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'''Saumpfade''' auch ''Saumwege'' genannt, wurden von den [[Samer]]n (auch ''Säumer'' bezeichnet) über die Alpen benutzt.
 
'''Saumpfade''' auch ''Saumwege'' genannt, wurden von den [[Samer]]n (auch ''Säumer'' bezeichnet) über die Alpen benutzt.
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Im Bereich der österreichischen Zentralalpen gab es eigentlich nur den Brenner-Pass, der durch seine geringe Höhe relativ einfach und gefahrlos zu überqueren war. Wollte man diesen Umweg nicht in Kauf nehmen, musste man die schwer begehbaren Alpenpässe überqueren: [[Felbertauern]], [[Großglockner]], [[Radstädter Tauern]] und [[Katschberg]].
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Im Bereich der österreichischen Zentralalpen gab es eigentlich nur den Brennerpass, der durch seine geringe Höhe relativ einfach und gefahrlos zu überqueren war. Wollte man diesen Umweg nicht in Kauf nehmen, musste man die schwer begehbaren Alpenpässe überqueren: [[Felber Tauern]], [[Großglockner]], [[Radstädter Tauernpass]] und [[Katschbergpass]].
    
Die [[Salzburger Erzbischöfe]] waren aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung dieser Saumpfader auch sehr besorgt um die Samer. Sie errichteten so genannte [[Tauernhäuser]]. Das waren Hospize, Wacht- und Raststationen. Aber trotz vieler Sicherungsmaßnahmen war das ''Säumen'' gefahrvoll und endete oft mit dem Tod, wie zum Beispiel der Passfriedhof in [[Obertauern]] zeugt.  
 
Die [[Salzburger Erzbischöfe]] waren aufgrund der wirtschaftlichen Bedeutung dieser Saumpfader auch sehr besorgt um die Samer. Sie errichteten so genannte [[Tauernhäuser]]. Das waren Hospize, Wacht- und Raststationen. Aber trotz vieler Sicherungsmaßnahmen war das ''Säumen'' gefahrvoll und endete oft mit dem Tod, wie zum Beispiel der Passfriedhof in [[Obertauern]] zeugt.  
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Entlang dieser Saumpfade entwickelte sich schon bald auch der Schmuggel und auch recht früh touristische Infrastrukturen. Noch im Sommer [[1947]] wurde der Saumweg von [[Krimml]] ins Südtiroler Ahrntal von 5.000 jüdischen Flüchtlingen überquert, die von italienischen Häfen nach Palestina reisten. [[1997]] wurde eine Gedenktafel beim Krimmler Tauernhaus enthüllt.
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Entlang dieser Saumpfade entwickelte sich schon bald auch der Schmuggel und auch recht früh touristische Infrastrukturen. Noch im Sommer [[1947]] wurde der Saumweg von [[Krimml]] ins [[Südtirol]]er Ahrntal von 5.000 jüdischen Flüchtlingen überquert, die von italienischen Häfen nach Palestina reisten. [[1997]] wurde eine Gedenktafel beim [[Krimmler Tauernhaus]] enthüllt.
    
==siehe auch==
 
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[[Kategorie:Wirtschaft]]
 
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