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Der VdU wurde am [[26. März]] [[1949]] in [[Salzburg]] von den beiden Journalisten [[Herbert Alois Kraus]] und [[Viktor Reimann]] gegründet. Ihr Ziel war es, den ehemaliger Nationalsozialisten, Heimatvertriebenen und Heimkehrern eine politische Heimat zu geben. Bis zu seiner Gründung waren in Österreich nur die [[SPÖ]], [[ÖVP]] und [[KPÖ]] zugelassen, die NS-Gesetze verhinderten die politische Betätigung der Nationalsozialisten.
 
Der VdU wurde am [[26. März]] [[1949]] in [[Salzburg]] von den beiden Journalisten [[Herbert Alois Kraus]] und [[Viktor Reimann]] gegründet. Ihr Ziel war es, den ehemaliger Nationalsozialisten, Heimatvertriebenen und Heimkehrern eine politische Heimat zu geben. Bis zu seiner Gründung waren in Österreich nur die [[SPÖ]], [[ÖVP]] und [[KPÖ]] zugelassen, die NS-Gesetze verhinderten die politische Betätigung der Nationalsozialisten.
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Dass der VdU seinen Sitz nicht wie üblich in Wien, sondern in [[Salzburg]] hatte, wurde einerseits symbolisch gesehen - auch die Nationalsozialisten hatten sich von Salzburg aus über den Rest Österreichs ausgebreitet - hatte andererseits aber auch handfeste Gründe: im amerikanisch besetzten Salzburg hoffte man auf weniger Widerstand bei der Parteigründung als in Wien, wo die Russen das Kommando führten.
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Dass der VdU seinen Sitz nicht wie üblich in Wien, sondern in der Frohnburg in [[Salzburg]] hatte, wurde einerseits symbolisch gesehen - auch die Nationalsozialisten hatten sich von Salzburg aus über den Rest Österreichs ausgebreitet - hatte andererseits aber auch handfeste Gründe: im amerikanisch besetzten Salzburg hoffte man auf weniger Widerstand bei der Parteigründung als in Wien, wo die Russen das Kommando führten.
    
Herbert Alois Kraus wurde zum Bundesobmann gewählt, Viktor Reimann war einer von vier Stellvertretern und Chefredakteur der Parteizeitung "[[Neue Front]]". Die anderen drei Stellvertreter waren allesamt ehemalige NSDAP Mitglieder.
 
Herbert Alois Kraus wurde zum Bundesobmann gewählt, Viktor Reimann war einer von vier Stellvertretern und Chefredakteur der Parteizeitung "[[Neue Front]]". Die anderen drei Stellvertreter waren allesamt ehemalige NSDAP Mitglieder.

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