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==Bemerkenswertes==
 
==Bemerkenswertes==
Der Auffindung des Kreuzes aus Limoges fand ein großes Medienecho. Als nun der Wert des Kreuzes einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, stellten die Nachkommen des Verstorbenen, die zuerst wegen der Schulden desselben sein Erbe nicht angetreten und auch das Kreuz im Müll entsorgt hatten, gerichtlich Besitzansprüche. Angesichts der wahren Besitzverhältnisse war dieses Vorgehen jedoch zum Scheitern verurteilt. Auch die Finderin wollte wegen des nun bekannten hohen Wertes einen Finderlohn. Sie konnte sich mit den rechtmäßigen Besitzern außergerichtlich einigen.  
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Der Auffindung des Kreuzes aus Limoges fand ein großes Medienecho. Als nun der Wert des Kreuzes einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde, stellten die Nachkommen des Verstorbenen, die zuerst wegen der Schulden desselben sein Erbe nicht angetreten und auch das Kreuz im Müll entsorgt hatten, gerichtlich Besitzansprüche. Angesichts der wahren Besitzverhältnisse war dieses Vorgehen jedoch zum Scheitern verurteilt. Auch die Finderin wollte wegen des nun bekannten hohen Wertes einen Finderlohn. Sie konnte sich mit den rechtmäßigen Besitzern außergerichtlich einigen.
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Das Kreuz aus Limoges wurde, nachdem es auf Grund einer gerichtlicher Erlaubnis für die Dauer der zwecks Rückführung erforderlichen Verhandlungs- und Verwaltungsmaßnahmen, einige Zeit im [[Bergbau- und Gotikmuseum Leogang]] ausgestellt worden war, im April 2008 im Rahmen einer kleinen Feier vom Kustos des Museums einem Vertreter der ursprünglichen Besitzerfamilie übergeben.
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==Folgewirkung==
 
==Folgewirkung==
 
Ob als Folgewirkung der Auffindung des Kreuzes aus Limoges oder nicht: Im Herbst 2014 retournierte eine Familie aus [[Thumersbach]] die in ihrem Privatbesitz befindliche Sammlung aus Zeichnungen und Grafiken mehrerer polnischer Künstler, die in jenen Tagen im Jahr 1945 aus dem Schloss Fischhorn verschwunden waren, mit Hilfe eines österreichischen Historikers anonym an den polnischen Staat. Aber auch aus anderen Teilen der Welt konnten in den letzten Jahren bedeutende Kunstwerke aus dem NS-Raubgut nach Polen rückgeführt werden.  
 
Ob als Folgewirkung der Auffindung des Kreuzes aus Limoges oder nicht: Im Herbst 2014 retournierte eine Familie aus [[Thumersbach]] die in ihrem Privatbesitz befindliche Sammlung aus Zeichnungen und Grafiken mehrerer polnischer Künstler, die in jenen Tagen im Jahr 1945 aus dem Schloss Fischhorn verschwunden waren, mit Hilfe eines österreichischen Historikers anonym an den polnischen Staat. Aber auch aus anderen Teilen der Welt konnten in den letzten Jahren bedeutende Kunstwerke aus dem NS-Raubgut nach Polen rückgeführt werden.  
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