| − | Im September [[1809]] marschierten etwa 8.000 Tiroler Schützen über den [[Pass Strub]], den [[Gerlos Alpenstraße|Gerlospass]] und den [[Grießenpass]] in den [[Pinzgau]] ein, wo sie sich mit Major Anton Wallner, dem Oberbefehlshaber der Pinzgauer und [[Pongau]]er Schützenkompanien, vereinigten. Zusammen stellten sie eine Schützenstreitmacht von etwa 16.000 Mann. Man wollte die [[Bayern]], die [[Tirol]] und Salzburg beherrschten, vertreiben. | + | Im September [[1809]] marschierten etwa 8.000 Tiroler Schützen über den [[Pass Strub]], den [[Gerlos Alpenstraße|Gerlospass]] und den [[Grießenpass]] in den [[Pinzgau]] ein, wo sie sich mit Major [[Anton Wallner]], dem Oberbefehlshaber der Pinzgauer und [[Pongau]]er Schützenkompanien, vereinigten. Zusammen stellten sie eine Schützenstreitmacht von etwa 16.000 Mann. Man wollte die [[Bayern]], die [[Tirol]] und Salzburg beherrschten, vertreiben. |
| | Der Salzburger Landesfürst und die gesamte Beamtenschaft stellten sich jedoch auf die Seite der Bayern. Es wurden die meisten Pfleger (Verwalter) ihres Amtes enthoben ([[Lofer]]) und die Amtskassen konfisziert ([[Berchtesgaden]]). Allerdings zogen sich die bayerischen Besatzer zunächst Angesichts der Übermacht der Freiheitskämpfer nach [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] zurück. | | Der Salzburger Landesfürst und die gesamte Beamtenschaft stellten sich jedoch auf die Seite der Bayern. Es wurden die meisten Pfleger (Verwalter) ihres Amtes enthoben ([[Lofer]]) und die Amtskassen konfisziert ([[Berchtesgaden]]). Allerdings zogen sich die bayerischen Besatzer zunächst Angesichts der Übermacht der Freiheitskämpfer nach [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] zurück. |