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, 19:01, 11. Jul. 2015
'''Johann Graber''' (* [[21. Februar]] [[1918]] in Munderfing, Oberösterreich , † [[18. Februar]] [[1944]] in München-Stadelheim(ermordet)), war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.
== Leben ==
Über Grabers Kindheit und Jugend ist nur wenig bekannt. 1939 war er Schreibkraft in der Gebirgsnachrichten-Ersatzabteilung Nr. 18 des Stellvertretenden Generalkommandos XVIII, Armeekorps in Salzburg. Am Neujahrstag 1940 wurde er zum Gefreiten befördert.
Am 27. August desselben Jahres erfolgte die Verhaftung in der Dienststelle, da Graber der Heimwehr, die inzwischen verboten war, angehörte.
Zunächst kam er nach Salzburg ins Polizeigefängnis, dann nach Berlin-Moabit, später nach Amberg in Bayern und von dort wieder nach Salzburg zurück. 1943 wurde das Todesurteil gegen ihn gefällt. Er habe Schriften verbreitet und eine illegale Organisation ins Leben gerufen, welche als "Heimatfront" bekannt gewesen sei. Diese Aktion wurden als "Vorbereitung zum Hochverrat" ausgelegt.
Am 18. Februar 1944 erfolgte die Vollstreckung des Todesurteils.
In Salzburg erinnert die [[Hans-Graber-Straße]] an ihn.
Zum Andenken an Johann Graber wird am [[14. Juli]] [[2015]] in der Stadt Salzburg im Stadtteil Neustadt in der [[Paris-Lodron-Straße]] Nr. 9 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.
==Quelle==
* [http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Graber,Johann Stolperstein Johann Graber]
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