| − | Flüchtlingsströme nach Österreich und somit nach Salzburg hat es immer schon gegeben. Anfang des [[20. Jahrhundert]]s strömten zahlreiche Russen nach Westen, während des [[Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] setzten Flüchtlingsströme aus den (ehemaligen) deutschen Siedlungsgebieten im heutigen [[Polen]] und [[Rumänien]] ein. [[1945]] lebten in der [[Stadt Salzburg]] zusätzlich zur Bevölkerung 66 000 Flüchtlinge, am [[15. April]] [[1951]] erreichte die Zahl der in Salzburg lebenden Flüchtlinge und [[Displaced Persons|DPs]] mit 36 378 Personen ihren Höhepunkt. Als [[1956]] in [[Ungarn]] der Volksaufstand ausbrach, strömten bis [[1957]] rund 180 000 Flüchtlinge nach Österreich. Es folgten dann bis heute noch weitere Flüchtlingströme nach Österreich: | + | Flüchtlingsströme nach Österreich und somit nach Salzburg hat es immer schon gegeben. Anfang des [[20. Jahrhundert]]s strömten zahlreiche Russen nach Westen, während des [[Zweiten Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] setzten Flüchtlingsströme aus den (ehemaligen) deutschen Siedlungsgebieten im heutigen [[Polen]] und [[Rumänien]] ein. [[1945]] lebten in der [[Stadt Salzburg]] zusätzlich zur Bevölkerung 66 000 Flüchtlinge, am [[15. April]] [[1951]] erreichte die Zahl der in Salzburg lebenden Flüchtlinge und [[Displaced Persons|DPs]] mit 36 378 Personen ihren Höhepunkt. Die Siedlung [[Taxham]] entstand nach diesen Plänen ab [[1954]] (in wesentliche Teilen ab [[1957]]) als „Volkssiedlung“ zur Beseitigung der argen Wohnungsnot, da in Salzburg auch acht Jahre nach dem Krieg noch immer sehr viele Flüchtlinge und Flüchtlingsfamilien in ärmlichsten Baracken hausen mussten. |