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Die '''Eiche am Keilberg''' ist ein weithin sichtbarer uralter Baumriese.
 
Die '''Eiche am Keilberg''' ist ein weithin sichtbarer uralter Baumriese.
 
==Standort und Alter==
 
==Standort und Alter==
Die Eiche am [[Keilberg]] oberhalb von [[Schüttdorf]] in der Gemeinde [[Zell am See]] ist nach Meinung des Altbauern vom [[Unterkeilberg]]gut, auf dessen Grund der Baum steht, so etwas wie ein Wahrzeichen von Schüttdorf. Seiner Schätzung nach ist der Baumriese zwischen 300 und 400 Jahre alt und er hofft, dass die Eiche trotz des Blitzschlages, der sie vor rund 20 Jahren getroffen und erhebliche Schäden am Baum verursacht hat, noch 100 Jahre steht. Der Baum wäre demnach zwischen [[1615]] und [[1715]] entstanden.
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Die Eiche am [[Keilberg]] oberhalb von [[Schüttdorf]] in der Gemeinde [[Zell am See]] ist nach Meinung des Altbauern vom [[Unterkeilberg]]gut, auf dessen Grund der Baum steht, so etwas wie ein Wahrzeichen von Schüttdorf. Seiner Schätzung nach ist der Baumriese zwischen 300 und 400 Jahre alt und er hofft, dass die Eiche trotz des Blitzschlages, der sie vor rund 20 Jahren getroffen und erhebliche Schäden am Baum verursacht hat, noch weitere 100 Jahre steht. Der Baum wäre demnach zwischen [[1615]] und [[1715]] entstanden.
Diese Eiche besticht in allen Jahreszeiten durch ihr beeindruckendes Aussehen und wird gerne von Vögeln und Insekten genutzt. Sie ist aber auch Zeit-Zeugin vieler menschlicher Schicksale und geschichtlicher Ereignisse.  
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Diese Eiche besticht in allen Jahreszeiten durch ihr beeindruckendes Aussehen und wird gerne von Vögeln und Insekten genutzt. Sie ist aber auch Zeit-Zeugin vieler menschlicher Schicksale und geschichtlicher Ereignisse.
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==Die Veränderung der Tallandschaft vom Baumstandort betrachtet==
 
==Die Veränderung der Tallandschaft vom Baumstandort betrachtet==
 
Wer noch bis vor rund 70 Jahren neben dem Baum inne hielt um den Blick über die Tallandschaft zu genießen, sah am Fuße des Keilbergs den südlichen Teil des [[Zeller See]]s und ein großes Feuchtgebiet, dessen Reste heute im [[Naturschutzgebiet Zeller See]] geschützt sind. Man sah in dem hier einzusehenden Teil des [[Zeller Becken]]s kaum ein Gebäude und nur wenige Wege und Straßen. Im Süd-Osten war auf [[Bruck an der Großglocknerstraße|Brucker]] Grund das [[Schloss Fischhorn]] zu sehen, im Süd-Westen die [[Salzach]] und zahlreiche Feuchtwiesen.
 
Wer noch bis vor rund 70 Jahren neben dem Baum inne hielt um den Blick über die Tallandschaft zu genießen, sah am Fuße des Keilbergs den südlichen Teil des [[Zeller See]]s und ein großes Feuchtgebiet, dessen Reste heute im [[Naturschutzgebiet Zeller See]] geschützt sind. Man sah in dem hier einzusehenden Teil des [[Zeller Becken]]s kaum ein Gebäude und nur wenige Wege und Straßen. Im Süd-Osten war auf [[Bruck an der Großglocknerstraße|Brucker]] Grund das [[Schloss Fischhorn]] zu sehen, im Süd-Westen die [[Salzach]] und zahlreiche Feuchtwiesen.
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