’ (zu den Ortsnamen auf -heim vgl. Taxham).
 
Urkundlich [[927]] erwähnt als Suozinheim, umgelautet Syetzenheim, [[1214]], ist eine Bildung zum Personennamen *Suozo und bedeutet ‘Heim = Siedlung des Suozo’ (zu den Ortsnamen auf -heim vgl. Taxham).
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'''Thalgau'''<br>
+
=== Thalgau===
 
: ''Hauptartikel: [[Thalgau]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Thalgau]]''
    
In sehr frühe Zeit weisen die -gau-Namen, deren Grundbestandteil ahd. gouwi 'Gau, Gegend', aber auch 'Ort' bezeichnete; Thalgau bedeutet also 'Ort im Tal'.
 
In sehr frühe Zeit weisen die -gau-Namen, deren Grundbestandteil ahd. gouwi 'Gau, Gegend', aber auch 'Ort' bezeichnete; Thalgau bedeutet also 'Ort im Tal'.
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'''Viehhausen'''<br>
+
=== Viehhausen===
 
: ''Hauptartikel: [[Viehhausen]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Viehhausen]]''
    
Flurname nach den hier siedelnden, Viehzucht treibenden Bauern.
 
Flurname nach den hier siedelnden, Viehzucht treibenden Bauern.
   −
'''Vigaun'''<br>
+
=== Vigaun===
 
: ''Hauptartikel: [[Vigaun]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Vigaun]]''
    
Vigaun rührt von einem romanischen *vicóne = Großdorf her (von lateinisch vicus = Dorf). Die für das Germanische untypische Endbetonung Vigáun ist zumeist ein Indiz für romanischen Ursprung. Man darf darüber hinaus annehmen, dass die Erstnennung in der Notitia Arnonis, „ad Fuginas“, eine Verschreibung für Figunas darstellt, was weitere urkundliche Schreibungen (vgl. in den Breves Notitiae: „ad Vigûn“) bzw. das heutige Resultat Vigaun nahe legen.
 
Vigaun rührt von einem romanischen *vicóne = Großdorf her (von lateinisch vicus = Dorf). Die für das Germanische untypische Endbetonung Vigáun ist zumeist ein Indiz für romanischen Ursprung. Man darf darüber hinaus annehmen, dass die Erstnennung in der Notitia Arnonis, „ad Fuginas“, eine Verschreibung für Figunas darstellt, was weitere urkundliche Schreibungen (vgl. in den Breves Notitiae: „ad Vigûn“) bzw. das heutige Resultat Vigaun nahe legen.
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'''Wals'''<br>
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=== Wals===
 
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