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, 12:24, 20. Aug. 2015
[[Bild:Augen auf.jpg|thumb|Titelbild Buch {{PAGENAME}}: hinter diesem [[Schindeldach]] mit dem [[Glockenturm]] sieht man die [[Bischofsmütze]] - das [[Wahrzeichen]] des [[Lammertal]]s]] Buchtipp '''{{PAGENAME}}''', Wegweiser für Neugierige.
:'''Autor:''' [[Clemens M. Hutter]]
:'''Verlag:''' [[Verlag Anton Pustet]]
:'''Erscheinungsjahr:''' 2015
:ISBN 978-3-7025-0774-9
== Buchbeschreibung vom Verlag ==
Ein Spaziergang der Blicke.
Burgen, Kirchen, Plakate, bauliche Neuheiten – die fallen auf. Der eilige Blick streift zwar auch unzählige kleine Objekte, doch das Gehirn macht sie uns nicht bewusst. Schade, denn so entgehen uns viele kleine Aha-Erlebnisse. Und wer nicht weiß, wonach er Ausschau halten könnte, der sieht auch nichts.
Unsere alltäglichen Wege säumen viele unauffällige Kulturgüter, die uns persönliche Geschichten erzählen und in Summe unsere Geschichte ausmachen: Kleindenkmäler, Bilder an Hauswänden und Türen, Inschriften, [[Zunftzeichen und Schilder in der Salzburger Altstadt|Zunftzeichen]], Sinnsprüche, [[Pest]]säulen, Erinnerungstafeln an Persönlichkeiten oder Katastrophen. Luxuriöses neben Ärmlichem, unterschiedlich gesteckte Zäune, Zierformen aus mehreren Jahrhunderten, handwerkliche Meisterstücke von Schmieden und Zimmerern.
Jede Zukunft hat ihre Herkunft. Kennen wir unsere Herkunft, dann lassen sich Vorgänge der Gegenwart bewerten und einordnen sowie Wegweiser in die Zukunft vage erkennen. Spazieren mit den Augen ist Spurenlesen in der Vergangenheit und bietet neuen spannenden Denkstoff.
==Rezension 1==
''Dinge, an denen man achtlos vorbeigeht, erzählen Geschichten''
Der heutige [[Salzburger Dom]] entstand erst im [[17. Jahrhundert]]. Doch wo kann man noch interessante Reste aus den früheren Dombauten entdecken? Was erinnert wo an das einstige [[Fürsterzbischof|fürsterzbischöfliche]] [[Kaiviertel|Diplomatenviertel]] in der [[Altstadt]]? Was erzählen die Bilder über vielen Hauseingängen? Ein Tanzbär an einer Hauswand, [[Schlackenputz]]fassaden im [[Flachgau]], eine doppelte Madonna, der Hausspion in [[Hallein]], die Linde des [[Protestantenvertreibung|protestantischen]] Kirchenwirts, der Salzburg verlassen musste, ein [[Marmor|marmorner]] Hochaltar im [[Pinzgau]], ein Dach über einem Opferstock, der das Münzfischen verhindern sollte und viele andere Dinge hat der Autor aus Stadt und Land Salzburg in diesem Buch zusammengetragen.
Oft gehen wir an Dingen vorbei ohne zu wissen, welche Geschichte sie erzählen. Wir gehen durch Straßen mit Blick in die Auslagen; darüber, an den Hauswänden, finden sich Figuren und Bilder. Gedenktafeln an Menschen, die heute kaum jemand noch kennt. Clemens M. Hutter hat in diesem Buch eine Unzahl solcher Kleinode aus allen Salzburger Landesteilen gesammelt, beschrieben und bebildert. Zum Schluss beschreibt er noch die Kennzeichen der „Volksheiligen“, damit der interessierte Leser auf seinen Entdeckungsfahrten vielleicht noch das eine oder andere unbekannte Rätsel lösen kann. Ich habe es diesen Sommer im [[Pongau]] und Pinzgau selbst ausprobiert. Da werden 30 Kilometer zu einem tagesfüllenden Erlebnis. Ein Buch für alle, die mehr als [[Mozart]], [[Tauernautobahn]] und Mountainbiken im Land Salzburg entdecken möchten.
==Rezension 2==
<!--;bitte verlinke Wort / Begriffe, für die es bereits im Salzburgwiki Artikel gibt oder noch geben sollte-->
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==Quelle==
* Rezension von [[Peter Krackowizer]]
[[Kategorie:Buch]]
[[Kategorie:Kritik]]
[[Kategorie:Buch (Rezension)]]