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Die Teile der Westautobahn in Salzburg sind die ältesten Autobahnabschnitte in Österreich. Bereits wenige Wochen nach dem [[Anschluss]] Österreichs an Hitler-Deutschland wurde der Bau der „[[Reichsautobahn]]strecke“ Salzburg−Wien mit einer großen Spatenstichfeier am [[Walserberg]] begonnen. Am [[7. April]] [[1938]] nahm [[Adolf Hitler]] dort persönlich den Spatenstich vor. Als Touristen getarnte Techniker hatten schon vor dem „Anschluss“ Erkundungen durchgeführt, wodurch die Trassenführung 1938 schon weitgehend feststand.
 
Die Teile der Westautobahn in Salzburg sind die ältesten Autobahnabschnitte in Österreich. Bereits wenige Wochen nach dem [[Anschluss]] Österreichs an Hitler-Deutschland wurde der Bau der „[[Reichsautobahn]]strecke“ Salzburg−Wien mit einer großen Spatenstichfeier am [[Walserberg]] begonnen. Am [[7. April]] [[1938]] nahm [[Adolf Hitler]] dort persönlich den Spatenstich vor. Als Touristen getarnte Techniker hatten schon vor dem „Anschluss“ Erkundungen durchgeführt, wodurch die Trassenführung 1938 schon weitgehend feststand.
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Bis [[1942]] waren die Teilstücke bis [[Autobahnanschlussstelle Salzburg Süd]] (ab dem Knoten Salzburg zur [[Tauernautobahn]] gehörend) und bis zur [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Mitte]] mit insgesamt 13 Kilometern Länge fertiggestellt. Danach wurden die Bauarbeiten kriegsbedingt eingestellt. Restbestände der frühesten Bauphase sind noch erhalten, an einzelnen Brücken und Unterführungen (z. B. Salzburg-[[Kleßheim]], [[Hallwang]]) war noch bis [[2008]] ein „Reichsadler“ sichtbar.   
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Bis [[1942]] waren die Teilstücke bis [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd]] (ab dem Knoten Salzburg zur [[Tauernautobahn]] gehörend) und bis zur [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Mitte]] mit insgesamt 13 Kilometern Länge fertiggestellt. Danach wurden die Bauarbeiten kriegsbedingt eingestellt. Restbestände der frühesten Bauphase sind noch erhalten, an einzelnen Brücken und Unterführungen (z. B. Salzburg-[[Kleßheim]], [[Hallwang]]) war noch bis [[2008]] ein „Reichsadler“ sichtbar.   
    
In den Jahren nach [[1945]] wurde der bereits begonnene Abschnitt der Westautobahn bis [[Eugendorf]] ([[Autobahnanschlussstelle Wallersee]]) weiter gebaut. Der offizielle Neustart des Autobahnbaus erfolgte am [[17. Juli]] [[1954]] mit einem Festakt am Autobahnparkplatz beim Talübergang [[Zilling]]. Dort erinnert heute ein Denkmal an dieses Datum. Der Abschnitt Salzburg−[[Mondsee]] war am [[26. April]] [[1958]] der erste, der eröffnet werden konnte. Fertiggestellt wurde die Westautobahn am [[12. Mai]] [[1967]] mit der Eröffnung des Teilstücks Amstetten-West bis Amstetten-Ost. Traurig bekannt wurde die [[Autobahnbrücke]] über die [[Salzach]], die am [[13. August]] [[1959]] bei [[Hochwasser]] einstürzte.
 
In den Jahren nach [[1945]] wurde der bereits begonnene Abschnitt der Westautobahn bis [[Eugendorf]] ([[Autobahnanschlussstelle Wallersee]]) weiter gebaut. Der offizielle Neustart des Autobahnbaus erfolgte am [[17. Juli]] [[1954]] mit einem Festakt am Autobahnparkplatz beim Talübergang [[Zilling]]. Dort erinnert heute ein Denkmal an dieses Datum. Der Abschnitt Salzburg−[[Mondsee]] war am [[26. April]] [[1958]] der erste, der eröffnet werden konnte. Fertiggestellt wurde die Westautobahn am [[12. Mai]] [[1967]] mit der Eröffnung des Teilstücks Amstetten-West bis Amstetten-Ost. Traurig bekannt wurde die [[Autobahnbrücke]] über die [[Salzach]], die am [[13. August]] [[1959]] bei [[Hochwasser]] einstürzte.
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== Verkehrssituation ==
 
== Verkehrssituation ==
 
[[Datei:Liefering Westautobahn Taxham Luftbild 20151205.jpg|thumb|[[Liefering]], Westautobahn, [[Taxham]]]]
 
[[Datei:Liefering Westautobahn Taxham Luftbild 20151205.jpg|thumb|[[Liefering]], Westautobahn, [[Taxham]]]]
Die enorme Zunahme des Straßenverkehrs machte im Lauf der Jahrzehnte umfangreiche Ausbauarbeiten notwendig. In Salzburg wurde die Autobahn ab Mitte der [[1990er]] Jahre zwischen der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Nord]] und [[Knoten Salzburg]] sechsspurig ausgebaut. Der durchschnittliche Tagesverkehr ist in Salzburg bei der Anschlussstelle Salzburg-Nord am höchsten und beträgt gegenwärtig (2014) rund 756nbsp;000 Fahrzeuge.
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Die enorme Zunahme des Straßenverkehrs machte im Lauf der Jahrzehnte umfangreiche Ausbauarbeiten notwendig. In Salzburg wurde die Autobahn ab Mitte der [[1990er]] Jahre zwischen der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Nord]] und [[Knoten Salzburg]] sechsspurig ausgebaut. Der durchschnittliche Tagesverkehr ist in Salzburg bei der Autobahnanschlussstelle Salzburg-Nord am höchsten und beträgt gegenwärtig (2014) rund 756nbsp;000 Fahrzeuge.
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Lange diskutiert wurde der Bau eines zusätzlichen [[Autobahnanschlussstelle Hagenau|Halbanschlusses in Hagenau]], der die Anschlussstelle Salzburg-Nord entlasten sollte. Nach jahrelangen Verzögerungen begann der Bau schließlich am [[16. April]] [[2015]]. Ebenso heftig diskutiert wurde der Test von [[Tempo 80]] im Bereich Salzburg-Nord bis [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-West|Salzburg-West]], der 2014 zur Errichtung von insgesamt 24 Anzeigentafeln führte, die ab 2015 ein flexibles Tempolimit von 80 oder 100 (in Ausnahmefällen auch darunter) je nach Schadstoffbelastung ermöglichen.
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Lange diskutiert wurde der Bau eines zusätzlichen [[Autobahnanschlussstelle Hagenau|Halbanschlusses in Hagenau]], der die Autobahnanschlussstelle Salzburg-Nord entlasten sollte. Nach jahrelangen Verzögerungen begann der Bau schließlich am [[16. April]] [[2015]]. Ebenso heftig diskutiert wurde der Test von [[Tempo 80]] im Bereich Salzburg-Nord bis [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-West|Salzburg-West]], der 2014 zur Errichtung von insgesamt 24 Anzeigentafeln führte, die ab 2015 ein flexibles Tempolimit von 80 oder 100 (in Ausnahmefällen auch darunter) je nach Schadstoffbelastung ermöglichen.
    
Ein von der Asfinag noch 2008 angekündigter sechsspuriger Ausbau zwischen Salzburg-Nord und [[Eugendorf]] fiel in der Zwischenzeit der Wirtschaftskrise 2009 und dem verringerten Verkehrsaufkommen zum Opfer.
 
Ein von der Asfinag noch 2008 angekündigter sechsspuriger Ausbau zwischen Salzburg-Nord und [[Eugendorf]] fiel in der Zwischenzeit der Wirtschaftskrise 2009 und dem verringerten Verkehrsaufkommen zum Opfer.

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