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** Vielen Dank, das ist ein guter Hinweis. Der Sitz müßte für das 14. Jahrhundert eigentlich ordentlich befestigt gewesen sein, da die anderen beiden Burgen auch auf repräsentative und militärisch gut nutzbare Gebäude hinweisen. Freilich muß das nicht notwendigerweise ausschließlich auf Steingebäude zutreffen, auch wenn eine Wahrscheinlichkeit gegeben ist. Ich habe mich mit dem, was als Holzbauweise bezeichnet wird, die letzte Zeit ein bißchen beschäftigt und bin mittlerweile der Meinung, daß solche Bauwerke eigentlich treffender als Lehm-Holz-Stein-Bauwerke bezeichnet werden müßten und ihrer Art nach vermutlich deutlich älteren keltischen Bauweisen sehr ähnlich gewesen sind. Eine wichtige Rolle dürften dabei Fachwerkbautechniken gespielt haben, wie sie bei manchen Wirtschafts- und Nutzgebäuden der Staufer nachweisbar sind. Die bisherigen wissenschaftlichen Rekonstruktionsversuche von frühmittelalterlichen Burgen und kleineren hochmittelalterlichen Motten kranken jedenfalls aller Wahrscheinlichkeit nach daran, daß man in der Wissenschaft oft sehr auf Holz als alleinigen Baustoff fixiert ist. Schon der notwendige Brandschutz legt jedoch einen umfassenden Einsatz von Lehm- und dicken Lehmputzen nahe. Lehm ist bei einem passenden Dachüberstand zweifellos ein sehr geeignetes und haltbares Material. Der alte Stammsitz könnte durchaus eine solche Motte mit Wirtschaftshof gewesen sein, aber sowohl der damals notwendige repräsentative Status, als auch die Bauweise der ursprünglichen Burganlage bei Braunau am Inn, sprechen meinem Eindruck nach eher für einen Anlage mit zumindest teilweisen Steingebäuden. Was bei der Suche nach dem Standort der Burganlage irritiert, ist das Fehlen von Grabenanlagen oder von deren Überresten als leichten Geländemulden in den Flurstücken, die eigentlich in Frage kämen. --[[Benutzer:Hagenau|Hagenau]] ([[Benutzer Diskussion:Hagenau|Diskussion]]) 15:05, 15. Nov. 2015 (CET)
 
** Vielen Dank, das ist ein guter Hinweis. Der Sitz müßte für das 14. Jahrhundert eigentlich ordentlich befestigt gewesen sein, da die anderen beiden Burgen auch auf repräsentative und militärisch gut nutzbare Gebäude hinweisen. Freilich muß das nicht notwendigerweise ausschließlich auf Steingebäude zutreffen, auch wenn eine Wahrscheinlichkeit gegeben ist. Ich habe mich mit dem, was als Holzbauweise bezeichnet wird, die letzte Zeit ein bißchen beschäftigt und bin mittlerweile der Meinung, daß solche Bauwerke eigentlich treffender als Lehm-Holz-Stein-Bauwerke bezeichnet werden müßten und ihrer Art nach vermutlich deutlich älteren keltischen Bauweisen sehr ähnlich gewesen sind. Eine wichtige Rolle dürften dabei Fachwerkbautechniken gespielt haben, wie sie bei manchen Wirtschafts- und Nutzgebäuden der Staufer nachweisbar sind. Die bisherigen wissenschaftlichen Rekonstruktionsversuche von frühmittelalterlichen Burgen und kleineren hochmittelalterlichen Motten kranken jedenfalls aller Wahrscheinlichkeit nach daran, daß man in der Wissenschaft oft sehr auf Holz als alleinigen Baustoff fixiert ist. Schon der notwendige Brandschutz legt jedoch einen umfassenden Einsatz von Lehm- und dicken Lehmputzen nahe. Lehm ist bei einem passenden Dachüberstand zweifellos ein sehr geeignetes und haltbares Material. Der alte Stammsitz könnte durchaus eine solche Motte mit Wirtschaftshof gewesen sein, aber sowohl der damals notwendige repräsentative Status, als auch die Bauweise der ursprünglichen Burganlage bei Braunau am Inn, sprechen meinem Eindruck nach eher für einen Anlage mit zumindest teilweisen Steingebäuden. Was bei der Suche nach dem Standort der Burganlage irritiert, ist das Fehlen von Grabenanlagen oder von deren Überresten als leichten Geländemulden in den Flurstücken, die eigentlich in Frage kämen. --[[Benutzer:Hagenau|Hagenau]] ([[Benutzer Diskussion:Hagenau|Diskussion]]) 15:05, 15. Nov. 2015 (CET)
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== Führen des Namens ==
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Hallo @Wolfgang, du schreibst: "Seit der Erblichkeit der Lehen im Jahr 1037 führten die Herren von Hagenau einen festen Familiennamen, um ihre Erbansprüche geltend machen zu können. Sie nannten sich dann nach ihrem Edelsitz und Forst Hagenau bei Schrobenhausen in Bayern, der nordwestlich von Freising lag." Dagegen spricht natürlich, daß Bischof Gottschalk den Namen schon trägt. --[[Benutzer:Hagenau|Hagenau]] ([[Benutzer Diskussion:Hagenau|Diskussion]]) 18:24, 2. Dez. 2015 (CET)
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