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== Das Begegnungscafé ==
 
== Das Begegnungscafé ==
Jeden Montagnachmittag um 16 Uhr treffen sich im Begegnungcafé im Museum in der Fronfeste Asylsuchende, Migranten und Deutschsprechende, um Dialoge, Begegnungen, Kontakte zwischen Menschen mit unterschiedlichen Sprachen und Meinungen zu vereinen.  
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Jeden Montagnachmittag um 16 Uhr treffen sich im Begegnungcafé im Museum in der Fronfeste [[Asylwerber in Salzburg|Asylsuchende]], [[Ausländer in Salzburg|Migranten]] und Deutschsprechende, um Dialoge, Begegnungen, Kontakte zwischen Menschen mit unterschiedlichen Sprachen und Meinungen zu vereinen.  
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In diesem Sinne steht das "Deutsch-Café" allen Interessierten, die mitmachen, spielen oder einfach nur einmal vorbeischauen wollen, offen. Es können Spiel mitgebracht oder Themen eingebracht werden, um den interkulturellen Austausch zu fördern.
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In diesem Sinne steht das "Deutsch-Café" allen Interessierten, die mitmachen, spielen oder einfach nur einmal vorbeischauen wollen, offen. Es können Spiele mitgebracht oder Themen eingebracht werden, um den interkulturellen Austausch zu fördern.
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Wer sich anderweitig einbringen möchte oder zum Beispiel einen Kuchen backen möchte, ist auch jederzeit willkommen.
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Wer sich anderweitig einbringen oder zum Beispiel einen Kuchen backen möchte, ist auch jederzeit willkommen.
    
Der Zugang ist kostenfrei.
 
Der Zugang ist kostenfrei.
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== Begegnungscafe - Zeit mit Mitmenschen, für Asylbewerber ==
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== Begegnungscafé - Zeit mit Mitmenschen, für Asylbewerber ==
 
Ein Besuch des [[Stadtschreiber Neumarkt am Wallersee|Stadtschrei(b)ers Neumarkt am Wallersee]] am 7. September 2015.
 
Ein Besuch des [[Stadtschreiber Neumarkt am Wallersee|Stadtschrei(b)ers Neumarkt am Wallersee]] am 7. September 2015.
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Die Tür zum Museum in der Fronfeste mitten in der Stadt Neumarkt am Wallersee stand offen. Niemand war zu sehen. Es war Montagnachmittag, kurz nach 16 Uhr. Steckte man jedoch seinen Kopf im Inneren des Hauses durch die erste Türe links, schaute die Situation schon ganz anders aus. Da saßen gut 30 Menschen, Einheimische wie Zugezogene wie Asylbewerber um Tische herum und babylonisches Stimmengewirr im Ansatz war zu hören.  
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Die Tür zum Museum in der Fronfeste mitten in der Stadt Neumarkt am Wallersee stand offen. Niemand war zu sehen. Es war Montagnachmittag, kurz nach 16 Uhr. Steckte man jedoch seinen Kopf im Inneren des Hauses durch die erste Türe links, schaute die Situation schon ganz anders aus. Da saßen gut 30 Menschen, Einheimische wie Zugezogene wie Asylbewerber, um Tische herum und babylonisches Stimmengewirr im Ansatz war zu hören.  
    
=== Wie geht es dir? Ich komme aus … ===
 
=== Wie geht es dir? Ich komme aus … ===
Zwei Mal die Woche können die rund 70 in Neumarkt am Wallersee wohnenden Asylbewerber einen Deutschunterricht besuchen. Beim Begegnungscafé gibt es zwar keinen schulischen Unterricht, dennoch habe viele der Ausländer ihre „Deutschunterlagen“ dabei. Darin stehen in der linken Spalten die deutschen Begriffe, in der mittleren Spalte die englische Übersetzung und in der rechten Spalten steht die Übersetzung in arabischen Schriftzeichen.  
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Zwei Mal die Woche können die rund 70 in Neumarkt am Wallersee wohnenden Asylbewerber einen Deutschunterricht besuchen. Beim Begegnungscafé gibt es zwar keinen schulischen Unterricht, dennoch haben viele der Ausländer ihre „Deutschunterlagen“ dabei. Darin stehen in der linken Spalten die deutschen Begriffe, in der mittleren Spalte die englische Übersetzung und in der rechten Spalten steht die Übersetzung in arabischen Schriftzeichen.  
    
=== Geografielehrer, Koch und vor allem Menschen ===
 
=== Geografielehrer, Koch und vor allem Menschen ===
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=== Essen, Spielen und Reden ===
 
=== Essen, Spielen und Reden ===
Eine Neumarkterin hatte zwei Brotlaibe und einen Aufstrich mitgebracht, richtete Teller mit Brot und Aufstrich her, stellte sie den Asylbewerbern hin und ermunterte sie zu essen. Ein kleines Mädchen aus dem Mittleren Orient mit hellen, großen Augen spielte in einer Ecke.  „Memory“ erfreute sich gleich bei mehreren großer Beliebtheit und ein aus Nepal oder Tibet stammender Flüchtling fragte auf Deutsch nach der Farbe und dem Material einer Handtasche, die auf einem Tisch stand. Hölzl-Ziehen aus einem Turm aus Hölzern bis er umfiel und allseits beklatscht wurde, die Hoffnung mancher, ihre Frauen und Kinder schon bald wieder zu sehen und reden füllten Raum und Zeit.  
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Eine Neumarkterin hatte zwei Brotlaibe und einen Aufstrich mitgebracht, richtete Teller mit Brot und Aufstrich her, stellte sie den Asylbewerbern hin und ermunterte sie zu essen. Ein kleines Mädchen aus dem Mittleren Orient mit hellen, großen Augen spielte in einer Ecke.  „Memory“ erfreute sich gleich bei mehreren großer Beliebtheit und ein aus Nepal oder Tibet stammender Flüchtling fragte auf Deutsch nach der Farbe und dem Material einer Handtasche, die auf einem Tisch stand. Hölzl-Ziehen aus einem Turm aus Hölzern, bis er umfiel und allseits beklatscht wurde, die Hoffnung mancher, ihre Frauen und Kinder schon bald wieder zu sehen und reden füllten Raum und Zeit.
    
=== „Mein Name ist Chalid“! ===
 
=== „Mein Name ist Chalid“! ===
Das Begegnungscafe war die Begegnung mit Menschen, die an diesem Nachmittag auch wieder lachen konnten und sich redlich mühten, sich anzupassen. Denn beim Verabschieden führten die Versuche „Pfiati“ zu sagen zu sichtbarer Erheiterung. Mal hören, ob beim nächsten Begegnungscafe – jeden Montag um 16 Uhr – dann auch „Griasti“ geübt wird und übrigens – „Grias Eich“ an all jene, die vielleicht doch einmal ein wenig Kontakt zu den Menschen aus dem Nahen und Mittleren Osten knüpfen möchten – sie beißen nicht, haben keine Messer oder Waffen dabei und freuen sich echt, wenn man mit ihnen spricht. „Mein Name ist Chalid“!
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Das Begegnungscafe war die Begegnung mit Menschen, die an diesem Nachmittag auch wieder lachen konnten und sich redlich mühten, sich anzupassen. Denn beim Verabschieden führten die Versuche, „Pfiati“ zu sagen, zu sichtbarer Erheiterung. Mal hören, ob beim nächsten Begegnungscafé – jeden Montag um 16 Uhr – dann auch „Griasti“ geübt wird und übrigens – „Grias Eich“ an all jene, die vielleicht doch einmal ein wenig Kontakt zu den Menschen aus dem Nahen und Mittleren Osten knüpfen möchten – sie beißen nicht, haben keine Messer oder Waffen dabei und freuen sich echt, wenn man mit ihnen spricht. „Mein Name ist Chalid“!
    
== Adresse ==
 
== Adresse ==

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