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Der Architekt der Kirche war [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]]. Die Kirche ist heute der bedeutendste Kirchenbau der Stadt Salzburg neben dem [[Salzburger Dom|Dom]], ein Hauptwerk des [[Barock]]<nowiki>architekten</nowiki> Erlach und ein Kirchenbau von internationalem Rang. Er selbst erlebte die Vollendung des Bauwerks nicht mehr sehend, da er mittlerweile erblindet war.
 
Der Architekt der Kirche war [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]]. Die Kirche ist heute der bedeutendste Kirchenbau der Stadt Salzburg neben dem [[Salzburger Dom|Dom]], ein Hauptwerk des [[Barock]]<nowiki>architekten</nowiki> Erlach und ein Kirchenbau von internationalem Rang. Er selbst erlebte die Vollendung des Bauwerks nicht mehr sehend, da er mittlerweile erblindet war.
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Erlach lässt hier zugunsten der Erlebbarkeit des Gesamtbauwerkes und seiner Architektur die Gestaltung der detaillierenden Schmuckelemente – auch durch die Ausführung des Kircheninneren in einheitlich weißer Farbe ohne Gemälde – zurücktreten. Der Kirchenbau wurde zum Vorbild vieler [[Barock|spätbarocken]] Kirchen im süddeutschen Raum. Die Kirche wurde [[1707]] zu Ehren der Unbefleckten Jungfrau Maria eingeweiht.
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Erlach lässt hier zugunsten der Erlebbarkeit des Gesamtbauwerkes und seiner Architektur die Gestaltung der detaillierenden Schmuckelemente – auch durch die Ausführung des Kircheninneren in einheitlich weißer Farbe ohne Gemälde – zurücktreten. Der Kirchenbau wurde zum Vorbild vieler [[Barock|spätbarocken]] Kirchen im süddeutschen Raum. Die Kirche wurde [[1707]] zu Ehren der Unbefleckten Jungfrau Maria eingeweiht.  
    
Die Kirche weist drei Teile auf: die Schaufassade nach Norden, das Haupthaus nach Süden und die stufig abfallenden Anbauten nach Westen. Die Türme besitzen bei dieser Kirche keine Turmhaube mehr, sie lösen sich vielmehr nach oben hin feingliedrig in von allegorischen Figuren gekrönten Balustraden auf. Die Figuren stellen links die vier Evangelisten und rechts die vier römischen Kirchenväter dar. Die Gestalt der heiligen Maria auf einer Mondsichel krönt die Mitte des Bauwerkes. An den unteren Enden des Giebeldreiecks jeweils zwei Engel auf Postamenten.  Im Kircheninneren sind vier Kapellen, die den Heiligen der vier Fakultäten gewidmet sind: Thomas von Aquin - der Theologie, Ivo - den Rechtswissenschaft, Lukas - der Medizin und Katharina - der Philosophie;
 
Die Kirche weist drei Teile auf: die Schaufassade nach Norden, das Haupthaus nach Süden und die stufig abfallenden Anbauten nach Westen. Die Türme besitzen bei dieser Kirche keine Turmhaube mehr, sie lösen sich vielmehr nach oben hin feingliedrig in von allegorischen Figuren gekrönten Balustraden auf. Die Figuren stellen links die vier Evangelisten und rechts die vier römischen Kirchenväter dar. Die Gestalt der heiligen Maria auf einer Mondsichel krönt die Mitte des Bauwerkes. An den unteren Enden des Giebeldreiecks jeweils zwei Engel auf Postamenten.  Im Kircheninneren sind vier Kapellen, die den Heiligen der vier Fakultäten gewidmet sind: Thomas von Aquin - der Theologie, Ivo - den Rechtswissenschaft, Lukas - der Medizin und Katharina - der Philosophie;
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[[Hugo von Hofmannsthal]] inszenierte in dieser Kirche [[1922]]  die Uraufführung seines Werkes [[Das Salzburger Große Welttheater]]. Mit der Neugründung der Salzburger Universität 1964 erreichte die Kirche wieder ihre ursprüngliche Bestimmung.
 
[[Hugo von Hofmannsthal]] inszenierte in dieser Kirche [[1922]]  die Uraufführung seines Werkes [[Das Salzburger Große Welttheater]]. Mit der Neugründung der Salzburger Universität 1964 erreichte die Kirche wieder ihre ursprüngliche Bestimmung.
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== Anekdote ==
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Eine Fremdenführerin erzählte die Anekdote, dass "die Kollegienkirche 1707 zu Ehren der "Unbefleckten Jungfrau Maria", zu sehen am Giebel der Fassade nach Norden, eingeweiht wurde. Weil den Salzburgern dieser neue, allzu barocke Baustil anfangs ganz und gar nicht gefallen wollte, spotteten sie darüber. Die allzu üppigen Rundungen dieser Fassade erinnern uns mehr an eine Schwangere, als an eine unbefleckte Jungfrau. Diese ablehnende Haltung hat sich jedoch gelegt und gilt die Kollegienkirche, nach der Karlskirche in Wien, als als zweites herausragendes Kirchenbauwerk des Barock in Österreich und weiteres Meisterwerk von Johann Bernhard Fischer von Erlach."
    
==Bildergalerie==
 
==Bildergalerie==

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