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| | Von Anfang an setzte sich die Schule zum Ziel, gymnasiale Bildung mit handwerklicher Ausbildung zu verbinden, sodass jeder Absolvent mit Maturazeugnis und Gesellenbrief für sein Leben bestens vorbereitet ist. Pfadfinderideen, wie die kleine Gruppe als Einheit und das außerschulische Lernen in Projekt- und Erlebniswochen, werden auch heute noch aktiv gelebt. | | Von Anfang an setzte sich die Schule zum Ziel, gymnasiale Bildung mit handwerklicher Ausbildung zu verbinden, sodass jeder Absolvent mit Maturazeugnis und Gesellenbrief für sein Leben bestens vorbereitet ist. Pfadfinderideen, wie die kleine Gruppe als Einheit und das außerschulische Lernen in Projekt- und Erlebniswochen, werden auch heute noch aktiv gelebt. |
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| − | Im Werkschulheim erinnert das Original-Lagertor vom Weltjamboree in Bad Ischl an das Gründungsjahr 1951. Außerdem gibt es im Werkschulheim eine eigene Pfadfindergruppe, die sich regelmäßig zu Heimstunden trifft. | + | Im Werkschulheim erinnert das Original-Lagertor vom [[Weltjamboree]] in [[Bad Ischl]] an das Gründungsjahr [[1951]]. Außerdem gibt es im Werkschulheim eine eigene [[Pfadfindergruppe]], die sich regelmäßig zu Heimstunden trifft. |
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| | + | ==Bildung und Ausbildung== |
| | + | Das Werkschulheim vermittelt eine umfassende und lebensnahe Bildung durch die Einheit von Schule, Handwerk und Heimleben. |
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| | + | Das [[Gymnasium]] bietet eine breite Allgemeinbildung und fördert die kognitiven, sportlichen und musischen Fähigkeiten der Schüler/innen. |
| | + | In der gesamten Unterstufe bildet der intensive technische Werkunterricht einen besonderen Schwerpunkt. Die Schüler/innen werden dabei vor allem an die Werkstoffe [[Holz]] und [[Metall]] herangeführt, wodurch am Ende der 4. Klasse die Entscheidung bei der Handwerkswahl erleichtert wird. |
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| | + | Zusätzlich zur gymnasialen Bildung gibt es in der [[Oberstufe]] auch eine handwerkliche Ausbildung in den Berufen [[Mechatronik]], Maschinenbautechnik oder Tischlereitechnik. Die Absolventinnen und Absolventen schließen ihre neunjährige Schulzeit mit einer [[Gesellenprüfung]] und der [[AHS-Matura]] ab. |
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| | + | Diese attraktive Doppelqualifikation berechtigt einerseits zu jedem Universitätsstudium und schafft andererseits die Voraussetzung für die Ablegung der [[Meisterprüfung]]. Die Schüler/innen können nach der Gesellenprüfung auch Module der Meisterprüfung absolvieren. Diese Vorbereitungskurse am Werkschulheim Felbertal ermöglichen es, nach der [[Matura]] über die [[Wirtschaftskammer]] Salzburg den [[Meisterbrief]] zu erwerben. |
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| − | ==Ausbildung==
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| − | Das Werkschulheim Felbertal, das heute (2012) von 320 Schülerinnen und Schülern besucht wird, ist eine private Internatsschule mit Öffentlichkeitsrecht und bietet zusätzlich zur gymnasialen Bildung auch eine handwerkliche Ausbildung in den Berufen Mechatronik, Maschinenbautechnik und Tischlereitechnik, was in Österreich einzigartig ist. Die Absolventinnen und Absolventen schließen ihre neunjährige Ausbildung mit einer Lehrabschlussprüfung (Gesellenprüfung) und der AHS-Matura ab. Diese attraktive Doppelqualifikation berechtigt einerseits zu jedem Universitätsstudium und schafft andererseits die Voraussetzung für die Ablegung der Meisterprüfung. Essentiell ist auch die Ausbildung, die im Rahmen des Internats erfolgt und nach der Pfadfindermethode den Schüler lehren soll, mit Menschen zu arbeiten.
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| − | [[Maritta Hintzsche]] ist Erziehungsleiterin im Werkschulheim Felbertal.
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| | == Internat == | | == Internat == |