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Der '''Pauernfeindhof''' ist ein ehemaliges historisches Gut in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Josefiau]] ([[Salzburger Stadtteil|Stadtteil]] [[Alpensiedlung]]), das später in das [[St. Josef (Kloster)|Kloster St. Josef]] umgebaut wurde.
== Geschichte ==
Zunächst nannte man diesen Bauernhof ''Hof Frauenwies''. Später erwarb die Familie Pauernfeind (auch ''Paurnfeind'') das Anwesen, möglicherweise war es Johann Franz Christoph Ignaz Pauernfeind von Eyß (* 1725, † 1782).
Auf einer Radierung von Carlo Schneweis (wahrscheinlich [[Carl Schneeweis]]) um 1782 kann man auf der Frontseite eine über zwei Stockwerke reichende Darstellung einer Madonna mit Kind ("Maria Hilf") über dem Familienwappen der Pauernfeind von Eyß erkennen. An der Wand des Erdgeschoßes ist Spalierobst gezogen. Neben dem Eingang auf das Grundstück sieht man den Obstgarten, rechts den Kräutergarten - beides im [[Barock|barockem]] Stil angelegt.
Im [[19. Jahrhundert]] war ein Mitglied der Familie [[Lanser zu Moos und Vestenstein]] Mitbesitzer des Pauernfeindhofes gewesen. Daher taucht auch der Namen ''Lanzer Hof'' auf, jedoch besaß die Familie einen [[Lanserhof]] in der [[Riedenburg]].
Um 1800 erwarb Fräulein von Piller der [[Kongregation der Schwestern vom Guten Hirten]] das Gut und das Kloster St. Josef entstand.
==Quelle==
* Schriftenreihe des [[Verein Freunde der Salzburger Geschichte|Vereins Freunde der Salzburger Geschichte]], Band 20, Beitrag ''[[Visitenkarten mit Salzburger Ansichten]] aus den Jahren 1780 bis 1820'', Peter Matern
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:historische Gebäude]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
[[Kategorie:Alpensiedlung]]
[[Kategorie:Josefiau]]