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| | [[Bild:Gedenktafel-Landestheater.jpg|thumb|350px|Die von Adolf Haslinger angeregte Gedenktafel am [[Salzburger Landestheater]] erinnert, dass wichtige Uraufführungen von [[Thomas Bernhard]]-Stücken an diesem Theater erfolgt sind.]] | | [[Bild:Gedenktafel-Landestheater.jpg|thumb|350px|Die von Adolf Haslinger angeregte Gedenktafel am [[Salzburger Landestheater]] erinnert, dass wichtige Uraufführungen von [[Thomas Bernhard]]-Stücken an diesem Theater erfolgt sind.]] |
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| − | Adolf Haslingers Forschungsinteresse gilt neben der Barockliteratur und der Edition der Texte von Adalbert Stifter und George Saiko vor allem der österreichischen Gegenwartsliteratur, wie seine Publikationen zu H.C. Artmann, Konrad Bayer, [[Thomas Bernhard]], Heimito Doderer, Franz Innerhofer und Andreas Okopenko belegen. | + | Adolf Haslingers Forschungsinteresse gilt neben der Barockliteratur und der Edition der Texte von Adalbert Stifter und George Saiko vor allem der österreichischen Gegenwartsliteratur, wie seine Publikationen zu H.C. Artmann, Konrad Bayer, Thomas Bernhard, Heimito Doderer, Franz Innerhofer und Andreas Okopenko belegen. |
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| − | Als neu ernannter Germanistikprofessor hat Adolf Haslinger 1977 das [[Salzburger Literaturarchiv]] gegründet, das wertvolle Manuskripte und Archivalien von Autoren wie [[Thomas Bernhard]], [[Peter Handke]] und [[Stefan Zweig]] erwerben konnte. | + | Als neu ernannter Germanistikprofessor hat Adolf Haslinger 1977 das [[Salzburger Literaturarchiv]] gegründet, das wertvolle Manuskripte und Archivalien von Autoren wie Thomas Bernhard, [[Peter Handke]] und [[Stefan Zweig]] erwerben konnte. |
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| − | Als Präsident des Salzburger "Rotary Clubs" hat Haslinger im Jahr 2001 die Montage einer Gedenktafel am [[Salzburger Landestheater]] betrieben, die daran erinnert, dass wichtige Uraufführungen von [[Thomas Bernhard]]-Stücken an diesem Theater erfolgt sind. | + | Als Präsident des Salzburger "Rotary Clubs" hat Haslinger im Jahr [[2001]] die Montage einer Gedenktafel am [[Salzburger Landestheater]] betrieben, die daran erinnert, dass wichtige Uraufführungen von Thomas Bernhard-Stücken an diesem Theater erfolgt sind. |
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| − | Mit [[Peter Handke]], mit dem Haslinger seit 1972 bekannt ist und über den er mehrfach publiziert hat, verbindet ihn inzwischen eine langjährige Freundschaft. | + | Mit Peter Handke, mit dem Haslinger seit [[1972]] bekannt ist und über den er mehrfach publiziert hat, verbindet ihn inzwischen eine langjährige Freundschaft. |
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| | Auch die Geschichte und Kultur der [[Stadt Salzburg]] war und ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt von Adolf Haslinger, weshalb er etwa gemeinsam mit [[Peter Mittermayer]] das "[[Salzburger Kulturlexikon]]" herausgegeben hat. | | Auch die Geschichte und Kultur der [[Stadt Salzburg]] war und ist ein zentraler Arbeitsschwerpunkt von Adolf Haslinger, weshalb er etwa gemeinsam mit [[Peter Mittermayer]] das "[[Salzburger Kulturlexikon]]" herausgegeben hat. |
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| − | So hat er etwa schon Anfang der 1970er Jahre durch seine im „[[Salzburger Jahr]]“ mehr oder minder im Verborgenen publizierte Arbeit über „[[James Joyce|Joyce]] und Salzburg“ auf die besondere Verbindung des irischen Jahrhundertautors mit den österreichischen Städten Feldkirch, Innsbruck und Salzburg hingewiesen. | + | So hat er etwa schon Anfang der [[1970er]] Jahre durch seine im „[[Salzburger Jahr]]“ mehr oder minder im Verborgenen publizierte Arbeit über „[[James Joyce|Joyce]] und Salzburg“ auf die besondere Verbindung des irischen Jahrhundertautors mit den österreichischen Städten Feldkirch, Innsbruck und Salzburg hingewiesen. |
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| − | Zwar ist die Bedeutung Salzburgs für Joyces Werk eher gering, aber wie Adolf Haslinger schon 1970 erkannt hat, doch biographisch interessant: „[[James Joyce]] und Salzburg, James Joyce und Österreich, nüchternes Lob für die vielgerühmte Stadt, keine tiefe Spur, ein flüchtiger Urlaubsaufenthalt, und doch um den lokalen Bezug ein Netz biographischer Details.“ | + | Zwar ist die Bedeutung Salzburgs für Joyces Werk eher gering, aber wie Adolf Haslinger schon [[1970]] erkannt hat, doch biographisch interessant: „James Joyce und Salzburg, James Joyce und Österreich, nüchternes Lob für die vielgerühmte Stadt, keine tiefe Spur, ein flüchtiger Urlaubsaufenthalt, und doch um den lokalen Bezug ein Netz biographischer Details.“ |
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| − | Haslingers informativer Beitrag hat wegen der regional beschränkten Verbreitung des „Salzburger Jahres“ weder vor Ort noch sonst jene Aufmerksamkeit gefunden, die er verdient hätte. Er wurde erst anlässlich des 100. Bloomsdays im Jahr 2004 mit 3½ Jahrzehnten Verspätung mit einer respektvollen Verbeugung wahrgenommen. | + | Haslingers informativer Beitrag hat wegen der regional beschränkten Verbreitung des „Salzburger Jahres“ weder vor Ort noch sonst jene Aufmerksamkeit gefunden, die er verdient hätte. Er wurde erst anlässlich des 100. Bloomsdays im Jahr [[2004]] mit 3½ Jahrzehnten Verspätung mit einer respektvollen Verbeugung wahrgenommen. |
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