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[[Hofrat]] Dipl.-Ing. '''Christian Willomitzer''' (* [[18. Jänner]] [[1913]], † [[17. April]] [[1984]] in [[Salzburg]]) war Leiter der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 6: Landesbaudirektion|Salzburger Landesbaudirektion]] (''[[Landesbaudirektor]]'').
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[[Hofrat]] Dipl.-Ing. '''Christian Willomitzer''' (* [[18. Jänner]] [[1913]], † [[17. April]] [[1984]] in [[Salzburg]]) war Leiter der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 6 - Infrastruktur und Verkehr|Salzburger Landesbaudirektion]] (''[[Landesbaudirektor]]'').
 
   
 
   
 
==Leben==
 
==Leben==
Sohn des [[Landesgericht Salzburg|Landesgericht]]s<u></u>präsidenten Dr. [[Wilhelm Willomitzer]], studierte Christian an der Technischen Hochschule Graz Bauingenieurwesen, wo er auch als wissenschaftliche Hilfskraft an der Lehrkanzel für Wasserbau tätig war. 1939 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, konnte aber noch 1941 seine Studien mit der 2. Staatsprüfung abschließen. Bei [[Zweiter Weltkrieg|Kriegs]]<u></u>ende war er Oberleutnant und Batteriechef. [[1945]] trat er in den Salzburger Landesdienst. In der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Fachabteilung 4/3: Wasserwirtschaft|Wasserbauabteilung]] des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]] oblag ihm zunächst die Bezirksbauleitung für den [[Pinzgau]] und den [[Pongau]]. Er gab den Anstoß für die im Jahr [[1949]] begonnene [[Saalach]]<u></u>regulierung, die den [[Mitterpinzgau]] zwischen [[Maishofen]] und [[Saalfelden]] vor Überschwemmungen schützt. Als wasserbautechnischer Amtssachverständiger hatte er u. a. das große Projekt der [[Transalpine Ölleitung|Transalpinen Ölleitung]] durch das [[Felbertal]] zu begutachten, das 1967 fertiggestellt wurde.
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Sohn des [[Landesgericht Salzburg|Landesgericht]]s<u></u>präsidenten Dr. [[Wilhelm Willomitzer]], studierte Christian an der Technischen Hochschule Graz Bauingenieurwesen, wo er auch als wissenschaftliche Hilfskraft an der Lehrkanzel für Wasserbau tätig war. 1939 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, konnte aber noch 1941 seine Studien mit der 2. Staatsprüfung abschließen. Bei [[Zweiter Weltkrieg|Kriegs]]<u></u>ende war er Oberleutnant und Batteriechef. [[1945]] trat er in den Salzburger Landesdienst. In der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Fachabteilung 4/3: Wasserwirtschaft|Wasserbauabteilung]] des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]] oblag ihm zunächst die Bezirksbauleitung für den [[Pinzgau]] und den [[Pongau]]. Er gab den Anstoß für die im Jahr [[1949]] begonnene [[Saalach]]<u></u>regulierung, die den [[Mitterpinzgau]] zwischen [[Maishofen]] und [[Saalfelden]] vor Überschwemmungen schützt. Als wasserbautechnischer Amtssachverständiger hatte er u.&nbsp;a. das große Projekt der [[Transalpine Ölleitung|Transalpinen Ölleitung]] durch das [[Felbertal]] zu begutachten, das 1967 fertiggestellt wurde.
 
   
 
   
Im Jahr 1964 wurde er mit der Leitung der Wasserbauabteilung betraut, 1966 zum Wirklichen [[Hofrat]] ernannt und am [[1. Jänner]] [[1967]] zum [[Landesbaudirektor]] bestellt. In seine Amtszeit als Leiter der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 6: Landesbaudirektion|Landesbaudirektion]] fielen große [[Raumordnung]]<u></u>smaßnahmen und überregionale Verkehrsplanungen wie auch die praktische Erprobung des Salzburger [[Altstadterhaltungsgesetz]]es, die ihm als Vorsitzendem der [[Sachverständigenkommission der Stadt Salzburg|Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung]] manche unsachliche Kritik zuzog.
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Im Jahr 1964 wurde er mit der Leitung der Wasserbauabteilung betraut, 1966 zum Wirklichen [[Hofrat]] ernannt und am [[1. Jänner]] [[1967]] zum [[Landesbaudirektor]] bestellt. In seine Amtszeit als Leiter der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 6 - Infrastruktur und Verkehr|Landesbaudirektion]] fielen große [[Raumordnung]]<u></u>smaßnahmen und überregionale Verkehrsplanungen wie auch die praktische Erprobung des Salzburger [[Altstadterhaltungsgesetz]]es, die ihm als Vorsitzendem der [[Sachverständigenkommission der Stadt Salzburg|Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung]] manche unsachliche Kritik zuzog.
 
   
 
   
 
Seit 1978 im Ruhestand, widmete sich Hofrat Willomitzer der Erforschung des Baudienstes im Land Salzburg und schrieb darüber ein Buch, dessen Veröffentlichung er nicht mehr erleben konnte.  
 
Seit 1978 im Ruhestand, widmete sich Hofrat Willomitzer der Erforschung des Baudienstes im Land Salzburg und schrieb darüber ein Buch, dessen Veröffentlichung er nicht mehr erleben konnte.  
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|AMT=[[Amt der Salzburger Landesregierung, Fachabteilung 4/3: Wasserwirtschaft#Leiter|Leiter]] des [[Amt der Salzburger Landesregierung, Fachabteilung 4/3: Wasserwirtschaft#Geschichte|Referats Wasserbau]] der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 6 - Infrastruktur und Verkehr|Landesbaudirektion]]
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|ZEIT=[[1964]] − [[1966]]
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|VORGÄNGER=[[Richard Henhapel]]
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|NACHFOLGER=[[Friedrich Mittellehner]]
 
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