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'''Alfons Dalma''' (geboren als Stjepan Tomičić) (* [[26. Mai]] [[1919]] in Otočac, Kroatien ; † [[28. Juli]] [[1999]] in Wien) war Journalist und [[René-Marcic-Preis]]träger.

==Leben==
Im Alter von 17 Jahren startete er seine journalistische Karriere bei der katholischen Zagreber Tageszeitung ''Hrvatska Straza'' und begann kurz darauf politische Wissenschaften an der Universität Zagreb zu studieren. [[1939]] wechselte er zur ''Hravatski Glas''. Als die Zeitung nach dem Einmarsch der deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg verboten wurde, kam Tomiči&#263 zur Zeitung der faschistischen Ustascha-Partei, ''Hravatski Narod'', für die er von [[1941]] bis [[1943]] arbeitete.

Ende des Krieges kam Tomiči&#263 über Wien nach [[Salzburg]] und änderte seinen Namen auf Alfons Dalma. [[1945]] bis [[1954]] arbeitete Dalma bei den [[Salzburger Nachrichten]] und lernte dort auch [[Gerd Bacher]] kennen, mit dem ihn in weiterer Folge eine jahrzehntelange Freundschaft verband. Bei den SN wurde er bald Leiter des Außenpolitik Ressorts und später stellvertretenden Chefredakteur. Anschließend wechselte er zum ''Münchner Merkur'', wo er bis zu seinem Engagement beim ORF als Chefredakteur und Vortragender an der Hochschule für politische Wissenschaften tätig blieb.

Der neue ORF Generalintendant Gerd Bacher holte Dalma [[1967]] als Chefredakteur der aktuellen Radio- und TV-Sendungen zum Fernsehsender. Unter seiner Ägide wurden die stündlichen Nachrichtensendungen und die Informationsjournale im Radio eingeführt und auch die TV Nachrichten wesentlich erweitert. Als Bacher von der [[SPÖ]] [[1974]] als Generalintendant abberufen wurde, schickte man Dalma als Korrespondent nach Rom. Bis zu seiner Pensionierung [[1986]] blieb er Italien und dem Vatikan erhalten.

Von [[1987]] bis [[1996]] porträtierte er für das ORF-Fernsehen ''Die Geburtsstätten Europas''.

==Preise==
Alfons Dalma erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, obwohl er wegen seiner Arbeit für die kroatischen Faschisten in späteren Jahren hart kritisiert wurde.

Bereits [[1968]] erhielt er den Karl-Renner-Preis für Publizistik. [[1982]] wurde er mit dem Professortitel ausgezeichnet. Weiters wurde er zum ''Grande Ufficiale'' des italienischen Ordens für staatsbürgerliche Verdienste und zum ''Chevalier de la Legion d'Honneur'' (Ritter der französischen Ehrenlegion) ernannt. Die Republik Österreich zeichnete ihn mit dem ''Goldenen Verdienstkreuz'' aus.

Gemeinsam mit [[Ilse Leitenberger]] und seinem früheren SN-Redakteurskollegen [[Viktor Reimann]] erhielt Dalma [[1988]]/[[1989|89]] vom [[Land Salzburg]] den [[René-Marcic-Preis]] für außergewöhnliche journalistische Leistungen überreicht.

==Literatur==
Alfons Dalma hat zahlreiche ''Don Camillo und Peppone'' Romane des italienischen Schriftstellers Giovanni Guareschi ins Deutsche übertragen.

==Quelle==
*APA
*Salzburger Nachrichten
*OE1 [http://oe1.orf.at/highlights/21404.html]

[[Kategorie:Journalist|Dalma, Alfons]]