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| | ==Weitere Stolpersteine== | | ==Weitere Stolpersteine== |
| − | Johann Trausner war Zeuge Jehovas. Seine letzte Wohnadresse war St. Johann im Pongau, Vormarkt Nr. 110, heute Liechtensteinstraße Nr. 3. Aufgrund seiner unbeugsamen Treue zu seinem Glaubensbekenntnis wurde er im KZ Neuengamme erschossen. | + | Johann Trausner war Zeuge Jehovas. Seine letzte Wohnadresse war St. Johann im Pongau, Vormarkt Nr. 110, heute Liechtensteinklammstraße Nr. 3. Aufgrund seiner unbeugsamen Treue zu seinem Glaubensbekenntnis wurde er im KZ Neuengamme erschossen. |
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| − | Das Ehepaar Alois und Theresia Buder lebt in unmittelbarer Nachbarschaft von Johann Trausner. Sie leisteten [[Karl Ruppitsch]], herausragendes Mitglied der Goldegger Deserteurgruppe nach seiner Verhaftung Fluchthilfe. Alois Buder wurde am 28. Oktober 1944 im KZ Mauthausen hingerichtet. Im Februar 1945, kurz vor Kriegsende, erlag dessen Frau Theresia im KZ Ravensbrück ihren von den Nationalsozialisten verursachten Leiden. | + | Das Ehepaar Alois und Theresia Buder lebte in unmittelbarer Nachbarschaft von Johann Trausner. Sie leisteten [[Karl Ruppitsch]], herausragendes Mitglied der Goldegger Deserteurgruppe nach seiner Verhaftung Fluchthilfe. Alois Buder wurde am [[28. Oktober]] [[1944]] im KZ Mauthausen hingerichtet. Im Februar [[1945]], kurz vor Kriegsende, erlag dessen Frau Theresia im KZ Ravensbrück ihren, von den Nationalsozialisten verursachten Leiden. |
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| − | Auguste Holzer lebte zuletzt im Haus Südtirolersiedlung Nr. 22. Auch für sie wurde auf dem Platz vor ihrer letzten Wohnadresse ein Stolperstein verlegt. Auguste Holzers einziges „Verbrechen“ war Jüdin zu sein. Sie verlor im KZ Theresienstadt am 24. September 1943 ihr Leben. | + | Auguste Holzer lebte zuletzt im Haus Südtirolersiedlung Nr. 22. Auch für sie wurde auf dem Platz vor ihrer letzten Wohnadresse ein Stolperstein verlegt. Auguste Holzers einziges „Verbrechen“ war Jüdin zu sein. Sie verlor im KZ Theresienstadt am [[24. September]] [[1943]] ihr Leben. |
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| | Vor dem Haus Pöllnstraße Nr. 2 wurde ein Stolperstein für Kaspar Wind verlegt. Kaspar Wind lehnte das nationalsozialistische Regime ab und machte daraus kein Hehl. Er beteiligte sich an der Fluchthilfe für Karl Ruppitsch. Dafür wurde er verhaftet und am 28. Oktober 1944 zusammen mit Alois Buder hingerichtet. | | Vor dem Haus Pöllnstraße Nr. 2 wurde ein Stolperstein für Kaspar Wind verlegt. Kaspar Wind lehnte das nationalsozialistische Regime ab und machte daraus kein Hehl. Er beteiligte sich an der Fluchthilfe für Karl Ruppitsch. Dafür wurde er verhaftet und am 28. Oktober 1944 zusammen mit Alois Buder hingerichtet. |
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| − | Die Stolpersteine für diese fünf aus St. Johann im Pongau stammenden Opfer wurden im Rahmen einer würdigen Feier im Bereich ihrer letzten Wohnadresse im Juli 2015 verlegt. | + | Die Stolpersteine für diese fünf aus St. Johann im Pongau stammenden Opfer wurden im Rahmen einer würdigen Feier im Bereich ihrer letzten Wohnadresse am [[15. Juli]] [[2015]] verlegt. |
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