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Begriff Korr keine Heilquellen und kein Kuroprt iSd S.HVK
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Heute ist der ehemalige Kurort wegen seiner Weltabgeschiedenheit und schönen Landschaft nahe der [[Großglockner Hochalpenstraße]]  ein beliebtes Ausflugsziel. Gemeinsam bemühen sich nun Besitzer, Gemeinde und Tourismusverband in kleinen Schritten um die Revitalisierung dieses Ortes. So wurde Ende März 2008 die ''Badestraße'' wieder freigegeben, nachdem sie Jahrelang wegen Felsturzgefahr gesperrt war.
 
Heute ist der ehemalige Kurort wegen seiner Weltabgeschiedenheit und schönen Landschaft nahe der [[Großglockner Hochalpenstraße]]  ein beliebtes Ausflugsziel. Gemeinsam bemühen sich nun Besitzer, Gemeinde und Tourismusverband in kleinen Schritten um die Revitalisierung dieses Ortes. So wurde Ende März 2008 die ''Badestraße'' wieder freigegeben, nachdem sie Jahrelang wegen Felsturzgefahr gesperrt war.
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==Das Heilwasser==
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==Heilquellen==
 
Von den elf [[Heilquellen]] bestehen heute nur noch die ''Fürstenquelle'', die ergiebigste, die ''Augenquelle'' und das ''Leberbründl''. Sie enthalten nur wenige mineralische Bestandteile, wie Natriumsulfat, Magnesiumkarbonat oder Kieselsäure. Sie sind aber reich an natürlicher Kohlensäure und haben eine gleichbleibende Temperatur von ca. 6,2° C. Das Wasser hat eine erfrischende und belebende Wirkung. Es regt den Appetit an, fördert die Verdauung und den Blutkreislauf. Auch gegen Frauenleiden wurde den Quellen eine Heilwirkung zugeschrieben. Patienten, deren Beschwerden auf Schwächungen des Nervensystems zurückzuführen sind, fanden hier Linderung oder Heilung ihrer Gebrechen. Trinkkuren, Bäder und die Höhenluft gehörten zum Therapieangebot im Kurort.
 
Von den elf [[Heilquellen]] bestehen heute nur noch die ''Fürstenquelle'', die ergiebigste, die ''Augenquelle'' und das ''Leberbründl''. Sie enthalten nur wenige mineralische Bestandteile, wie Natriumsulfat, Magnesiumkarbonat oder Kieselsäure. Sie sind aber reich an natürlicher Kohlensäure und haben eine gleichbleibende Temperatur von ca. 6,2° C. Das Wasser hat eine erfrischende und belebende Wirkung. Es regt den Appetit an, fördert die Verdauung und den Blutkreislauf. Auch gegen Frauenleiden wurde den Quellen eine Heilwirkung zugeschrieben. Patienten, deren Beschwerden auf Schwächungen des Nervensystems zurückzuführen sind, fanden hier Linderung oder Heilung ihrer Gebrechen. Trinkkuren, Bäder und die Höhenluft gehörten zum Therapieangebot im Kurort.
    
Neben den drei Hauptquellen, der Fürstenquelle, Augenquelle und Leberquelle, gab es auch noch die Adolphinenquelle, Theresienquelle, Marienquelle, Herminen- und Moritzquelle und die Bertaquelle. Die Gold- und die Silberquelle sind bereits 1882 in der Folge der großen Überschwemmung des [[Weichselbach]]es vollständig versiegt.
 
Neben den drei Hauptquellen, der Fürstenquelle, Augenquelle und Leberquelle, gab es auch noch die Adolphinenquelle, Theresienquelle, Marienquelle, Herminen- und Moritzquelle und die Bertaquelle. Die Gold- und die Silberquelle sind bereits 1882 in der Folge der großen Überschwemmung des [[Weichselbach]]es vollständig versiegt.
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H i n w e i s  :  Nachweise zur Charakteristik und heilenden Wirkung der Quellen in Fusch an der Glocknerstraße liegen dem Amt der Landesregierung nicht vor. Deshalb sind die oa. Quellen heute nicht als [[Heilquellen]] staatlich anerkannt und besitzt die Ortgemeinde Fusch heute auch keine Anerkennung als [[Kurort]], beide Feststellungen heute von nicht anerkannten [[Heilvorkommen]] im Sinne S.HVG.
    
==Kneippanlage==
 
==Kneippanlage==
Die Gemeinde Fusch und der [[Tourismusverband Fusch an der  Großglocknerstraße|Tourismusverband]] haben zur Wiederbelebung des einstigen Kurortes bereits 300.000 Euro investiert. Im Sommer 2010 konnte die moderne Kneippanlage, die u. a. mit Interreg IV-Mitteln erbaut wurde, eröffnet werden. Sie verfügt über mehrere Anwendungsbereiche, ein Labyrinth und eine Aussichtsplattform, sowie einen Kiosk mit Konsummöglichkeit. Es besteht auch die Absicht, die anderen Quellen, die zur Zeit nicht mehr sprudeln, wieder zum Fließen zu bringen. Die neue Anlage fasziniert Kinder und Erwachsene gleichermaßen, wie jeder Besucher und jede Besucherin feststellen kann. Sie ist formschön und einladend und lässt auf Weiteres hoffen. Vorsicht ist allerdings noch beim Befahren der meist einspurigen, oft schlechten und an vielen Stellen unübersichtlichen Straße geboten.
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Die Gemeinde Fusch und der [[Tourismusverband Fusch an der  Großglocknerstraße|Tourismusverband]] haben zur Wiederbelebung des einstigen Kurbetriebes bereits 300.000 Euro investiert. Im Sommer 2010 konnte die moderne Kneippanlage, die u. a. mit Interreg IV-Mitteln erbaut wurde, eröffnet werden. Sie verfügt über mehrere Anwendungsbereiche, ein Labyrinth und eine Aussichtsplattform, sowie einen Kiosk mit Konsummöglichkeit. Es besteht auch die Absicht, die anderen Quellen, die zur Zeit nicht mehr sprudeln, wieder zum Fließen zu bringen. Die neue Anlage fasziniert Kinder und Erwachsene gleichermaßen, wie jeder Besucher und jede Besucherin feststellen kann. Sie ist formschön und einladend und lässt auf Weiteres hoffen. Vorsicht ist allerdings noch beim Befahren der meist einspurigen, oft schlechten und an vielen Stellen unübersichtlichen Straße geboten.
 
* Hauptartikel: [[Kneippanlage Bad Fusch]]
 
* Hauptartikel: [[Kneippanlage Bad Fusch]]