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[[1732]] war eines der dunkelsten Jahre in der Geschichte von Dürrnberg - 780 Dürrnberger und [[Berchtesgaden]]er [[Protestantenvertreibung|Protestanten]] jeden Alters und Geschlechtes mussten aufgrund ihres Glaubens von ihrer Heimat Abschied nehmen.
 
[[1732]] war eines der dunkelsten Jahre in der Geschichte von Dürrnberg - 780 Dürrnberger und [[Berchtesgaden]]er [[Protestantenvertreibung|Protestanten]] jeden Alters und Geschlechtes mussten aufgrund ihres Glaubens von ihrer Heimat Abschied nehmen.
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Seit [[1938]] gehört die zuvor selbstständige Gemeinde Dürrnberg zur Bezirkshauptstadt Hallein. Ab [[1952]] bis Ende der [[1980er]] Jahre war Bad Dürrnberg mit Hallein neben einer schmalen Straße noch mit der [[Salzbergbahn Hallein]] verbunden.
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Seit [[1938]] gehört die zuvor selbstständige Gemeinde Dürrnberg als Stadtteil zur Bezirkshauptstadt Hallein. Ab [[1952]] bis Ende der [[1980er]] Jahre war Bad Dürrnberg mit Hallein neben einer schmalen Straße noch mit der [[Salzbergbahn Hallein]] verbunden.
    
==Kurort==
 
==Kurort==
[[1977]] wurde Dürrnberg zum [[Kuren|Heilbad]] erklärt. Der Ruf als Kurort beruht auf seinen natürlichen Heilmitteln Luft (Höhenlage ist so genanntes Reizklima), Wasser und vor allem [[Salz]], das in Form von Sole-Inhalationen und Bädern erfolgreich zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, aber auch gegen Rheuma und Alergieerkrankungen eingesetzt wird.
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Der Kurort beruht auf einem natürlichen Heilvorkommen, gebildet aus Luftreinheit und Höhenlage, ein so genanntes "Reizklima", Wasservorkommen und vor allem den [[Salz]]quellen, das als natürliche Bergsole vorkommen und in Form von Sole-Inhalationen und Sole-Bädern zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, aber auch gegen Rheuma und Allergieerkrankungen erfolgreich eingesetzt werden.
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[[1972]] wurde die Bergsole bzw. die Bergbausole aus dem Salzbergwerk Hallein-Dürrnberg als Heilvorkommen anerkannt.<ref>[http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrSbg&Gesetzesnummer=10000213 LGBl. Nr. 89/1972]</ref>
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[[1977]] wurde das Gebiet Dürrnberg in der Stadtgemeinde Hallein als Kurort anerkannt hat und nennt sich seither Bad Dürrnberg.<ref>[http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=LrSbg&Gesetzesnummer=10000287 LGBl. Nr. 24/1977 ]</ref>
    
Im öffentlich zugänglichen Kurpark Bad Dürrnberg wurde das [[Gradierwerk]], ein Freiluftinhalatorium, errichtet. Hier werden aufgeschichtete Weißdornzweige mit Sole berieselt und das entstehende Klima, ähnlich jenem an der Meeresküste, sorgt für die bessere Durchblutung der Atemwege.
 
Im öffentlich zugänglichen Kurpark Bad Dürrnberg wurde das [[Gradierwerk]], ein Freiluftinhalatorium, errichtet. Hier werden aufgeschichtete Weißdornzweige mit Sole berieselt und das entstehende Klima, ähnlich jenem an der Meeresküste, sorgt für die bessere Durchblutung der Atemwege.