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Doch nach einer Blütezeit des Klosters und Bräus erfolgte im Zuge der Aufklärung Ende des [[19. Jahrhundert]]s ein Niedergang. Der Nachwuchs blieb aus und die in Salzburg einmarschierenden napoleonischen Truppen besetzten das riesige Gebäude für ihre Truppen. Kaum waren die Franzosen abgezogen, brauchte es der in Salzburg regierende Kurfürst [[Ferdinand III.]] von Toskana für das [[Regiment Jordis]].  
 
Doch nach einer Blütezeit des Klosters und Bräus erfolgte im Zuge der Aufklärung Ende des [[19. Jahrhundert]]s ein Niedergang. Der Nachwuchs blieb aus und die in Salzburg einmarschierenden napoleonischen Truppen besetzten das riesige Gebäude für ihre Truppen. Kaum waren die Franzosen abgezogen, brauchte es der in Salzburg regierende Kurfürst [[Ferdinand III.]] von Toskana für das [[Regiment Jordis]].  
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Bis [[1851]] dauerte dann die Nutzung als Kaserne. Dann war es Erzbischof [[Augustin Gruber]], der einen Neubeginn einleitete. Zunächst versuchte er über das Mutterhaus der Augustiner Nachwuchs nach Salzburg zu bekommen. Doch dieses sah sich außerstande das Kloster mit Padres zu besetzen. Daher wandte sich der Erzbischof an das [[Benediktinerstift Michaelbeuern]], das gerade wirtschaftlich hart zu kämpfen hatte.
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Bis [[1851]] dauerte dann die Nutzung als Kaserne. Dann war es Erzbischof [[Augustin Gruber]], der einen Neubeginn einleitete. Zunächst versuchte er über das Mutterhaus der Augustiner Nachwuchs nach Salzburg zu bekommen. Doch dieses sah sich außerstande das Kloster mit Padres zu besetzen. Daher wandte sich der Erzbischof an die [[Benediktinerabtei Michaelbeuern]], die gerade wirtschaftlich hart zu kämpfen hatte.
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Am [[9. Juni]] [[1835]] übernahm dann das Benediktinerstift Michaelbeuern Kloster und Bräu in Mülln. Als 1851 das Militär ausgezogen war, wurden Teile der Gebäude zu Mietwohnungen umgebaut. Die Erweiterung des Gastgartens, genannt ''Gambrinushain'', aber brachte den Durchbruch bei der Salzburger Bevölkerung. Regelrecht gestürmt wurde das ''Augustiner Bräu'' sonn- und feiertags.  
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Am [[9. Juni]] [[1835]] übernahm dann die Benediktinerabtei Michaelbeuern Kloster und Bräu in Mülln. Als 1851 das Militär ausgezogen war, wurden Teile der Gebäude zu Mietwohnungen umgebaut. Die Erweiterung des Gastgartens, genannt ''Gambrinushain'', aber brachte den Durchbruch bei der Salzburger Bevölkerung. Regelrecht gestürmt wurde das ''Augustiner Bräu'' sonn- und feiertags.  
    
Die Mönche aus Michaelbeuern investierten auch kräftig. So entstand dann [[1912]] das Brauhaus, wie es heute noch steht. Pro Jahr werden dort etwa 9.000 Hektoliter [[Bier]] gebraut, das nach wie vor aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser besteht. Es wird nicht pasteurisiert, was die Haltbarkeit zwar begrenzt, aber neben den 70 Prozent in Fässern gelagerten Bier gehen die restlichen 30 Prozent über Ladentische ausgewählter Betriebe - und zwar sehr schnell, denn das Augustiner Bier ist auch heute noch etwas Besonderes.
 
Die Mönche aus Michaelbeuern investierten auch kräftig. So entstand dann [[1912]] das Brauhaus, wie es heute noch steht. Pro Jahr werden dort etwa 9.000 Hektoliter [[Bier]] gebraut, das nach wie vor aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser besteht. Es wird nicht pasteurisiert, was die Haltbarkeit zwar begrenzt, aber neben den 70 Prozent in Fässern gelagerten Bier gehen die restlichen 30 Prozent über Ladentische ausgewählter Betriebe - und zwar sehr schnell, denn das Augustiner Bier ist auch heute noch etwas Besonderes.

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