Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
35 Bytes hinzugefügt ,  14:44, 20. Okt. 2015
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 3: Zeile 3:  
[[Datei:Riedenburgambiente.jpg|thumb|Riedenburgambiente, Ansicht von der Leopoldskronstraße aus]]
 
[[Datei:Riedenburgambiente.jpg|thumb|Riedenburgambiente, Ansicht von der Leopoldskronstraße aus]]
 
[[bild:rainberg.jpg|thumb|Die Innere Riedenburg: Hintergrund der [[Rainberg]]]]
 
[[bild:rainberg.jpg|thumb|Die Innere Riedenburg: Hintergrund der [[Rainberg]]]]
'''Riedenburg''' ist ein Stadtteil im Südwesten der Stadt [[Salzburg]].
+
'''Riedenburg''' ist ein [[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] im Südwesten der Stadt [[Salzburg]].
    
==Lage==
 
==Lage==
Der Stadtteil breitet sich um den zentralen [[Rainberg]] aus. Er liegt damit zwischen [[Nonntal]], [[Leopoldskron-Moos]], [[Gneis]], [[Maxglan]] und der [[Altstadt]]. Gegen [[Mülln]] bildet die [[Reichenhaller Straße]] die Grenze des Stadtteiles Mülln, gegen Neu-[[Maxglan]] der Müllner [[Almkanal]]arm und gegen Maxglan-Riedenburg die [[Bräuhausstraße]] sowie im Osten bildet der [[Mönchsberg]] die äußere Begrenzung. Zum Stadtteil Riedenbrug gehört auch das [[Schloss Leopoldskron]]. In Riedenburg leben heute (2007) etwa 7.000 Bewohner.
+
Der Stadtteil breitet sich um den zentralen [[Rainberg]] aus. Er liegt damit zwischen [[Nonntal]], [[Leopoldskroner Moos]], [[Gneis]], [[Maxglan]] und der [[Altstadt]]. Gegen [[Mülln]] bildet die [[Reichenhaller Straße]] die Grenze des Stadtteiles Mülln, gegen Neu-[[Maxglan]] der Müllner [[Almkanal]]<nowiki>arm</nowiki> und gegen Maxglan-Riedenburg die [[Bräuhausstraße]] sowie im Osten bildet der [[Mönchsberg]] die äußere Begrenzung. Zum Stadtteil Riedenbrug gehört auch das [[Schloss Leopoldskron]]. In Riedenburg lebten 2007 etwa 7&nbsp;000 Bewohner.
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
 
Riedenburg war der ursprüngliche Name des [[Rainberg]]-Felsens (''a rupe que Ritinburc appellatur'', [[1139]]), der inmitten von moorigen Wiesen = Rieden aufragte. Die Riedenburger Sümpfe („''Die Pferde sanken dort bis zum Bauch ein und verloren im Morast die Hufeisen''“) wurden erst ab dem [[16. Jahrhundert|16.]] bzw. [[17. Jahrhundert]] trocken gelegt.
 
Riedenburg war der ursprüngliche Name des [[Rainberg]]-Felsens (''a rupe que Ritinburc appellatur'', [[1139]]), der inmitten von moorigen Wiesen = Rieden aufragte. Die Riedenburger Sümpfe („''Die Pferde sanken dort bis zum Bauch ein und verloren im Morast die Hufeisen''“) wurden erst ab dem [[16. Jahrhundert|16.]] bzw. [[17. Jahrhundert]] trocken gelegt.
   −
Zwei Arme des [[Almkanal]]s fließen durch Riedenburg. Der Müllner Arm ist dabei noch älter als der Stiftsarm des Almkanales (nach [[1137]] erbaut) und versorgte ursprünglich, gespeist vom Überwasser des [[Leopoldskroner Moor]]es als Riedenburger Bach, schon im frühesten [[Mittelalter]] die Mühlen von [[Mülln]]. [[1335]] wurde der Städtische Arm ([[Bürgerspital]]sarm) durch den Mönchsberg gegraben, der vom Müllner Arm abzweigt und die innere Riedenburg von Süden nach Norden durchquert.
+
Zwei Arme des Almkanals fließen durch Riedenburg. Der Müllner Arm ist dabei noch älter als der Stiftsarm des Almkanales (nach [[1137]] erbaut) und versorgte ursprünglich, gespeist vom Überwasser des [[Leopoldskroner Moor]]es als Riedenburger Bach, schon im frühesten [[Mittelalter]] die Mühlen von Mülln. [[1335]] wurde der Städtische Arm ([[Bürgerspital]]<nowiki>sarm</nowiki>) durch den Mönchsberg gegraben, der vom Müllner Arm abzweigt und die innere Riedenburg von Süden nach Norden durchquert.
   −
Im [[17. Jahrhundert]] wurden das Riedmoor (Niedermoor) von Riedenburg, ein nördlicher Ausläufer des großen [[Untersberger Moor]]es, trocken gelegt.  
+
Im [[17. Jahrhundert]] wurden das [[Riedmoor]] (Niedermoor) von Riedenburg, ein nördlicher Ausläufer des großen [[Untersberger Moor]]es, trocken gelegt.  
   −
[[1670]] erwarb [[Michael Springrueber]] einen größeren Teil der Riedenburger Talsenke und errichtete hier ein Bauerngut, das ''Neureit'' genannt war und das später als [[Ofenlochwirtshaus]] ([[Fürstenbrunnstraße]] 4) weitere Verwendung fand. Dieses Wirtshaus war von Anbeginn räumlich zweigeteilt. Der Wirtshausteil mit dem [[Rainbergkeller]] befand sich in der [[Rainbergstraße]] 5 und ist heute als Geschäftslokal der Fa. Roittner genutzt. In dem Haus Fürstenbrunnstraße 4 lebte jahrzehntelang der frühere Salzburger [[Landeshauptmann]] [[Hans Lechner|Dr. Hans Lechner]] mit seiner großen Familie.     
+
[[1670]] erwarb [[Michael Springrueber]] einen größeren Teil der Riedenburger Talsenke und errichtete hier ein Bauerngut, das ''Neureit'' genannt war und das später als [[Ofenlochwirtshaus]] ([[Fürstenbrunnstraße]] 4) weitere Verwendung fand. Dieses Wirtshaus war von Anbeginn räumlich zweigeteilt. Der Wirtshausteil mit dem [[Rainbergkeller]] befand sich in der [[Rainbergstraße]] 5 und ist heute als Geschäftslokal der Fa. Roittner genutzt. Im Haus Fürstenbrunnstraße 4 lebte jahrzehntelang der frühere Salzburger [[Landeshauptmann]] Dr. [[Hans Lechner]] mit seiner großen Familie.     
   −
Riedenburg wurde [[1764]] bis [[1767]] durch den Bau des [[Sigmundstor]]s (Neutor) von der [[Altstadt]] her erschlossen. Abgesehen von wenigen herrschaftliche Gärten und Höfen (Späthhof, [[Mölckhof]], Lebitschhof etc.) dem einst weitum berühmten Garten des Domherren [[Anton Willibald Graf von Waldburg-Wolfegg|Graf Waldburg-Wolfegg]] (anstelle des heutigen [[Herz-Jesu-Heim|Herz-Jesu-Heimes]]) und dem ''Ofenlochwirtshaus'' sowie den halbkreisförmigen Wehrbauten zur Sicherung des Sigmundstores war die Riedenburg bis Mitte des [[18. Jahrhundert]]s weitgehend unbebaut. [[1915]]/[[1916]] wurde die [[Straßenbahn]] durch das Sigmundstor bis in die Riedenburg hinein verlängert.  
+
Riedenburg wurde [[1764]] bis [[1767]] durch den Bau des [[Sigmundstor]]s (Neutor) von der [[Altstadt]] her erschlossen. Abgesehen von wenigen herrschaftliche Gärten und Höfen (Späthhof, [[Mölckhof]], Lebitschhof etc.) dem einst weitum berühmten Garten des [[Domherr]]en [[Anton Willibald Graf von Waldburg-Wolfegg|Graf Waldburg-Wolfegg]] (anstelle des heutigen [[Herz-Jesu-Heim]]es) und dem ''Ofenlochwirtshaus'' sowie den halbkreisförmigen Wehrbauten zur Sicherung des Sigmundstores war die Riedenburg bis Mitte des [[18. Jahrhundert]]s weitgehend unbebaut. [[1915]]/[[1916]] wurde die [[Straßenbahn]] durch das Sigmundstor bis in die Riedenburg hinein verlängert.  
   −
Eine wichtige Voraussetzung für die Verbauung der Riedenburg der [[Gründerzeit]] war die Parzellierung der [[Friedrich von Löwenstern|Löwensternschen Gründe]] in den Jahren vor [[1880]]. Die genauen Richtlinien für die Gestaltung der vorgesehenen Straßen erfolge dann im Regulierungsplan des Jahres [[1886]].
+
Eine wichtige Voraussetzung für die Verbauung der Riedenburg der [[Gründerzeit]] war die Parzellierung der [[Friedrich v. Löwenstern|Löwensternschen Gründe]] in den Jahren vor [[1880]]. Die genauen Richtlinien für die Gestaltung der vorgesehenen Straßen erfolge dann im Regulierungsplan des Jahres [[1886]].
    
== Firmen in Riedenburg ==
 
== Firmen in Riedenburg ==
 
Von [[1736]] bis [[1848]] existierte in der Riedenburg die [[Weißgeschirr-Manufactur in der Riedenburg]]. Später standen auf dem Areal Gebäude, die Villa Almegg, Hitzgern Hof oder [[Villa Baldi]] hießen. Darin führten die Fotografen [[Karl Friedrich Würthle]] und [[Gregor Baldi]] das [[Baldi & Würthle]]-Atelier.
 
Von [[1736]] bis [[1848]] existierte in der Riedenburg die [[Weißgeschirr-Manufactur in der Riedenburg]]. Später standen auf dem Areal Gebäude, die Villa Almegg, Hitzgern Hof oder [[Villa Baldi]] hießen. Darin führten die Fotografen [[Karl Friedrich Würthle]] und [[Gregor Baldi]] das [[Baldi & Würthle]]-Atelier.
   −
Aus Platzgründen übersiedelt [[1907]] der [[Großgasthof Sternbräu]] seine Brauerei in die Riedenburg unterhalb vom Rainberg ([[Sternbrauerei]]).
+
Aus Platzgründen übersiedelt [[1907]] der [[Großgasthof Sternbräu]] seine Brauerei in die Riedenburg unterhalb des Rainbergs ([[Sternbrauerei]]).
    
==Schloss Leopoldskron==
 
==Schloss Leopoldskron==
 
:''Hauptartikel: [[Schloss Leopoldskron]]''
 
:''Hauptartikel: [[Schloss Leopoldskron]]''
Das Schloss Leopoldskron befindet sich im Stadtteil Riedenburg, obwohl sein Name auf die Lage im Stadtteil [[Leopoldskroner-Moos]] hinwiese. Es befindet sich am nordöstlichen Ufer am [[Leopoldskroner Weiher]], der Teil des großen Schlossparks ist.
+
Das Schloss Leopoldskron befindet sich im Stadtteil Riedenburg, obwohl sein Name auf die Lage im Stadtteil [[Leopoldskroner Moos]] hinwiese. Es befindet sich am nordöstlichen Ufer am [[Leopoldskroner Weiher]], der Teil des großen Schlossparks ist.
    
== Die Kirchen in Riedenburg ==
 
== Die Kirchen in Riedenburg ==
Zeile 34: Zeile 34:  
: ''Hauptartikel: [[St. Paul]]''
 
: ''Hauptartikel: [[St. Paul]]''
 
[[Bild:Pfarrzentrum St.Paul 02.jpg|thumb|Pfarrzentrum St.Paul]]
 
[[Bild:Pfarrzentrum St.Paul 02.jpg|thumb|Pfarrzentrum St.Paul]]
Der älteste Teil des Stadtteils Riedenburg gehört zur Stadtpfarre  [[Mülln]]. Der südlich angrenzende Teil der äußeren Riedenbung und des Stadtteiles Riedenburg-St. Paul gehören zur Pfarre  St. Paul.
+
Der älteste Teil des Stadtteils Riedenburg gehört zur [[Stadtpfarre  Mülln]]. Der südlich angrenzende Teil der äußeren Riedenbung und des Stadtteiles Riedenburg-St. Paul gehören zur Pfarre  St. Paul.
 
   
 
   
Viele Riedenburger, die sich in dem jungen Siedlungsgebiet niedergelassen hatten, kamen ab [[1965]] zuerst im nahen Kinosaal von [[Maxglan]] zur Messe. [[1972]] wurde dann die erste provisorische Kirche von St. Paul als Mehrzwecksaal am Rande der Goriansiedlung errichtet und mit der Osternachtfeier [[1972]] eröffnet. Die beiden Glocken wurden von der evangelischen Kirche [[Hallein]] und der katholischen Pfarrkirche [[Puch]] geschenkt. Ab [[1993]] wurden dann die heutige Kirche von St. Paul und ein Pfarrzentrum errichtet. Die Architekten dieser Kirche waren Erio K. Hoffmann und Adalbert Rothenthal. Die 115 m² große Altarwandfresko und die gesamte Altarraumgestaltung der Kirche stammen von [[Hubert Schmalix]].
+
Viele Riedenburger, die sich in dem jungen Siedlungsgebiet niedergelassen hatten, kamen ab [[1965]] zuerst im nahen Kinosaal von [[Maxglan]] zur Messe. [[1972]] wurde dann die erste provisorische Kirche von St. Paul als Mehrzwecksaal am Rande der Goriansiedlung errichtet und mit der Osternachtfeier [[1972]] eröffnet. Die beiden Glocken wurden von der evangelischen Kirche [[Hallein]] und der katholischen Pfarrkirche [[Puch bei Hallein]] geschenkt. Ab [[1993]] wurden dann die heutige Kirche von St. Paul und ein Pfarrzentrum errichtet. Die Architekten dieser Kirche waren Erio K. Hoffmann und Adalbert Rothenthal. Die 115 m² große Altarwandfresko und die gesamte Altarraumgestaltung der Kirche stammen von [[Hubert Schmalix]].
    
=== Herz-Jesu-Asylkirche ===
 
=== Herz-Jesu-Asylkirche ===
 
: ''Hauptartikel: [[Herz-Jesu-Asylkirche]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Herz-Jesu-Asylkirche]]''
 
[[Bild:Kirche 1.jpg|thumb|[[Herz-Jesu-Asylkirche]]]]
 
[[Bild:Kirche 1.jpg|thumb|[[Herz-Jesu-Asylkirche]]]]
In der Inneren Riedenburg steht die kleine [[Herz-Jesu-Asylkirche]], die Teil des dortigen Altenheimes ([[Herz-Jesu-Heim]]) ist. Diese Kirche wurde [[1877]] - [[1878]] im neugotischen Stil von [[Friedrich von Schmidt]] errichtet. Der Großteil der Figuren der Kirche stammt von [[Johann Piger]].
+
In der inneren Riedenburg steht die kleine [[Herz-Jesu-Asylkirche]], die Teil des dortigen Altenheimes ([[Herz-Jesu-Heim]]) ist. Diese Kirche wurde [[1877]] - [[1878]] im neugotischen Stil von [[Friedrich von Schmidt]] errichtet. Der Großteil der Figuren der Kirche stammt von [[Johann Piger]].
    
== Riedenburg und seine Teile ==
 
== Riedenburg und seine Teile ==
Der Siedlungsraum der Riedenburg besteht heute aus drei Teilen, dem ältesten Teil, der Inneren Riedenburg sowie den jüngeren Teilen Äußere Riedenburg und Riedenburg St. Paul.  
+
Der Siedlungsraum der Riedenburg besteht heute aus drei Teilen, dem ältesten Teil, der inneren Riedenburg sowie den jüngeren Teilen äußere Riedenburg und Riedenburg St. Paul.  
    
=== Innere Riedenburg ===
 
=== Innere Riedenburg ===
Zwischen [[1850]] und [[1900]] wurde unter dem Begriff Riedenburg wesentlich jener Stadtteil verstanden, der im Süden vom Rainberg (früher ''Ofenlochberg'' oder ''Hohe Rittenburg'' genannt) sowie im Osten und Norden vom Mönchsberg begrenzt wurde, also der stadtnächste Bereich des [[Leopoldskroner Moor]]es. Dieser Bereich ist heute als '''Innere Riedenburg''' bekannt.  
+
Zwischen [[1850]] und [[1900]] wurde unter dem Begriff Riedenburg wesentlich jener Stadtteil verstanden, der im Süden vom Rainberg (früher ''Ofenlochberg'' oder ''Hohe Rittenburg'' genannt) sowie im Osten und Norden vom Mönchsberg begrenzt wurde, also der stadtnächste Bereich des [[Leopoldskroner Moor]]es. Dieser Bereich ist heute als '''innere Riedenburg''' bekannt.  
    
=== Äußere Riedenburg ===
 
=== Äußere Riedenburg ===
Ausgehend von einem alten [[Riedenburgkaserne|Kasernengelände]], das als Artilleriekaserne in fürsterzbischöfliche Zeit zurückreicht, wuchs der innere Siedlungskern schon um die Wende zum [[20. Jahrhundert]] nach Südwesten bis an den Müllner Arm des Almkanales heran, der damals auch die Stadtgrenze bildete. Stadtnahe überwiegt dabei eine mehrgeschoßige gründerzeitliche Verbauung (großteils Kasernenbauten), die sich um den [[Almkanal]] in Ein- und Zweifamilienbauten (in offener Bauweise errichtet) auflockert.
+
Ausgehend von einem alten [[Riedenburgkaserne|Kasernengelände]], das als Artilleriekaserne in [[Fürsterzbischof|fürsterzbischöfliche]] Zeit zurückreicht, wuchs der innere Siedlungskern schon um die Wende zum [[20. Jahrhundert]] nach Südwesten bis an den Müllner Arm des Almkanales heran, der damals auch die Stadtgrenze bildete. Stadtnahe überwiegt dabei eine mehrgeschoßige gründerzeitliche Verbauung (größtenteils Kasernenbauten), die sich um den Almkanal in Ein- und Zweifamilienbauten (in offener Bauweise errichtet) auflockert.
    
=== Riedenburg-St. Paul ===
 
=== Riedenburg-St. Paul ===
Im Zuge der immer weitergehenden Stadterweiterung wuchs auch der Stadtteil in weitere südlich gelegene Teile des Leopoldkroner Moores hinaus, der als neues kirchliches Zentrum die Pfarrkirche [[St. Paul]] erhielt. Der im Südwesten anschließende Stadtteil jenseits der Glan im ehemaligen Gemeindegebiet [[Maxglan]] ist als Maxglan-Riedenburg bekannt.
+
Im Zuge der immer weitergehenden Stadterweiterung wuchs auch der Stadtteil in weitere südlich gelegene Teile des Leopoldkroner Moores hinaus, der als neues kirchliches Zentrum die Pfarrkirche St. Paul erhielt. Der im Südwesten anschließende Stadtteil jenseits der [[Glan]] im ehemaligen Gemeindegebiet [[Maxglan]] ist als Maxglan-Riedenburg bekannt.
    
=== Der Grünraum um den Leopoldskoner Weiher ===
 
=== Der Grünraum um den Leopoldskoner Weiher ===
 
[[bild:schlossleopoldskron.jpg|thumb|Schloss Leopoldskron und sein Weiher]]
 
[[bild:schlossleopoldskron.jpg|thumb|Schloss Leopoldskron und sein Weiher]]
Der Landschaftsteil ist vor allem geprägt durch die einstige Sommerresidenz von Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] und dessen Erben, [[Schloss Leopoldskron]]. Zum Schloss gehört nicht nur der von [[Max Reinhardt]] vergrößerter Schlosspark, sondern auch der öffentlich zugängliche [[Leopoldskroner Weiher]]. Teil des peripheren  Schlossgartens ist auch der schlossnahe Teil der [[Leopoldskronstraße]], die älteste Kastanienallee des Landes Salzburg ([[Landschaftsschutzgebiete|Landschaftsschutzgebiet]]). Bemerkenswert ist die Statue des Johannes Nepomuk aus [[Untersberger Marmor]], die Firmian am Südende des Weihers aufstellen ließ.  
+
Der Landschaftsteil ist vor allem geprägt durch die einstige Sommerresidenz von Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] und dessen Erben, Schloss Leopoldskron. Zum Schloss gehört nicht nur der von [[Max Reinhardt]] vergrößerter Schlosspark, sondern auch der öffentlich zugängliche [[Leopoldskroner Weiher]]. Teil des peripheren  Schlossgartens ist auch der schlossnahe Teil der [[Leopoldskronstraße]], die älteste Kastanienallee des Landes Salzburg ([[Landschaftsschutzgebiet]]). Bemerkenswert ist die Statue des Johannes Nepomuk aus [[Untersberger Marmor]], die Firmian am Südende des Weihers aufstellen ließ.  
    
Zum Landschaftsteil Leopoldskroner Weiher gehören aber auch die [[St.-Peters-Weiher]] und der [[Villa-Berta-Teich]]. Das sind kulturgeschichtlich alte Teiche, die vermutlich aus [[Torfstechen|Torfstichteichen]] entstanden, und der Grünraum um das uralte [[Krautwächterhäusel]] (fälschlich ''Henkerhäusl'' genannt).
 
Zum Landschaftsteil Leopoldskroner Weiher gehören aber auch die [[St.-Peters-Weiher]] und der [[Villa-Berta-Teich]]. Das sind kulturgeschichtlich alte Teiche, die vermutlich aus [[Torfstechen|Torfstichteichen]] entstanden, und der Grünraum um das uralte [[Krautwächterhäusel]] (fälschlich ''Henkerhäusl'' genannt).
Zeile 63: Zeile 63:  
===Vereinigte Versorgungsanstalten===
 
===Vereinigte Versorgungsanstalten===
 
: ''Hauptartikel: [[Vereinigte Versorgungsanstalten]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Vereinigte Versorgungsanstalten]]''
Die ''Vereinigten Versorgungsanstalten'', besser bekannt unter dem Namen ''Seniorenheim '''Nonntal''''', liegen nicht, wie der Name irrtümlich glaubhaft machen will, in [[Nonntal]], sondern, weil bereits auf der [[Friedhofsterrasse]] liegend, zur Riedenburg.
+
Die ''Vereinigten Versorgungsanstalten'', besser bekannt unter dem Namen ''Seniorenheim '''Nonntal''''', liegen nicht, wie der Name irrtümlich glaubhaft machen will, in [[Nonntal]], sondern, weil bereits auf der [[Friedhofsterrasse]] liegend, in der Riedenburg.
    
==Weblink==
 
==Weblink==

Navigationsmenü