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Architekt
Mag. arch. Ing. '''Karl Weninger''' (* [[21. November]] [[1924]]) ist Architekt i. R. in [[Saalfelden am Steinernen Meer]].
==Leben==
Der Sohn des Prokuristen Karl Weninger und der Berta geb. [[Hilzensauer#Die Medizinalchirurgen-Linie|Hagn]] absolvierte die Akademie der Bildenden Künste in Wien, an der er die Meisterklasse von [[Clemens Holzmeister]] besuchte. Im Jahr [[1949]] gründete er zusammen mit seinem Schwager [[Christoph Herzog]] das Architekturbüro Herzog & Weninger, das erste des gesamten [[Pinzgau]]s.

Mit seinen Gebäuden sorgte das innovative Duo schon bald für Aufsehen in einer Gegend, die der traditionellen Bauweise verhaftet war. Neu waren etwa die Verwendung großer Fenster und die großzügige Verwendung von Holz, insbesondere heimischen Hölzern, ungewohnt auch der Einsatz neuer Baumaterialien wie Stahlbeton. Es sei ihm stets um Bauformen gegangen, „die gut in die Landschaft passen“, sagt Weninger. Dabei habe man versucht, neueste Technik und moderne Standards mit der lokalen Bauweise zu harmonisieren. Die Pinzgauer Architektur der Nachkriegsjahrzehnte trägt die Handschrift von Herzog & Weninger, insbesondere in der Hotellerie. Hotels wie der [[Hotel Salzburgerhof (Zell am See)|Salzburgerhof]] oder der [[Hotel Tirolerhof (Zell am See)|Tirolerhof]] in [[Zell am See]] nahmen auf ihren Reißbrettern Gestalt an. Zwar nennt Weninger als Vorbilder die großen Architekten der Nachkriegszeit, etwa Oscar Niemeyer, Le Corbusier und Clemens Holzmeister, daneben Arthur Erickson oder Mies van der Rohe; allerdings musste er sich an die Vorgaben der nüchterneren Pinzgauer Bauherren halten. Am ehesten ließen sich seine Vorstellungen bei Privathäusern verwirklichen. Bedarf gab es damals an allem, vom sozialen Wohnbau bis zu Einfamilienhäusern, von Büro-, Schul- und Bankgebäuden bis zu Hotels und Krankenhäusern. Häufig umfasste der Auftrag die gesamte Einrichtung, womit eine einheitliche Gestaltung gewährleistet war. An heutigen Hotelbauten vermisst Karl Weninger bisweilen die Sensibilität gegenüber der Umgebung insbesondere dann, wenn man versuche, städtische Bauformen aufs Land zu bringen, oder „ein Stadthotel in die Alm baut“.

Mit seiner Ehefrau Renate, Tochter des Chirurgen Dr. [[Bernhard Veitl]] und der Ida geb. [[Franz Hain|Hain]], hat Weninger drei Töchter.

==Quellen==
* [[Benutzer:Karl Irresberger|Familienüberlieferung]]
* [[Salzburger Nachrichten]], 24. Jänner 2015, S. 22: ''Der Architekt, der das Alpenhotel prägte. Zwischen Moderne und Lederhosen-Baumeister: Karl Weninger (90) gab der Tourismusregion Pinzgau ihren Stil'' ([[Helmut Kretzl]])

==Weblink==
*[https://www.facebook.com/karl.weninger.140 Karl Weningers Facebook-Auftritt]

{{SORTIERUNG:Weninger, Karl}}
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
[[Kategorie:Architekt]]
[[Kategorie:Pinzgau]]
[[Kategorie:Saalfelden am Steinernen Meer]]

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