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Laut Bericht von Zeitzeugen bestand das Gasthaus in seinen Anfängen bereits um 1900. Das [[Bier]] wurde in den ersten Jahren des Bestandes das Gasthauses  mit einem Schubkarren ("Radlbock") von einem Bierdepot in Mondsee geholt (Entfernung ca. drei Kilometer). Der Platz vor dem Gasthaus wurde früher im Winter von den Stockschützen benützt. Außerdem konnte dort das Vieh bei Viehtrieben während der Einkehr angehängt werden. Während des [[Nationalsozialismus|Dritten Reiches]] wurde die abgelegene Lage beim Ölgraben für den verbotenen Viehschmuggel genutzt.   
 
Laut Bericht von Zeitzeugen bestand das Gasthaus in seinen Anfängen bereits um 1900. Das [[Bier]] wurde in den ersten Jahren des Bestandes das Gasthauses  mit einem Schubkarren ("Radlbock") von einem Bierdepot in Mondsee geholt (Entfernung ca. drei Kilometer). Der Platz vor dem Gasthaus wurde früher im Winter von den Stockschützen benützt. Außerdem konnte dort das Vieh bei Viehtrieben während der Einkehr angehängt werden. Während des [[Nationalsozialismus|Dritten Reiches]] wurde die abgelegene Lage beim Ölgraben für den verbotenen Viehschmuggel genutzt.   
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Während des Autobahnbaues (1956 Fertigstellung des Teilstückes nach Mondsee) nützten die Bauarbeiter oft das Lokal als Einkehr. Mit dem Entstehen des [[Fremdenverkehr]]s im [[Mondseer Land]] kam auch für diese Gaststätte ein großer Aufschwung, die sich inzwischen dadurch zu einem Gasthaus entwickelt hatte. In der Blütezeit des Fremdenverkehres in den späten [[1960er]] und Anfang [[1970er]] Jahre herrschte auch im Gasthaus Ölgraben sehr großer Andrang. Auch heute genießt diese Lokalität durch ihren Schwerpunkt für bodenständige Kost und gemütliche Gastlichkeit einen guten Ruf.
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Während des Autobahnbaues (1956 Fertigstellung des Teilstückes nach Mondsee) nützten die Bauarbeiter oft das Lokal als Einkehr. Mit dem Entstehen des [[Fremdenverkehr]]s im [[Mondseer Land]] kam auch für diese Gaststätte ein großer Aufschwung, die sich inzwischen dadurch zu einem stattlichen Gasthaus entwickelt hatte. In der Blütezeit des Fremdenverkehres in den späten [[1960er]] und Anfang [[1970er]] Jahre herrschte auch im Gasthaus Ölgraben sehr großer Andrang. Auch heute genießt diese Lokalität durch ihren Schwerpunkt für bodenständige Kost und gemütliche Gastlichkeit einen guten Ruf.
    
Da die Ortschaft Ölgraben im Bereich der Landesgrenze und wesentlich näher bei Thalgau als bei Mondsee liegt, haben früher manche dortige Kinder die Schulen in [[Thalgau]] besucht, obwohl sie eigentlich dem Schulsprengel Mondsee angehört hatten. Erst mit der Einführung der Schülerbusse hat sich diese Gepflogenheit erübrigt. Einige Familien aus diesem Bereich bestatten ebenfalls seit langem im [[Friedhof Thalgau|Ortsfriedhof Thalgau]] ihre Verstorbenen.
 
Da die Ortschaft Ölgraben im Bereich der Landesgrenze und wesentlich näher bei Thalgau als bei Mondsee liegt, haben früher manche dortige Kinder die Schulen in [[Thalgau]] besucht, obwohl sie eigentlich dem Schulsprengel Mondsee angehört hatten. Erst mit der Einführung der Schülerbusse hat sich diese Gepflogenheit erübrigt. Einige Familien aus diesem Bereich bestatten ebenfalls seit langem im [[Friedhof Thalgau|Ortsfriedhof Thalgau]] ihre Verstorbenen.

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