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Das '''Camp Roeder''' war eine Großkaserne der US-Streitkräfte am Stadtrand [[Salzburg]]s in [[Wals-Siezenheim]]. An seiner Stelle steht heute die [[Schwarzenbergkaserne]].

==Geschichte==
Nicht wie von den Österreichern favorisiert in [[Anif]] oder am [[Saalachspitz]], sondern in Wals-Siezenheim, in unmittelbarer Nähe des [[Salzburg Airport W. A. Mozart|Flughafens]] und der [[Westautobahn]], entschieden sich die amerikanischen Streitkräfte nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] [[1951]] eine Großkaserne für 5.000 bis 7.500 Mann zu errichten. Die Kaserne sollte drei Kilometer lang und bis zu einem Kilometer breit sein und auch hunderten Österreichern Arbeit geben.

Während der Bauphase waren bis zu 4.000 Arbeiter am Areal beschäftigt. Am [[19. Dezember]] [[1951]] wurde die Kaserne im Beisein von [[Erzbischof]] [[Andreas Rohracher]] von Generalleutnant [[LeRoy Irwin]] eröffnet.

Benannt wurde die Anlage nach Captain [[Robert E. Roeder]], einem [[1944]] in Italien gefallenen und hochdekorierten Kompaniekommandanten der 42. US Infanteriedivision.

Neben der Kaserne wurden 37 Wohnhäuser und eine Schule für Familienangehörige der Streitkräfte errichtet.

Nach der Unterzeichnung des Staatsvertrages wurde Camp Roeder am [[15. Oktober]] [[1955]] an die Bundesgebäudeverwaltung II übergeben, nachdem Tags zuvor die letzten Soldaten die Kaserne verlassen hatten.

==Quelle==
* Thomas Mitterecker, Salzburger Landesarchiv [http://www.salzburg.gv.at/pressebuero/lpb/unserland/feb_2002/23.htm]

[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Kaserne]]

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