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Der '''UBBC Salzburg''' ist ein ehemaliger [[Basketball]]verein aus der [[Stadt Salzburg]], der [[2005]] in der [[BBU Salzburg]] aufging.

== Geschichte ==
Der Union-Basketball-Club Salzburg (UBBC) wurde [[1952]] durch [[Wilhelm Schalk]] gegründet und fand seine erste Heimat in der [[Union Halle]] in [[Nonntal]].

Ein früher Höhepunkt in der Geschichte des UBBC war ein Gastspiel von Bob Cousy im Basketball-Städtekampf Salzburg gegen Wien. Der Star der Boston Celtics galt zu dieser Zeit als bester Basketballspieler der Welt. Das Spiel, das am [[22. Mai]] [[1957]] in der [[Riedenburghalle]] vor der Rekordkulisse von 800 Zuschauern stattfand, endete 72:65 (22:30) für den UBBC.

Mitte Mai [[1960]] gab es im noch sehr jungen Salzburger Basketballsport ein weiteres Ereignis, das viele Fans lange nicht vergessen haben: Die Herren des UBBC belegten in der erstmals durchgeführten Staatsliga den vierten Platz, zum Podest fehlte nur ein Punkt. Dieser vierte Rang glich einer Sensation. Zwar hatte der UBBC schon [[1955]] und [[1958]] in der in Turnierform ausgetragenen österreichischen Meisterschaft den zweiten Platz belegt, aber in der neuen Liga mit den stärksten österreichischen Clubs und zwei weiteren Vereinen aus der "Provinz" so mitzumischen, damit hatte keiner gerechnet. Nach anfänglichen Anpassungsschwierigkeiten wurden die Salzburger immer stärker und setzten in der letzten Herbstrunde mit einem Sieg in Wien gegen SK Handelsministerium ein kräftiges Ausrufezeichen. Das wirkte ins Frühjahr 1960 hinein, da lieferten die Salzburger eine Überraschung nach der anderen. Die üblicherweise übermächtigen Wiener Clubs mit all ihren Nationalspielern mussten zur Kenntnis nehmen, dass das Spiel des UBBC reifer und systemvoller geworden war. Meister EKE Wien wurde in der Wiener Sporthalle Herrengasse ebenso in die Knie gezwungen wie in der letzten Runde in der Riedenburghalle SK Handelsministerium. Dieses 80:69, der sechste Sieg im Frühjahr, war wohl das bis dahin beste Match einer Salzburger Basketballmannschaft. Überragend war [[Heimo Diller]], der mit 38 Punkten fast die Hälfte aller UBBC-Punkte scorte und von 23 Freiwürfen 18 versenkte. Mit 36 Punkten landete das Team an vierter Stelle hinter Meister EKE (42), Union Babenberg (42) und SK Handelsministerium (37).

Heimo Diller war damals in aller Munde und stahl den Wiener Teamspielern die Schau: Mit 459 Punkten wurde er bester Werfer, obwohl er 164 Mal gefoult wurde, und dominierte auch die Statistik als Erster bei den Freiwürfen: 59 Prozent hatte er in allen 16 Spielen verwandelt. Nächstbeste Salzburger Scorer waren Stark (142), Baumgartner (103) und Porenta (101).

Bis [[1964]] hielt sich der UBBC im Mittelfeld der Staatsliga, musste absteigen, schaffte [[1965]] noch einmal den Aufstieg, verabschiedete sich [[1966]] aus finanziellen Gründen aus dem Oberhaus. Es folgen Jahre mit Auf- und Abstiegen zwischen 2. Bundesliga und Landesliga. [[1971]] belegt das Team noch einmal Platz 3 in der Bundesliga B.

Wilhelm Schalk übergibt [[1972]] nach 20 Jahren als Sektionsleiter des UBBC das Amt an Heimo Diller. [[1978]] steigt das Team erneut aus der Bundesliga B ab. Ebenfalls in den [[1970er]] Jahren wird das Damen-Team [[1974]] Staatsligazweiter und hält sich bis [[1980]] in der obersten Spielklasse.

[[1981]] folgt [[Gunther Abel]] als Sektionsleiter Heimo Diller nach. Im selben Jahr ist der UBBC erstmals nach 10 Jahren nicht der beste Basketballverein im Bundesland, holt sich diese Vorherrschaft aber [[1982]] prompt wieder zurück und steigt [[1985]] für ein Jahr wieder in die Bundesliga B auf.

Von [[1992]] bis [[1996]] spielt der UBBC Salzburg letztmalig mit mäßigem Erfolg in der Bundesliga B. [[2005]] fusioniert der Verein mit der [[ULG Tennengau]] zur [[BBU Salzburg]].

== Quellen==
* Salzburger Nachrichten
* [http://www.bbu-archiv.at/ubbc.html BBU Archiv]
* Joachim Glaser: ''Die große Schau der UBBC-Basketballer'', SN 18. Mai 2015

[[Kategorie: Sport]]
[[Kategorie: Verein]]
[[Kategorie: Basketball]]
[[Kategorie: Schatztruhe]]

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