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'''Dienten''' ist eine Gemeinde im [[Pinzgau]]. Die am Fuße des [[Hochkönig]]s gelegene Gemeinde hat knapp 800 Einwohner und hat im Sommer wie im Winter regen Fremdenverkehr.  
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'''Dienten''' ist eine Gemeinde im [[Pinzgau]]. Die am Fuße des [[Hochkönig]]s gelegene Gemeinde hat knapp 800 Einwohner und hat im Sommer wie im Winter regen [[Fremdenverkehr]].  
    
==Gliederung==
 
==Gliederung==
Dienten am Hochkönig besteht aus den Katastralgemeinden Dienten, Dientenbach und Schwarzenbach.
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Dienten am [[Hochkönig]] besteht aus den Katastralgemeinden Dienten, Dientenbach und Schwarzenbach.
    
Weiters wird die Gemeinde in folgende Ortsteile unterteilt:  
 
Weiters wird die Gemeinde in folgende Ortsteile unterteilt:  
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Der Ort wurde erstmals [[963]] genannt. Der Name ''Dienten'' entwickelte sich aus dem offenbar keltischen "Tuenta" und leitet sich vom "Rivulus torrens Tuontina", dem Fluß der die alte Grenzlinie zwischen dem [[Pinzgau]] und dem [[Pongau]] markiert, ab. Bis ins [[16. Jahrhundert]] findet sich noch die Namensform "Tuenten".  
 
Der Ort wurde erstmals [[963]] genannt. Der Name ''Dienten'' entwickelte sich aus dem offenbar keltischen "Tuenta" und leitet sich vom "Rivulus torrens Tuontina", dem Fluß der die alte Grenzlinie zwischen dem [[Pinzgau]] und dem [[Pongau]] markiert, ab. Bis ins [[16. Jahrhundert]] findet sich noch die Namensform "Tuenten".  
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Die Besiedlung des obersten Diententales erfolgte vermutlich ab dem [[8. Jahrhundert]]. Die ersten Aufzeichnungen über den Bergbau stammen aus der Zeit um [[1200]]. Im 16. Jahrhundert wurde das Eisen aus Dienten aufgrund der großen Nachfrage nach Innsbruck, Vorarlberg und [[Berchtesgaden]] geliefert. Die [[1732]] erfolgte Ausweisung der Lutherischen durch [[Erzbischof]] [[Leopold Freiherr von Firmian]] zwang auch viele Dientner Familien ihre Heimat zu verlassen. Viele dieser [[Protestantenvertreibung|Exulanten]] siedelten sich im damals deutschen Ostpreußen an.  
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Die Besiedlung des obersten Diententales erfolgte vermutlich ab dem [[8. Jahrhundert]]. Die ersten Aufzeichnungen über den [[Bergbau]] stammen aus der Zeit um [[1200]]. Im 16. Jahrhundert wurde das Eisen aus Dienten aufgrund der großen Nachfrage nach Innsbruck, Vorarlberg und [[Berchtesgaden]] geliefert. Die [[1732]] erfolgte Ausweisung der Lutherischen durch [[Erzbischof]] [[Leopold Freiherr von Firmian]] zwang auch viele Dientner Familien ihre Heimat zu verlassen. Viele dieser [[Protestantenvertreibung|Exulanten]] siedelten sich im damals deutschen Ostpreußen an.  
    
Nachdem der Eisenerzabbau bereits im ausgehenden [[19. Jahrhundert]] immer unrentabler wurde, folgte [[1964]] die endgültige Einstellung des Bergbaus in Dienten. Die Bevölkerung war bis in der Folge auf die kargen Erträge aus der alpinen Landwirtschaft angewiesen. Einen Aufschwung erlebte Dienten erst wieder mit dem Einsetzen des Tourismus.
 
Nachdem der Eisenerzabbau bereits im ausgehenden [[19. Jahrhundert]] immer unrentabler wurde, folgte [[1964]] die endgültige Einstellung des Bergbaus in Dienten. Die Bevölkerung war bis in der Folge auf die kargen Erträge aus der alpinen Landwirtschaft angewiesen. Einen Aufschwung erlebte Dienten erst wieder mit dem Einsetzen des Tourismus.

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