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'''Refugium''' ist ein Haus für Asylwerber in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Wals-Siezenheim]] im Ortsteil [[Himmelreich]].
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'''Refugium''' ist ein Haus für [[Asylwerber in Salzburg|Asylwerber]] in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Wals-Siezenheim]] im Ortsteil [[Himmelreich]].
    
== Entstehung ==
 
== Entstehung ==
Im Garten der Familie Franz Hirnsperger ist die Kunst zu Hause. Herzstück sind Skulpturen und ein Lese-Ei. Mitte Dezember [[2015]] entstand in diesem Garten ein Holzhaus für Flüchtlinge.
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Im Garten der Familie [[Franz Hirnsperger]] ist die Kunst zu Hause. Herzstück sind Skulpturen und ein Lese-Ei. Mitte Dezember [[2015]] entstand in diesem Garten ein Holzhaus für Flüchtlinge.
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Binnen zwei Tagen hatten Mitarbeiter der Firma Meiberger aus [[Lofer]] den zweistöckigen Holzbau mit drei Zimmern, einer Wohnküche und einem Bad aufgestellt. Am [[19. Dezember]] sei das Haus mit 83 Quadratmeter Wohnfläche bezugsfertig. Noch vor Weihnachten könne eine Flüchtlingsfamilie einziehen.
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Binnen zwei Tagen hatten Mitarbeiter der Firma Meiberger aus [[Lofer]] den zweistöckigen Holzbau mit drei Zimmern, einer Wohnküche und einem Bad aufgestellt. Am [[19. Dezember]] sei das Haus mit 83 Quadratmetern Wohnfläche bezugsfertig. Noch vor Weihnachten könne eine Flüchtlingsfamilie einziehen.
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Wer die 83 Quadratmeter bewohnen wird, steht noch nicht fest. Die Entscheidung liegt auch beim Land. Hirnsperger und seine Frau Theresia möchten jedenfalls einer Familie aus Syrien ein Dach über dem Kopf bieten. "''Ob mit zwei oder fünf Kindern, alle sind willkommen, dann stellen wir eben Stockbetten auf.''"
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Wer die 83 Quadratmeter bewohnen wird, steht noch nicht fest. Die Entscheidung liegt auch beim [[Land Salzburg (Verwaltung)|Land]]. Hirnsperger und seine Frau Theresia möchten jedenfalls einer Familie aus [[Syrien]] ein Dach über dem Kopf bieten. "''Ob mit zwei oder fünf Kindern, alle sind willkommen, dann stellen wir eben Stockbetten auf.''"
    
Die Entscheidung, ein Haus zu bauen und an Flüchtlinge zu vermieten, fiel Ende August, kurz nachdem die ersten Syrer, Iraker und Afghanen in die [[Schwarzenbergkaserne]] eingezogen waren.
 
Die Entscheidung, ein Haus zu bauen und an Flüchtlinge zu vermieten, fiel Ende August, kurz nachdem die ersten Syrer, Iraker und Afghanen in die [[Schwarzenbergkaserne]] eingezogen waren.
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"''Uns war wichtig, alle Arbeiten an heimische Firmen zu vergeben''", sagt Hirnsperger und denkt schon einen Schritt weiter. "''Wenn sich in jeder Gemeinde im Bundesland nur ein Privater fände, der ebenfalls ein Haus baut, könnten wir 119 Familien eine Heimat bieten.''"
 
"''Uns war wichtig, alle Arbeiten an heimische Firmen zu vergeben''", sagt Hirnsperger und denkt schon einen Schritt weiter. "''Wenn sich in jeder Gemeinde im Bundesland nur ein Privater fände, der ebenfalls ein Haus baut, könnten wir 119 Familien eine Heimat bieten.''"
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Der 63-Jährige ist regelmäßig in Kontakt mit Flüchtlingen. Wie 50 andere Ehrenamtliche unterrichtet er in der Schwarzenbergkaserne drei Mal in der Woche Deutsch. Er sei keineswegs für die totale Öffnung der Grenzen. "''Aber denen, die da sind, muss man helfen.''" Flüchtlinge in direkter Nachbarschaft unterzubringen sei der beste Weg, sie zu integrieren. Der Ex-Vizebürgermeister ist auch Maler und Bildhauer und hat in seinem Garten ein Lese-Ei aus Lärchenholzschindeln gebaut, das über eine Leiter zu erreichen ist.  
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Der 63-Jährige ist regelmäßig in Kontakt mit Flüchtlingen. Wie 50 andere Ehrenamtliche unterrichtet er in der Schwarzenbergkaserne drei Mal in der Woche Deutsch. Er sei keineswegs für die totale Öffnung der Grenzen. "''Aber denen, die da sind, muss man helfen.''" Flüchtlinge in direkter Nachbarschaft unterzubringen sei der beste Weg, sie zu integrieren. Der Ex-[[Vizebürgermeister]] ist auch Maler und Bildhauer und hat in seinem Garten ein Lese-Ei aus Lärchenholzschindeln gebaut, das über eine Leiter zu erreichen ist.  
    
== Quelle ==
 
== Quelle ==

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