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| | | Höhe: ||623 [[m ü. A.]] | | | Höhe: ||623 [[m ü. A.]] |
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| − | | Einwohner: ||1 364 (''<small>(1. Jänner 2014)</small>'' | + | | Einwohner: ||1 384 (''<small>(1. Jänner 2015)</small>'' |
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| | === Geografische Lage === | | === Geografische Lage === |
| | <!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --> | | <!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --> |
| − | Ebenau liegt am östlichen Fuße des [[Gaisberg]]s. Mehrere Bäche fließen im Ortszentrum dem Schwarzaubach zu, der in die Almbach fließt und diese schließlich in den [[Wiestalstausee]] mündet. Durch das Gemeindegebiet verläuft die [[Wiestal Landesstraße]] (L 107). | + | Ebenau liegt am östlichen Fuße des [[Gaisberg]]s. Mehrere Bäche fließen im Ortszentrum dem [[Schwarzaubach]] zu, der in die [[Almbach (Wiestal)|Almbach]] fließt und diese schließlich in den [[Wiestalstausee]] mündet. Durch das Gemeindegebiet verläuft die [[Wiestal Landesstraße]] (L 107). |
| | <!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === --> | | <!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === --> |
| | === Ortsgliederung === | | === Ortsgliederung === |
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| | <!-- === Bevölkerungsentwicklung === --> | | <!-- === Bevölkerungsentwicklung === --> |
| | ==Geschichte==</noinclude> | | ==Geschichte==</noinclude> |
| − | Geschichtlich weiß man, dass diese Gegend im Frühmittelalter als Almgebiet Verwendung fand. Erst Anfang des [[12. Jahrhundert]]s dürfte die Besiedlung einen größeren Umfang angenommen haben. [[1182]] scheint der Ort Ebenau in der Widmungsurkunde der [[Pfarrkirche zum hl. Martin|Pfarrkirche Thalgau]] durch Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] erstmalig auf. | + | Geschichtlich weiß man, dass diese Gegend im Frühmittelalter als Almgebiet Verwendung fand. Erst Anfang des [[12. Jahrhundert]]s dürfte die Besiedlung einen größeren Umfang angenommen haben. [[1182]] scheint der Ort Ebenau in der Widmungsurkunde der [[Pfarrkirche zum hl. Martin|Pfarrkirche Thalgau]] durch [[Erzbischof]] [[Konrad III. von Wittelsbach]] erstmalig auf. |
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| | Wenig später, [[1209]], scheint Ebenau mit der entsprechenden Benennung, Ebenau als ''Ebenowa'' auf, wo Erzbischof [[Eberhard II. von Regensburg]] dem [[Domkapitel]] einen Wald bei Schindelave, heutiges Schindlau, schenkte. | | Wenig später, [[1209]], scheint Ebenau mit der entsprechenden Benennung, Ebenau als ''Ebenowa'' auf, wo Erzbischof [[Eberhard II. von Regensburg]] dem [[Domkapitel]] einen Wald bei Schindelave, heutiges Schindlau, schenkte. |
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| − | [[1585]] erhielten die Gebrüder Stainhauser (auch: St'''e'''inhauser) vom Salzburger [[Erzbischof]] die Genehmigung einen [[Hammerwerke in Ebenau|Messinghammer]] und eine Drahtmühle zu errichten. Von da an begann der wirtschaftliche Aufstieg. | + | [[1585]] erhielten die Gebrüder Stainhauser (auch: St'''e'''inhauser) vom Salzburger Fürsterzbischof [[Johann Jakob Khuen von Belasi]] die Genehmigung einen [[Hammerwerke in Ebenau|Messinghammer]] und eine Drahtmühle zu errichten. Von da an begann der wirtschaftliche Aufstieg. |
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| | Die Blütezeit erlebte Ebenau im [[17. Jahrhundert]], als unter der Familie Klett zwischen [[1636]] und den späten [[1690er]] Jahren Ebenau als Zentrum der Waffenproduktion im [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] Salzburg galt. Mit dem Ende der Waffenproduktion/Metallverarbeitung, die [[1875]] endgültig eingestellt wurde, brachen für Ebenau schwierige Zeiten an, die erst in den [[1950er]] Jahren überwunden werden konnten. | | Die Blütezeit erlebte Ebenau im [[17. Jahrhundert]], als unter der Familie Klett zwischen [[1636]] und den späten [[1690er]] Jahren Ebenau als Zentrum der Waffenproduktion im [[Erzbistum (Überblick)|Erzbistum]] Salzburg galt. Mit dem Ende der Waffenproduktion/Metallverarbeitung, die [[1875]] endgültig eingestellt wurde, brachen für Ebenau schwierige Zeiten an, die erst in den [[1950er]] Jahren überwunden werden konnten. |
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| | Der Weg führt, begleitet von Informationstafeln, durch den Ortskern von Ebenau mit einem wunderbaren Ausblick auf die umgebende Landschaft. | | Der Weg führt, begleitet von Informationstafeln, durch den Ortskern von Ebenau mit einem wunderbaren Ausblick auf die umgebende Landschaft. |
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| − | Gehzeit: 30 Min.- Länge: 1,2 km - Höhendifferenz: 50 m - Schwierigkeitsgrad: leicht | + | Gehzeit: 30 Minuten, Länge: 1,2 km - Höhendifferenz: 50 m - Schwierigkeitsgrad: leicht |
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| − | Ausgangspunkt: Parkplatz/Infotafel - Richtung Zentrum - 1.Schautafel gegenüber dem Kriegerdenkmal – | + | Ausgangspunkt: Parkplatz/Infotafel - Richtung Zentrum<br /> |
| − | 2. Tafel beim “Muskathaus“ – | + | 1.Schautafel gegenüber dem Kriegerdenkmal<br /> |
| − | 3. und 4.Tafel im „Brunnengarten“ (Musikpavillon) – | + | 2. Tafel beim “Muskathaus“<br /> |
| − | 5. Tafel bei der Kirche – | + | 3. und 4.Tafel im „Brunnengarten“ (Musikpavillon)<br /> |
| − | 6. Tafel auf der „Kirchenberg Stoawand“- | + | 5. Tafel bei der Kirche<br /> |
| − | 7. Tafel beim Kleinkraftwerk Itzlinger - Kellerweg. | + | 6. Tafel auf der „Kirchenberg Stoawand“<br /> |
| | + | 7. Tafel beim Kleinkraftwerk Itzlinger - Kellerweg |
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| | Eine Wegbeschreibung erhalten Sie im Museum und im Büro des Tourismusverbandes. | | Eine Wegbeschreibung erhalten Sie im Museum und im Büro des Tourismusverbandes. |
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| | Neben dem Gemeindehaus, das ehedem als Schmelzhütte diente, liegt das um 1635 erbaute [[Fürstenstöckl]]. Heute beherbergt die ehemalige Logis der Erzbischöfe das Heimatmuseum mit der fürsterzbischöflichen Waffenschmiede. | | Neben dem Gemeindehaus, das ehedem als Schmelzhütte diente, liegt das um 1635 erbaute [[Fürstenstöckl]]. Heute beherbergt die ehemalige Logis der Erzbischöfe das Heimatmuseum mit der fürsterzbischöflichen Waffenschmiede. |
| | [[Datei:Hinterwinkltal in Richtung Ebenau.jpg|thumb|Hinterwinkltal in Richtung Ebenau]] | | [[Datei:Hinterwinkltal in Richtung Ebenau.jpg|thumb|Hinterwinkltal in Richtung Ebenau]] |
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| | <!-- === Theater === --> | | <!-- === Theater === --> |
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| | * [[Straßen der Gemeinde Ebenau]] | | * [[Straßen der Gemeinde Ebenau]] |
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| | <!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --> | | <!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --> |
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| | === Bildung === | | === Bildung === |
| | <!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --> | | <!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --> |