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==Leben==
 
==Leben==
Ferdinand Zuckerstätter kam als erster von zwei Söhnen von Ferdinand Zuckerstätter (Mühlen- und Sägewerksbesitzer in [[Oberdorf]]) und Anna Zuckerstätter (geb. Achleitner) 1896 zur Welt. Schon früh trat sein "innerer Geschäftsmann" zum Vorschein. Vor der Hochzeit erkrankte er an den "Schwarzen Plattern" wurde jedoch geheilt, obwohl er bei der Hochzeit graue Haare und ein vernarbtes Gesicht hatte. Nach der Hochzeit mit seiner Frau Juliana Schoosleitner, Tochter von [[Franz Schoosleitner]], wurde er zu dessen Erben des Drahtzuggutes in Unterdorf. Dort erwies er sich als "würdiger Nachfolger" des hoch geschätzten Franz Schoosleitner und führte das [[Zinnoxydfabrik_in_Thalgau|Zinnoxydwerk]] und die Säge (zum Gut gehörend) gut weiter. Laut seiner Tochter Maria Reschl war er "ein tüchtiger Geschäftsmann und auch Arbeiter im Notfall in der Säge, in der Mühle und als Heizer in der Fabrik. Er war die Seele des Betriebes."
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Ferdinand Zuckerstätter kam als erster von zwei Söhnen von Ferdinand Zuckerstätter (Mühlen- und Sägewerksbesitzer in [[Oberdorf]]) und Anna Zuckerstätter (geb. Achleitner) 1896 zur Welt. Schon früh trat sein "innerer Geschäftsmann" zum Vorschein. Vor der Hochzeit erkrankte er an den "Schwarzen Plattern" wurde jedoch geheilt, obwohl er bei der Hochzeit graue Haare und ein vernarbtes Gesicht hatte. Nach der Hochzeit mit seiner Frau Juliana Schoosleitner, Tochter von [[Franz Schoosleitner]], wurde er zu dessen Erben des Drahtzuggutes in Unterdorf. Dort erwies er sich als "würdiger Nachfolger" des hoch geschätzten Franz Schoosleitner und führte das [[Zinnoxydfabrik_in_Thalgau|Zinnoxydwerk]] und die Säge (zum Gut gehörend) gut weiter. Laut seiner Tochter Maria Reischl war er "ein tüchtiger Geschäftsmann und auch Arbeiter im Notfall in der Säge, in der Mühle und als Heizer in der Fabrik. Er war die Seele des Betriebes."
    
Am Tage des [[Anschluss|Einmarsches]] [[Adolf Hitler |Hitlers]] in Österreich wurde er von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] für drei Tage in Arrest gesperrt, auch danach musste Ferdinand Zuckerstätter als Nicht-Nazi einige Drohungen hinter sich ergehen lassen. Er musste als älterer Jahrgang zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] nur noch ein halbes Jahr zur Wehrmacht einrücken, wo er in Polen stationiert war. Er verlor seinen gleichnamigen Sohn 1944, der mit 24 Jahren an der Ostfront fiel.
 
Am Tage des [[Anschluss|Einmarsches]] [[Adolf Hitler |Hitlers]] in Österreich wurde er von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] für drei Tage in Arrest gesperrt, auch danach musste Ferdinand Zuckerstätter als Nicht-Nazi einige Drohungen hinter sich ergehen lassen. Er musste als älterer Jahrgang zu Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] nur noch ein halbes Jahr zur Wehrmacht einrücken, wo er in Polen stationiert war. Er verlor seinen gleichnamigen Sohn 1944, der mit 24 Jahren an der Ostfront fiel.
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==Quellen==
 
==Quellen==
*2004 verfasste "Familiensaga" von Maria Reschl (geb. Zuckerstätter, Tochter)
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*2004 verfasste "Familiensaga" von Maria Reischl (geb. Zuckerstätter, Tochter)
    
[[Kategorie:Person|Zuckerstätter, Ferdinand]]
 
[[Kategorie:Person|Zuckerstätter, Ferdinand]]
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