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==Kirsche==
 
==Kirsche==
Von der Kirsche sind viele  Varietäten bekannt. Der Kirschbaum ist ein mittelgroßer Baum, kommt  sowohl im geschlossenen Waldbestand als auch als Alleebaum und im  Einzelstand vor. Die in Österreich gebräuchlichen Kulturformen sind die  Herzkirsche und die Knorpelkirsche. Die Wildform ist in Waldbeständen  meist einzeln eingesprengt, liebt fruchtbare Kalkböden und ist  lichtbedürftig. Kirschbaumholz lässt sich gut bearbeiten und seine  Oberflächen sind gut behandelbar. Das Holz ist mittelschwer, mäßig  schwindend und nicht witterungsfest. Es wird für Massivholzmöbel und als  Furnierholz für Möbel, den Innenausbau verwendet. Für die  Furniererzeugung wird die Wildform (Vogelkirsche) bevorzugt. Weitere  Verwendung findet Kirschbaumholz im Instrumentenbau und für  Zeichengeräte (Lineale).  
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: ''Hauptartikel: [[Kirsche]]''
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Von der Kirsche sind viele  Varietäten bekannt. Der Kirschbaum ist ein mittelgroßer Baum, kommt  sowohl im geschlossenen Waldbestand als auch als Alleebaum und im  Einzelstand vor. Die in Österreich gebräuchlichen Kulturformen sind die  Herzkirsche und die Knorpelkirsche. Die Wildform ist in Waldbeständen  meist einzeln eingesprengt, liebt fruchtbare Kalkböden und ist  lichtbedürftig. Kirschbaumholz lässt sich gut bearbeiten und seine  Oberflächen sind gut behandelbar. Das Holz ist mittelschwer, mäßig  schwindend und nicht witterungsfest. Es wird für Massivholzmöbel und als  Furnierholz für Möbel, den Innenausbau verwendet. Für die  Furniererzeugung wird die Wildform ([[Vogelkirsche]]) bevorzugt. Weitere  Verwendung findet Kirschbaumholz im Instrumentenbau und für  Zeichengeräte (Lineale).  
    
==Lärche==
 
==Lärche==
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==Pappel==
 
==Pappel==
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: ''Hauptartikel: [[Pappel]]''
 
In Österreich kommen als für  die Holznutzung wichtigste Pappelarten die Aspe (Zitterpappel), die  Weißpappel, die Schwarzpappel und die Kanadapappel (eine Hybridpappel)  vor. Die Weißpappel erreicht mit bis zu 40 m die größte Höhe. Der Anteil  des Pappelholzes am österreichischen Nutzholz ist gering. Sie kommen  besonders in Auwäldern – besonders in den Donauauen - , an Sportplätzen  und an Straßen vor. Pappeln werden wegen ihrer Raschwüchsigkeit immer  häufiger gepflanzt. Die Aspe kommt auch in alpinen Lagen in bis zu  1 500 m ü. A. vor. Pappelholz ist relativ weich, aber stehfest,  lässt sich leicht bearbeiten, ist gut imprägnier-, beiz- und  lackierbar, lässt sich aber schlecht polieren. Es wird heute vor allem  für die Zellstofferzeugung eingesetzt, für Blindholz verwendet, für die  Erzeugung von Sperrholz, für Zündhölzer, Prothesen,  in der  Kistenfabrikation und für Schnitzarbeiten (Löffel u. a.m.).
 
In Österreich kommen als für  die Holznutzung wichtigste Pappelarten die Aspe (Zitterpappel), die  Weißpappel, die Schwarzpappel und die Kanadapappel (eine Hybridpappel)  vor. Die Weißpappel erreicht mit bis zu 40 m die größte Höhe. Der Anteil  des Pappelholzes am österreichischen Nutzholz ist gering. Sie kommen  besonders in Auwäldern – besonders in den Donauauen - , an Sportplätzen  und an Straßen vor. Pappeln werden wegen ihrer Raschwüchsigkeit immer  häufiger gepflanzt. Die Aspe kommt auch in alpinen Lagen in bis zu  1 500 m ü. A. vor. Pappelholz ist relativ weich, aber stehfest,  lässt sich leicht bearbeiten, ist gut imprägnier-, beiz- und  lackierbar, lässt sich aber schlecht polieren. Es wird heute vor allem  für die Zellstofferzeugung eingesetzt, für Blindholz verwendet, für die  Erzeugung von Sperrholz, für Zündhölzer, Prothesen,  in der  Kistenfabrikation und für Schnitzarbeiten (Löffel u. a.m.).
    
==Robinie==
 
==Robinie==
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: ''Hauptartikel: [[Robinie]]''
 
Die Robinie (Akazie) wird bis zu  25 m hoch. Sie wurde erst im [[17. Jahrhundert]] in Europa eingeführt.  Man findet sie in Österreich im Marchfeld, im Weinviertel, im Wiener  Becken und im Burgenland. Das Holz weist einen schönen Glanz auf und  wirkt sehr dekorativ. Geschätzt wird das Holz aber wegen seiner  Dauerhaftigkeit, Witterungsbeständigkeit, Zähigkeit und Elastizität. In  vielen technischen Daten ist das Holz der Robinie sogar dem Eichenholz  überlegen. Es ist schwer, hart und lässt sich nur schwer tränken und  imprägnieren. Alle gängigen Oberflächenbearbeitungen sind möglich. In  Österreich wird Robinienholz wegen seiner Witterungsbeständigkeit  unimprägniert vor allem für Rebpfähle im [[Wein]]bau eingesetzt. Es  findet auch im Fassbau und in der Holzindustrie für die  Spanplattenerzeugung Verwendung. Bogenschützen ist das Holz der Robinie  als Akazienholz für den Primbogenbau bekannt.  
 
Die Robinie (Akazie) wird bis zu  25 m hoch. Sie wurde erst im [[17. Jahrhundert]] in Europa eingeführt.  Man findet sie in Österreich im Marchfeld, im Weinviertel, im Wiener  Becken und im Burgenland. Das Holz weist einen schönen Glanz auf und  wirkt sehr dekorativ. Geschätzt wird das Holz aber wegen seiner  Dauerhaftigkeit, Witterungsbeständigkeit, Zähigkeit und Elastizität. In  vielen technischen Daten ist das Holz der Robinie sogar dem Eichenholz  überlegen. Es ist schwer, hart und lässt sich nur schwer tränken und  imprägnieren. Alle gängigen Oberflächenbearbeitungen sind möglich. In  Österreich wird Robinienholz wegen seiner Witterungsbeständigkeit  unimprägniert vor allem für Rebpfähle im [[Wein]]bau eingesetzt. Es  findet auch im Fassbau und in der Holzindustrie für die  Spanplattenerzeugung Verwendung. Bogenschützen ist das Holz der Robinie  als Akazienholz für den Primbogenbau bekannt.  
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==Ulme==
 
==Ulme==
In Österreich kommen die Arten  Feldulme, Bergulme und Flatterulme vor. Die Ulmenbäume erreichen Höhen  bis zu 30 m. Ihre Ansprüche an den Boden sind hoch. Die Ulme ist  wärmebedürftig, kommt vor allem in Auwäldern, als Park- und Allebaum und  selten über 400 m Höhe vor. Die Bergulme jedoch findet man in bis zu  1000 m Höhe in allen wärmeren Gebieten Österreichs. Das sog.  Ulmensterben, das durch einen Pilz hervorgerufen wird, hat leider auch  in [[Salzburg]] traurige Berühmtheit erlangt. Die wirksame Bekämpfung  dieses Holzpilzes steht noch aus. Das Holz der Feldulme ist am  gesuchtesten. Das Holz aller Ulmenarten ist mittelschwer, hart, schwer  spaltbar, elastisch und dauerhaft. Alle Oberflächenbehandlungsarten sind  möglich. Das Holz – vor allem das der Feld- und der Bergulme -  zählt  zu den schönsten heimischen Hölzern und wird vor allem für die Erzeugung  von Furnieren und Parkettböden verwendet. Es dient auch als  Ausstattungsholz  für den Innenausbau und wird auch für Sitzmöbel und  Musikinstrumente eingesetzt.
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: ''Hauptartikel: [[Ulme]]''
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In Österreich kommen die Arten  Feldulme, Bergulme und Flatterulme vor. Die Ulmenbäume erreichen Höhen  bis zu 30 m. Ihre Ansprüche an den Boden sind hoch. Die Ulme ist  wärmebedürftig, kommt vor allem in Auwäldern, als Park- und Allebaum und  selten über 400 m Höhe vor. Die Bergulme jedoch findet man in bis zu  1 000 m Höhe in allen wärmeren Gebieten Österreichs. Das sog.  Ulmensterben, das durch einen Pilz hervorgerufen wird, hat leider auch  in [[Salzburg]] traurige Berühmtheit erlangt. Die wirksame Bekämpfung  dieses Holzpilzes steht noch aus. Das Holz der Feldulme ist am  gesuchtesten. Das Holz aller Ulmenarten ist mittelschwer, hart, schwer  spaltbar, elastisch und dauerhaft. Alle Oberflächenbehandlungsarten sind  möglich. Das Holz – vor allem das der Feld- und der Bergulme -  zählt  zu den schönsten heimischen Hölzern und wird vor allem für die Erzeugung  von Furnieren und Parkettböden verwendet. Es dient auch als  Ausstattungsholz  für den Innenausbau und wird auch für Sitzmöbel und  Musikinstrumente eingesetzt.
    
==Walnuss==
 
==Walnuss==
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: ''Hauptartikel: [[Walnuss]]''
 
Die Schwarznuss stammt aus  Nordamerika und wurde in Österreich seit etwa 200 Jahren punktuell  forstlich angebaut. Der Walnussbaum ist in Österreich der wirtschaftlich  bedeutendste und wertvollste Nicht-Waldbaum. Der Walnussbaum gedeiht  nur im Einzelstand und wächst bis zu 30 m hoch.  Er kommt vor allem in  allen Weinbaugebieten als Flurholz in Gärten und an Wegrändern vor.  Nicht aus Amerika stammende Arten werden meist aus Frankreich  importiert. Das Holz ist feinfaserig, mittelhart und mittelschwer. Es  ist relativ dauerhaft und zäh und lässt sich gut bearbeiten, beizen und  polieren.  Walnussbaumholz gehört seit Jahrhunderten zu den gesuchtesten  Hölzern für die Erzeugung von Möbeln und von Furnieren. Es ist daher  meist teurer als alle anderen Edelhölzer. Nussholz wird auch für  Gewehrschäfte und als Rohmaterial für Drechslerarbeiten verwendet.  
 
Die Schwarznuss stammt aus  Nordamerika und wurde in Österreich seit etwa 200 Jahren punktuell  forstlich angebaut. Der Walnussbaum ist in Österreich der wirtschaftlich  bedeutendste und wertvollste Nicht-Waldbaum. Der Walnussbaum gedeiht  nur im Einzelstand und wächst bis zu 30 m hoch.  Er kommt vor allem in  allen Weinbaugebieten als Flurholz in Gärten und an Wegrändern vor.  Nicht aus Amerika stammende Arten werden meist aus Frankreich  importiert. Das Holz ist feinfaserig, mittelhart und mittelschwer. Es  ist relativ dauerhaft und zäh und lässt sich gut bearbeiten, beizen und  polieren.  Walnussbaumholz gehört seit Jahrhunderten zu den gesuchtesten  Hölzern für die Erzeugung von Möbeln und von Furnieren. Es ist daher  meist teurer als alle anderen Edelhölzer. Nussholz wird auch für  Gewehrschäfte und als Rohmaterial für Drechslerarbeiten verwendet.  
    
==Weide==
 
==Weide==
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: ''Hauptartikel: [[Weide]]''
 
An Weidenarten kommen in  Österreich die Silberweide, die Bruchweide, die Lorbeerweide, die  Salweide und die Grauweide (Uferweide) vor, wobei lediglich die größeren  Arten wie die Silberweide und die Bruchweide eine wirtschaftliche  Bedeutung haben. Bastarde sind häufig. Die Silberweide erreicht 25 m  Höhe, die anderen Weidenarten bleiben unter 15 m Wuchshöhe. Ihr Anteil  am Gesamtvorrat des Ertragswaldes ist verschwindend  gering. Ihre  Bedeutung als Flurholz hat sie auch durch die Flussregulierungen  vergangener Jahrzehnte eingebüßt. Neben den Donau- und Marchauen kommen  Weiden auch in den Auwäldern von [[Inn]] und [[Salzach]] vor. Die  Salweide wächst als lichtbedürftige Pionierart in alpinen Lagen bis in  eine Höhe von 1 300 m ü. A. Weidenholz ist leicht, biegsam  nicht sehr fest und nicht dauerhaft, seine Spalt- und Beizbarkeit ist  aber hoch. Weidenrundholz wird wie Pappelrundholz gehandelt. Früher  wurden für die Herstellung von Körben Weidenruten verwendet.  
 
An Weidenarten kommen in  Österreich die Silberweide, die Bruchweide, die Lorbeerweide, die  Salweide und die Grauweide (Uferweide) vor, wobei lediglich die größeren  Arten wie die Silberweide und die Bruchweide eine wirtschaftliche  Bedeutung haben. Bastarde sind häufig. Die Silberweide erreicht 25 m  Höhe, die anderen Weidenarten bleiben unter 15 m Wuchshöhe. Ihr Anteil  am Gesamtvorrat des Ertragswaldes ist verschwindend  gering. Ihre  Bedeutung als Flurholz hat sie auch durch die Flussregulierungen  vergangener Jahrzehnte eingebüßt. Neben den Donau- und Marchauen kommen  Weiden auch in den Auwäldern von [[Inn]] und [[Salzach]] vor. Die  Salweide wächst als lichtbedürftige Pionierart in alpinen Lagen bis in  eine Höhe von 1 300 m ü. A. Weidenholz ist leicht, biegsam  nicht sehr fest und nicht dauerhaft, seine Spalt- und Beizbarkeit ist  aber hoch. Weidenrundholz wird wie Pappelrundholz gehandelt. Früher  wurden für die Herstellung von Körben Weidenruten verwendet.  
    
==Weißbuche==
 
==Weißbuche==
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: ''Hauptartikel: [[Weißbuche]]''
 
Die Weißbuche ist eine  Mischholzart, die meist zusammen mit Eichen bewirtschaftet wird. Sie ist  wärmeliebend und ein Baum der Niederungen und des Hügellandes und kommt  damit in allen  österreichischen Laubwäldern vor. Sie wird nicht älter  als 150 Jahre. Ihr Holz ist schwer, sehr hart und widerstandsfähig. Es  ist schwer spaltbar, nicht witterungsfest und stark schwindend. Es lässt  sich sauber bearbeiten, gut drechseln, polieren und beizen.  Wegen der  hohen Abnutzungsfestigkeit wird ihr Holz gerne für kleinere  Maschinenteile, Werkzeuge, Klavierteile, Druckstöcke, Schuhleisten etc.  verwendet.  
 
Die Weißbuche ist eine  Mischholzart, die meist zusammen mit Eichen bewirtschaftet wird. Sie ist  wärmeliebend und ein Baum der Niederungen und des Hügellandes und kommt  damit in allen  österreichischen Laubwäldern vor. Sie wird nicht älter  als 150 Jahre. Ihr Holz ist schwer, sehr hart und widerstandsfähig. Es  ist schwer spaltbar, nicht witterungsfest und stark schwindend. Es lässt  sich sauber bearbeiten, gut drechseln, polieren und beizen.  Wegen der  hohen Abnutzungsfestigkeit wird ihr Holz gerne für kleinere  Maschinenteile, Werkzeuge, Klavierteile, Druckstöcke, Schuhleisten etc.  verwendet.